Senologie

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Zwischen Onkologie und Schönheitswahn: Pathologie und Therapie der weiblichen Brust haben ein großes Spektrum.

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Fertilität

Fertilität

Von "Social Freezing" bis "Pille danach ohne Rezept":
Konzeption und Kontrazeption sind aktuelle Themen, die auch stark in der Öffentlichkeit stehen.

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Sexualmedizin

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Sexualmedizin kann auch Krebsprävention bedeuten.

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Onkologie

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Besonders in der gynäkologischen Onkologie
wird die Therapie immer personalisierter.

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Geburtshilfe

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In der Geburtshilfe entscheiden Minuten das Outcome ... und mal zählt auch jede Sekunde.

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Neonatologie

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Heute haben extreme "Frühchen" deutlich bessere Chancen als noch vor einigen Jahren.

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Leistungssport in der Schwangerschaft
Beeinträchtigt anstrengendes Training den Fetus negativ?

Eine Expertengruppe der IOC Medical Commission suchte in der verfügbaren Literatur nach Evidenzen dafür, ob intensives Training bei schwangeren Freizeit- und Hochleistungssportlerinnen das Risiko fetaler und maternaler Komplikationen erhöht.

Quelle: Bø K et al.: Exercise and pregnancy in recreational and elite athletes: 2016 evidence summary from the IOC ... Br J Sports Med 2016; 50: 1297-1305

Prognostische Sicherheit
CRP-Wert ist Zyklus-abhängig

In Studien haben sich zahlreiche Serum- Biomarker als hilfreich bei der Frühdiagnose, Risikoabschätzung und Prognosebeurteilung verschiedener Erkrankungen erwiesen. Den Einzug in die klinische Praxis schaffen jedoch nur die wenigsten.

Quelle: Ramsey JM et al.: Variation in serum biomarkers with sex ... Sci Rep 2016; doi: 10.1038/srep26947

Menopausale Symptome
Phytoöstrogene helfen am besten

Pflanzliche Alternativen zur Hormonersatztherapie sind beliebt: Zwischen 40 und 50% aller Frauen mit menopausalen Beschwerden nutzen sie. Welche wirken und welche nicht, klärte eine Metaanalyse.

Quelle: Franco OH et al.: Use of plant-based therapies and menopausal symptoms: a systematic review and meta- analysis. JAMA 2016; 315: 2554-63

Original Pressemitteilung:
Pharma Trend 2017: Marktführer Roche von Onkologen ausgezeichnet

Die Onkologen sind sich ihrer Sache seit Jahren sicher. Zum 12. Mal in Folge vergeben sie den Award für „ihr“ bestes Pharmaunternehmen an die Roche Pharma AG. Dieser Erfolg hat viele Väter. Aus Sicht der Ärzte sind es bei ...

Original Pressemitteilung:
Pharma Trend Awards: Gynäkologen zeichnen Jenapharm zweifach aus

Kaum ein halbes Jahr auf dem Markt, wird die Hormonspirale Kyleena® von der Facharztgruppe der Gynäkologen zum Innovativsten Produkt 2017 gekürt. Kyleena® ist für alle Frauen im gebärfähigen Alter geeignet und bietet ...

Duktales Carcinoma in situ (DCIS)
Zwei Millimeter tumorfreier Rand reichen

Über den optimalen tumorfreien Resektionsrand beim DCIS herrscht noch kein Konsens. Drei US-amerikanische Fachgesellschaften sichteten nun das Datenmaterial.

Quelle: Morrow M et al.: Society of Surgical Oncology ... J Clin Oncol 2016; 34: 4040-6

Beckenbodeninsuffizienz
Forzeps-Entbindung erhöht Prolapsrisiko

Vaginale Entbindungen sind ein wesentlicher Risikofaktor für einen späteren Deszensus der Beckenorgane. Für Forzeps-Geburten scheint das in verstärktem Maß zu gelten, wie australische Wissenschaftler herausfanden.

