Senologie

Senologie

Zwischen Onkologie und Schönheitswahn: Pathologie und Therapie der weiblichen Brust haben ein großes Spektrum.

Mehr

Fertilität

Fertilität

Von "Social Freezing" bis "Pille danach ohne Rezept":
Konzeption und Kontrazeption sind aktuelle Themen, die auch stark in der Öffentlichkeit stehen.

Mehr

Sexualmedizin

Sexualmedizin

Sexualmedizin kann auch Krebsprävention bedeuten.

Mehr

Onkologie

Onkologie

Besonders in der gynäkologischen Onkologie
wird die Therapie immer personalisierter.

Mehr

Geburtshilfe

Geburtshilfe

In der Geburtshilfe entscheiden Minuten das Outcome ... und mal zählt auch jede Sekunde.

Mehr

Neonatologie

Neonatologie

Heute haben extreme "Frühchen" deutlich bessere Chancen als noch vor einigen Jahren.

Mehr

Home

Vasomotorische Beschwerden lindern
HRT gegen Hitzewallungen

Rund 75% aller postmenopausalen Frauen leiden an vasomotorischen Beschwerden, typischerweise Hitzewallungen und Nachtschweiß. Bei jeder vierten Frau sind die Symptome stark ausgeprägt. Zur Therapie stehen neben verschiedenen Hormonpräparaten auch viele pflanzliche und alternative Heilmittel zur Verfügung. Am effektivsten ist einer Metaanalyse zufolge aber die Hormonersatztherapie (HRT).

Quelle: Sarri G et al.: Vasomotor symptoms resulting from natural menopause ... BJOG 2017; 124: 1514-23

Anleitung zur Bestimmung der ovariellen Reserve
Welcher Test ist wann der beste?

Die Fertilität einer Frau und der Erfolg einer Kinderwunschbehandlung hängen wesentlich von ihrer ovariellen Reserve ab. Mit welcher Methode sich diese am sichersten bestimmen lässt, fassten US-amerikanische Endokrinologen zusammen.

Quelle: Tal R et al.: Ovarian reserve testing: a user´s guide. Am J Obstet Gynecol 2017; 217: 129-40

Koronarkalk & Osteoporose II
Nach wie vor widersprüchliche Daten

Atherosklerose und Osteoporose sind zwei Alterserscheinungen, die wahrscheinlich eng miteinander verknüpft sind. Wie genau die beiden Prozesse zusammenhängen, ist aber gar nicht so leicht zu entschlüsseln.

Quelle: Salari P et al.: Coronary artery calcium score and bone metabolism ... J Bone Metab 2017; 24: 15-21

Original Pressemitteilung:
Pharma Trend 2017: Marktführer Roche von Onkologen ausgezeichnet

Die Onkologen sind sich ihrer Sache seit Jahren sicher. Zum 12. Mal in Folge vergeben sie den Award für „ihr“ bestes Pharmaunternehmen an die Roche Pharma AG. Dieser Erfolg hat viele Väter. Aus Sicht der Ärzte sind es bei ...

Original Pressemitteilung:
Pharma Trend Awards: Gynäkologen zeichnen Jenapharm zweifach aus

Kaum ein halbes Jahr auf dem Markt, wird die Hormonspirale Kyleena® von der Facharztgruppe der Gynäkologen zum Innovativsten Produkt 2017 gekürt. Kyleena® ist für alle Frauen im gebärfähigen Alter geeignet und bietet ...

Koronarkalk & Osteoporose I
Mammographie als BMD-Screening?

Osteoporose und kardiovaskuläre Erkrankungen gehen oft Hand in Hand. Nach der Kalziumtransport-Hypothese liegt das daran, dass sich der im Knochen abgebaute Kalk in den Arterien absetzt. Arterielle Kalkablagerungen im Brustgewebe kann man einfach im Rahmen der Routine-Mammographie erkennen. Auf diese Weise könnte die Vorsorgeuntersuchung also auch nutzen, um einer Osteoporose frühzeitig auf die Schliche zu kommen – so die Überlegungen eines iranischen Forscherteams. Aber funktioniert das auch?

Quelle: Adibi A et al.: Bone density in postmenopausal women with or without breast arterial calcification. Adv Biomed Res 2017; 6:36

Serie „Mammakarzinom" – Teil 2
Konzepte bei metastasiertem Brustkrebs

Wenn ein Mammakarzinom in das Stadium der Dissemination gekommen ist, kann man beim heutigen Stand der Therapie nicht mehr mit Heilung rechnen. Nach Daten aus dem Jahr 1996 machen langfristig überlebende Patientinnen weniger als 5% der Fälle aus. Ob die heutigen Behandlungskonzepte diese Rate erhöhen können, ist noch nicht geklärt. Der zweite Teil dieser Serie skizziert den Status quo dieser Problematik.

Quelle: Harbeck N et al.: Breast cancer. Lancet 2017; 389: 1134-50

Zur Burnout-Prophylaxe wie beim Druckverlust im Flugzeug handeln?
Nur ein gesunder Arzt ist ein guter Arzt

„Setzen Sie im Falle eines Druckverlustes zuerst selbst die Atemmaske auf und helfen Sie erst danach anderen.“ Diese Anleitung, die Passagiere vor jedem Flug erhalten, könnte auch ein guter Tipp zur Vermeidung von Burnout bei Ärzten sein.

Quelle: Atallah F et al.: Please put on your own oxygen mask ... Am J Obstet Gynecol 2016; 215(6): 731.e1-6

Hysterektomie mit oder ohne Oophorektomie?
Es gilt, Vor- und Nachteile abzuwägen

Es gibt gute Argumente, bei einer Hysterektomie die Ovarien zu entfernen. Dieses Vorgehen birgt aber auch gesundheitliche Risiken. Man sollte die Patientin über Vor- und Nachteile informieren und ihr die Wahl über das Vorgehen lassen.

