Senologie

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Zwischen Onkologie und Schönheitswahn: Pathologie und Therapie der weiblichen Brust haben ein großes Spektrum.

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Von "Social Freezing" bis "Pille danach ohne Rezept":
Konzeption und Kontrazeption sind aktuelle Themen, die auch stark in der Öffentlichkeit stehen.

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Sexualmedizin kann auch Krebsprävention bedeuten.

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Besonders in der gynäkologischen Onkologie
wird die Therapie immer personalisierter.

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In der Geburtshilfe entscheiden Minuten das Outcome ... und mal zählt auch jede Sekunde.

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Heute haben extreme "Frühchen" deutlich bessere Chancen als noch vor einigen Jahren.

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Indikation zur Endometriumbiopsie
BMI wichtiger als Alter

Frauen mit abnormalen uterinen Blutungen (AUB) und erhöhtem Risikoprofil sollten gemäß Leitlinien einer Endometriumbiopsie unterzogen werden, um endometriale Hyperplasien oder Karzinome ausschließen zu können. Die Entscheidung für die Untersuchung wird dabei hauptsächlich vom Alter der Patientin abhängig gemacht. Wesentlich ausschlaggebender ist einer Studie zufolge aber der BMI.

Quelle: Wise MR et al.: Body mass index trumps age in decision for endometrial biopsy: cohort study of symptomatic premenopausal women. Am J Obstet Gynecol 2016; 215: 598.e1-8

Postpartale Blutungen besser beherrschen
Tranexamsäure kann Leben retten

Eine postpartale Hämorrhagie (PPH), üblicherweise definiert als ein maternaler Blutverlust von mehr als 500 ml innerhalb der ersten 24 Stunden nach Geburt, ist eine der führenden postpartalen Todesursachen. Tranexamsäure inhibiert die Spaltung von Fibrinogen und Fibrin durch Plasmin und wird in der Versorgung von Traumapatienten bereits erfolgreich zur Blutungskontrolle eingesetzt. Jetzt konnte gezeigt werden, dass Tranexamsäure bei der PPH die Blutungs-bedingte Mortalität signifikant um 19% senkte.

Quelle: WOMAN Trial Collaborators: Effect of early tranexamic acid administration on mortality, hysterectomy, and other morbidities in women with post-partum haemorrhage (WOMAN) ... Lancet 2017; 389: 2105-16

Fetale Programmierung
Leberdurchblutung und Adipositas

Es wird angenommen, dass bereits während der vorgeburtlichen Entwicklung die Weichen für ein Übergewicht im Kindesalter gestellt werden. Wissenschaftler haben untersucht, ob ein Zusammenhang zwischen der fetalen Leberdurchblutung im frühen dritten Trimenon und einer neonatalen Adipositas besteht.

Quelle: Ikenoue S et al.: Prospective association of fetal liver ... Am J Obstet Gynecol. 2017; 217: 204.e1-204.e8

Original Pressemitteilung:
Pharma Trend 2017: Marktführer Roche von Onkologen ausgezeichnet

Die Onkologen sind sich ihrer Sache seit Jahren sicher. Zum 12. Mal in Folge vergeben sie den Award für „ihr“ bestes Pharmaunternehmen an die Roche Pharma AG. Dieser Erfolg hat viele Väter. Aus Sicht der Ärzte sind es bei ...

Original Pressemitteilung:
Pharma Trend Awards: Gynäkologen zeichnen Jenapharm zweifach aus

Kaum ein halbes Jahr auf dem Markt, wird die Hormonspirale Kyleena® von der Facharztgruppe der Gynäkologen zum Innovativsten Produkt 2017 gekürt. Kyleena® ist für alle Frauen im gebärfähigen Alter geeignet und bietet ...

Lymphödeme nach Mammakarzinom
Wenig Evidenz für konkrete Maßnahmen

Etwa eine von fünf Frauen entwickelt innerhalb von zwei Jahren nach einer Brustkrebsbehandlung ein Lymphödem. Eine niederländisch-kanadische Arbeitsgruppe suchte nach Wirksamkeitsnachweisen für verbreitete Präventions- und Therapiemaßnahmen.