Quelle: Trutnovsky G et al.: Delivery mode and pelvic organ prolapse ... BJOG 2016; 123: 1551-6

Das optimale Schwangerschaftsintervall erreichen
Postpartale Kontrazeption und Einfluss auf das Stillen

Eine postpartale Kontrazeption kann Frauen dabei unterstützen, das gewünschte und/ oder empfohlene Schwangerschaftsintervall (IPI, interpregnancy interval) zu erreichen. Das ist neben der Familienplanung auch deshalb wichtig, da ein zu kurzes IPI mit negativem Kinds- und mütterlichem Outcome assoziiert ist. Aber es stehen stets auch Bedenken im Raum, einer stillenden Frau hormonelle Kontrazeptiva zu verabreichen. In einer aktuellen Übersichtsarbeit wurden die verfügbaren Daten dazu zusammengefasst, und die – teils kontroversen – Empfehlungen dargestellt.

Quelle: Sridhar A, Salcedo J: Optimizing maternal and neonatal outcomes with postpartum contraception: impact on breastfeeding and birth spacing. Matern Health Neonatol Perinatol 2017; 3:1

Sexuell übertragbare Erkrankungen
Infektionsfolge Infertilität

Tubare Infertilität ist häufig eine Folge unbehandelter Infektionen des oberen Genitaltrakts. Schuld sind in erster Linie Chlamydien und Gonokokken, aber auch andere sexuell übertragbare Erreger.

Quelle: Tsevat DG et al.: Sexually transmitted diseases and infertility. Am J Obstet Gynecol 2017; 216: 1-9

Endometriumablation
Lokalanästhesie: besser in Kombination

Aufgrund der kürzeren Operationszeiten mit Verfahren der zweiten Generation wird die Endometriumablation immer häufiger unter Lokalanästhesie durchgeführt. Um herauszufinden, welche Technik dabei hinsichtlich der Schmerzausschaltung überlegen ist, führten niederländische Wissenschaftler ein systematisches Review durch.

Quelle: Reinders IM et al.: Local anaesthesia during endometrial ablation: a systematic review. BJOG 2017; 124: 190-9

Neues LNG-IUS, auch für Nulliparae
Hohe Sicherheit, Wirkdauer bis zu 5 Jahre

Ende März wurde ein neues Levonorgestrel-freisetzendes Intrauterinsystem zugelassen. Es hat eine Liegedauer von bis zu fünf Jahren und ist auch für Nulliparae geeignet.

Quelle: Fachpressegespräch: „KyleenaTM – Paradigmenwechsel in der Verhütung“, Düsseldorf, 9.3.2017, Veranstalter: Jenapharm LNG-IUS: KyleenaTM (D)

Unklarer Pleuraerguss
Uterusblutung führte auf die richtige Spur

Eine 52-jährige Patientin unterzog sich jährlich einer kernspintomographischen Untersuchung ihrer Mammae, da sie eine starke familiäre Belastung mit Brustkrebs aufwies. Nun war auf dem MRT zufällig ein rechtsseitiger Pleuraerguss aufgefallen. Zunächst fand man keine Ursache, aber als die Patientin plötzlich Uterusblutungen entwickelte, forschte man in Abdomen und Becken weiter und wurde fündig.

Quelle: Ray A et al.: Case 18-2016: a 52-year-old woman with pleural ... N Engl J Med 2016; 374: 2378-87

Brustkrebs-Screening
Weniger große Tumore, aber ...

Im Idealfall werden durch das Mammographie- Screening bereits kleine Tumore detektiert. In der Realität ist das Screening aber nur begrenzt effektiv und das Problem der Überdiagnose vermutlich größer als vermutet.

Quelle: Welch HG et al.: Breast-cancer tumor size, overdiagnosis ... N Engl J Med 2017; 375(15): 1438-47

Prämenstruelles Syndrom (PMS)
Risikoindikator für Hypertonie?

Immer häufiger wird ein erhöhter Blutdruck auch bei jungen Frauen festgestellt. Die einer Hypertonie zugrunde liegenden Mechanismen stehen teilweise auch im Zusammenhang mit Symptomen des prämenstruellen Syndroms (PMS). Tatsächlich scheinen beide Leiden miteinander verknüpft zu sein.

Quelle: Bertone-Johnson ER et al.: Association of premenstrual syndrome with blood pressure in young adult women. J Womens Health 2016; 25(11): 1122-8

Wiegen und Ernährungsberatung
Kein Effekt bei adipösen Schwangeren!