Quelle: Stuiver MM et al.: Which are the best conservative interventions for lymphoedema after breast cancer surgery? BMJ 2017; 357: j2330. doi: 10.1136/bmj.j2330

Hämatoperitoneum
Bei rascher Intervention gute Prognose

Ein spontanes Hämatoperitoneum in der Schwangerschaft ist ein sehr seltenes, aber potenziell lebensbedrohliches Ereignis. Endometriose gilt als ein wichtiger Risikofaktor. Niederländische Wissenschaftler sammelten die Fälle der letzten Jahre.

Quelle: Lier MC et al.: Spontaneous haemoperitoneum in pregnancy and endometriosis: a case series. BJOG 2017; 124: 306-12

Prämenopausales Mammakarzinom
Stillen schützt vor Luminal-B-Tumoren

Inwiefern beeinflussen reproduktive Faktoren das Risiko prämenopausaler Frauen, an einem Mammakarzinom zu erkranken? Bestehen Unterschiede bezüglich der verschiedenen molekularen Tumor-Subtypen?

Quelle: Giudici F et al.: Breastfeeding: a reproductive factor able to ... Eur J Cancer Prev 2017; 26: 217-24

Gestagen-only-Präparate
Was tun bei Blutungsproblemen?

Bei der Kontrazeption mit reinen Gestagenpräparaten sind Blutungsunregelmäßigkeiten einer der Hauptgründe für Unzufriedenheit und mangelnde Adhärenz. Zwei Gynäkologinnen aus St. Louis, Missouri, fassten die Therapieoptionen zusammen.

Quelle: Zigler RE et al.: Unscheduled vaginal bleeding with progestin ... Am J Obstet Gynecol 2017; 216: 443-50

Uterines Leiomyosarkom
Zufallsbefund mit schlechter Prognose

Klinisch lässt sich ein uterines Leiomyosarkom kaum von einem benignen Myom unterscheiden. Was bei Diagnose und Therapie zu beachten ist, fassten drei Gynäkologen des Columbia University College in New York zusammen.

Quelle: Cui RR et al.: Uterine leiomyosarcoma: a review of recent advances in molecular biology, clinical management and outcome. BJOG 2017; 124: 1028-37

Besondere Situationen während der Gravidität und danach
Diagnose und Therapie der tiefen Beinvenenthrombose in der Schwangerschaft

Das als „venöse Thromboembolie“ bezeichnete Krankheitsbild besteht aus der tiefen Beinvenenthrombose (DVT) und der Lungenembolie (LE). Es kommt bei Schwangeren etwa viermal häufiger vor als bei nicht-schwangeren Frauen im gebärfähigen Alter. Insgesamt kommt eine DVT bei Schwangeren aber deutlich häufiger vor als die LE, weshalb die DVT im Folgenden den Schwerpunkt bilden soll. Dennoch sollte man im Hinterkopf behalten, dass die LE die schwerwiegendste Komplikation einer DVT in der Schwangerschaft darstellt und eine führende maternale Todesursache ist.

Quelle: Khan F et al.: Diagnosis and management of deep vein thrombosis in pregnancy. BMJ 2017; 357: j2344

Harninkontinenz
Erste Wahl: Beckenboden- und Blasentraining

Das American College of Physicians (ACP) stellte Leitlinien für die klinische Praxis zur Behandlung der weiblichen Harninkontinenz vor.

Quelle: Culbertson S et al.: Nonsurgical management of urinary incontinence in women. JAMA 2017; 317: 79-80

Aneuploidie in zellfreier fetaler DNA erkennen
Aussagekraft noch immer gering

Nichtinvasive Tests mit zellfreier fetaler DNA (cffDNA) aus dem mütterlichen Plasma halten immer mehr Einzug in die Pränataldiagnostik. Britische Forscher nahmen deren diagnostische Genauigkeit unter die Lupe. Dabei stellten sie fest, dass die Aussagekraft nicht für alle Fragestellungen überzeugend war.

Quelle: Mackie FL et al.: The accuracy of cell-free fetal DNA-based non-invasive prenatal testing in singleton pregnancies: a systematic review and bivariate meta-analysis. BJOG 2017; 124: 32-46

Zystitis & Co.
Harnwegsinfekte nicht unterschätzen

Infektionen des unteren Harntrakts sind die häufigste nicht-gynäkologische Indikation für einen Arztbesuch in der Schwangerschaft. Britische Mediziner fassten die Empfehlungen für die Primärversorgung zusammen.

Quelle: Johnston CL et al.: A likely urinary tract infection in a pregnant woman. BMJ 2017; 357: j1777 doi: 10.1136/bmj.j1777

Stressinkontinenz
Nadeln gegen Harnverlust?

Die Belege dafür, dass Elektroakupunktur den Urinverlust bei Stressinkontinenz verringert, sind bislang eher dünn. Mehr Evidenz brachte eine randomisierte, plazebokontrollierte Studie aus China.

Quelle: Liu Z et al.: Effect of electroacupuncture on urinary leakage among ... JAMA 2017; 317: 2493-501

Finale Auswertung der HERA-Studie
Trastuzumab: Benefit bleibt langfristig erhalten

Der monoklonale Antikörper Trastuzumab gilt bei der adjuvanten Therapie von HER2-positivem Brustkrebs im Frühstadium bereits als Standard. Langzeitdaten fehlten bisher jedoch. Jetzt liegen die finalen Auswertungen der HERA-Studie vor.

Quelle: Cameron D et al.: 11 years’ follow-up of trastuzumab after adjuvant chemotherapy in HER2-positive early breast cancer: final analysis of the HERceptin Adjuvant (HERA) trial. Lancet 2017; 389: 1195-205

Nicht-alkoholische Fettlebererkrankung
Fettleber und Sexualleben

Nicht-alkoholische Fettlebererkrankungen (NAFLD) können die Lebensqualität erheblich mindern. Ob sie sich auch auf die Sexualfunktion auswirken, untersuchten koreanische Wissenschaftler.

Quelle: Lee JY et al.: Non-alcoholic fatty liver disease as a risk factor for female sexual dysfunction in premenopausal women. PLoS ONE 12: e0182708. doi: 10.1371/journal. pone.0182708

Sexuelle Dysfunktion
Brustkrebs und Sexualleben

Eine österreichische Arbeitsgruppe untersuchte, wie sich ein Mammakarzinom auf die sexuelle Gesundheit auswirkt.

Quelle: Oberguggenberger A et al.: Self-reported sexual health: Breast cancer survivors compared to women from the general population – an observational study. BMC Cancer 2017, doi: 10.1186/s12885-017-3580-2

Kriminalität gegen Frauen
Höheres Herz-Kreislauf-Risiko bei Gewaltopfern

Dass psychischer Stress das kardiovaskuläre Risiko erhöht, ist bekannt. Angesichts der wachsenden Kriminalität gegenüber Frauen fragten sich mexikanische Wissenschaftler, ob dabei auch das Erleben physischer und sexueller Gewalt eine Rolle spielt.

Quelle: Flores-Torres MH et al.: Exposure to violence and carotid artery intima-media thickness in Mexican women. J Am Heart Assoc 2017, doi: 10.1161/ JAHA.117.006249

Zervixkarzinom-Screening
HPV-Test alle drei Jahre oder seltener?

In welchem Intervall sollen Frauen mit einem negativen HPV-Test erneut zum Zervixkarzinom- Screening eingeladen werden? Mehr als drei Jahre könnten sinnvoll sein.

Quelle: Zorzi M et al.: A 3-year interval is too short for re-screening women testing negative for human papillomavirus: a population-based cohort study. BJOG 2017; 124: 1585-93

Drohende Frühgeburt bei extremen Frühchen
Steroidprophylaxe ist von Nutzen

Ob auch sehr frühe Frühgeburten von der pränatalen Administration von Kortikosteoriden profitieren und welche Rolle dabei das Zeitfenster bis zur Geburt spielt, war bislang unklar. Eine Kohortenstudie lieferte nun neue Informationen.

Quelle: Norberg H et al.: Timing of antenatal corticosteroid administration and survival in extremely preterm infants: a national population-based cohort study. BJOG 2017; 124: 1567-74

Ovarielle Reserve und Ernährung
Milch macht in diesem Fall nicht munter!

Tierstudien lassen vermuten, dass sich eine proteinarme Ernährung negativ auf die Follikelzahl auswirkt. Und wie verhält sich das beim Menschen?

Quelle: Souter I et al.: The association of protein intake (amount and type) ... BJOG 2017; 124: 1547-55

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