Übergewicht und Adipositas während der Schwangerschaft wirken sich ungünstig auf das Schwangerschaftsoutcome aus. Hilft es, zu dicke Schwangere bzgl. der Ernährung zu beraten und sie regelmäßig auf die Waage zu schicken? Leider nein!

Quelle: McCarthy EA et al.: Self-weighing and simple dietary advice for ... BJOG 2016; 123: 965-73

Diskussion um Mindestmengen
Die Entbindungszahl ist es nicht allein

Inwieweit die Anzahl der jährlich in einer Klinik durchgeführten Geburten das Outcome beeinflusst, wird immer wieder diskutiert. Nun lieferte eine US-Studie eine Überraschung, denn mit steigender Geburtenzahl sanken nicht automatisch auch die Komplikationen. Im Gegenteil!

Quelle: Friedman AM et al.: Hospital delivery volume, severe ... Am J Obstet Gynecol 2016; 215: 795.e1-14

Streit um sinnvolle Benennung
Perimortale Sectio oder Hysterotomie?

Bei ausreichender fetaler Reife kann eine Sectio während der Reanimation einer Schwangeren die Überlebenschancen von Mutter und Kind verbessern. Darüber, wie man diese Prozedur bezeichnen sollte, ist ein Streit entbrannt.

Quelle: Lipman SS et al.: Challenging the 4- to 5-minute rule: from perimortem cesarean to resuscitation hysterotomy. Am J Obstet Gynecol 2016; 215: 129-30; Rose CH et al., Reply. Ebd. 131

Perimenstruelles Asthma
Therapiehypothese: mehr Hormone geben

Dass sich ein Asthma bei Frauen um die Menstruation herum verschlechtern kann, ist eine klinische Beobachtung. In einer Übersichtsarbeit versuchte man nun, zum einen die dahinter liegende Pathophysiologie zu beleuchten. Zum anderen leiteten die Autoren daraus Therapie-Empfehlungen für perimenstruelles Asthma (PMA) ab. Das hormonfreie Intervall könnte der Schlüssel sein.

Quelle: Graziottin A, Serafini A: Perimenstrual asthma: from pathophysiology to treatment strategies. Multidiscip Respir Med 2016; 11: 30

Gewalt an Schwangeren
Schwere Folgen für das Kind

In den USA werden jährlich 1,5 bis 4 Millionen Frauen Opfer von physischem, psychischem oder sexuellem Missbrauch durch den Partner. Richtet sich die Gewalt gegen Schwangere, besteht eine erhöhte Gefahr für fetale Komplikationen.

Quelle: Donovan BM et al.: Intimate partner violence during pregnancy and the risk for adverse infant outcomes: a systematic review and meta-analysis. BJOG 2016; 123: 1289-99

Adipöse Schwangere
Was bringt die Einleitung am Termin?

Weltweit steigt die Zahl stark übergewichtiger Mütter. Profitieren diese Schwangeren und ihre Kinder von einer elektiven Geburtseinleitung am Entbindungstermin?

Quelle: Lee VR et al.: Term elective induction of labour and perinatal outcomes ... BJOG 2016; 123: 271-8

Appendektomie/Tonsillektomie
Höhere Fertilität nach Operation

Die Appendektomie (AE) und die Tonsillektomie (TE) zählen zu den häufigsten Operationen im Kindes- und jungen Erwachsenenalter. Britische Forscher konnten nachweisen, dass operierte Frauen häufiger und schneller schwanger werden als nicht voroperierte Vergleichspersonen.

Quelle: Wei L et al.: Association between prior appendectomy and/or tonsillectomy in women and subsequent ... Fertil Steril 2016; 106: 1150-6

„Fünf oder zehn Jahre?" ist die Frage in den Niederlanden
HPV-Screeningintervall auf dem Prüfstand

Aus Kostengründen könnte es attraktiv sein, das Screeningintervall für HPV-negative Frauen von fünf auf zehn Jahre zu verlängern. Das fragte man sich zumindest in den Niederlanden. Aber ist dieses Vorgehen aus onkologischer Sicht vertretbar?

Quelle: Dijkstra MG et al.: Safety of extending screening intervals beyond five years in cervical screening programmes with testing for high risk human papillomavirus: 14 year follow-up ... BMJ 2016; 355: i4924

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