Quelle: Mytton J et al.: Removal of all ovarian tissue versus conserving ovarian tissue ... BMJ 2017; 356: j372

Weibliche Sexualfunktion
Vulvabeschwerden gezielt erfragen

Wie viele Frauen beim Geschlechtsverkehr unter einer Vulvodynie leiden ist unklar, da diese Beschwerden von den gängigen Dyspareunie-Fragebögen nicht erfasst werden. Forscher haben mithilfe eines neu entwickelten Tests die Prävalenz dieser Problematik in der US-Bevölkerung objektiviert.

Quelle: Flynn KE et al.: Assessment of vulvar discomfort ... Am J Obstet Gynecol 2017; 216: 391.e1-391.e8

Ernährung bei PCOS
Mehr Ovulationen durch Diät?

Profitieren adipöse Patientinnen mit polyzystischem Ovarsyndrom (PCOS) hinsichtlich der Zyklusregularisierung von einer kalorienreduzierten Ernährung? Zwei Forscherinnen von der Cornell University in New York geben einen Überblick.

Quelle: Jarrett BY et al.: Impact of hypocaloric dietary intervention on ovulation in obese women with PCOS. Reproduction 2017; 153: R15-R27

Was spricht für elektiven Einzelembryo-Transfer (eSET) bei IVF?
Beide Seiten haben gute Argumente

Das Ziel der In-vitro-Fertilisation (IVF) ist die Geburt eines gesunden Kindes, ohne Fehlschläge. Aus Auckland bzw. New York kommen nun allerdings kontroverse Statements zum elektiven Einzelembryo-Transfer (eSET) im Rahmen der IVF.

Quelle: Gleicher N et al.: Elective single-embryo transfer (eSET) reduces pregnancy rates ... FOR: The statistically flawed model of eSET. BJOG 2017; 124, 755; Miller LM: AGAINST: SET maintains live birth rates and provides unique ... BJOG 2017; 124, 756

Uterusarterienembolisation
Die ovarielle Reserve leidet

Müssen Patientinnen, die aufgrund symptomatischer uteriner Leiomyome mittels Uterusarterienembolisation (UAE) behandelt werden, mit Einschränkungen der Fertilität rechnen? Dieser Frage gingen Forscher aus Südkorea nun nach.

Quelle: Kim CW et al.: The effects of uterine artery embolization on ovarian reserve. Eur J Obstet Gynecol Reprod Biol 2016; 206: 172-6

Minimal-invasive Myomtherapie
Embolisation versus Ultraschallablation

Viele Frauen im fertilen Alter leiden unter Leiomyomen des Uterus. Wissenschaftler haben zwei minimal invasive Therapieverfahren – die Uterusarterienembolisation (UAE) und die Ablation mittels Magnetresonanztomographie-gestütztem fokussiertem Ultraschall (MRgFUS) – miteinander verglichen.

Quelle: Barnard EP et al.: Periprocedural outcomes ... Am J Obstet Gynecol 2017; 216: 500.e1-500.e11

Vaginale Meshes
Kein Risiko für Autoimmunerkrankungen

Bei vielen urogynäkologischen Eingriffen kommen nicht resorbierbare Polypropylene- Meshes zum Einsatz. Wissenschaftler haben untersucht, ob nach der Einlage dieses Materials gehäuft Autoimmunerkrankungen auftreten.

Quelle: Chughtai B et al.: Is vaginal mesh a stimulus of ... Am J Obstet Gynecol 2017; 216: 495.e1-7

Patientinnen mit Epilepsie und Verhütungswunsch
Diese Antiepileptika machen die Pille unsicher

Frauen mit Epilepsie im fertilen Alter sollten auf das teratogene Potenzial von Antiepileptika hingewiesen werden. Unter Antiepileptika plus Kontrazeptiva können aber auch die Verhütungswirkung wie auch die Anfallskontrolle vermindert sein.

Quelle: Gooneratne IK et al.: Contraception advice for women with epilepsy. BMJ 2017; 357: j2010

Schwangerschaft mit mechanischer Herzklappe
Vitamin-K-Antagonist oder Heparin?

Auch Frauen mit mechanischem Herzklappenersatz können schwanger werden. Sie müssen aber antikoaguliert werden, was besondere Risiken für Mutter und Kind birgt.

Quelle: Vause S et al.: Pregnancy outcomes in women with mechanical ... BJOG 2017; 124: 1411-9

HPV-Vakzine
Kolposkopie bei „Nachholgeimpften"

Inwiefern beeinflusst die Impfung gegen humane Papillomaviren (HPV) das kolposkopische Erscheinungsbild der Zervix? Und wie wirkt sich die Impfung auf die Prävalenz der verschiedenen HPV-Genotypen aus? Diesen Fragen sind britische Wissenschaftler nun nachgegangen.

Quelle: Munro A et al.: The impact of human papillomavirus type on colposcopy performance in women offered HPV immunisation in a catch-up vaccine programme: a two-centre observational study. BJOG 2017; 124: 1394-14

Zervixkarzinom
HPV-Nachweis im Urin statt im Abstrich

Die Treffsicherheit eines einzelnen zytologischen Abstrichs für hochgradige intraepitheliale Neoplasien (CIN2+) ist variabel. Immer öfter wird zusätzlich auf Hochrisiko- HPV-Typen (hrHPV) getestet. Das ist auch mit einer Urinprobe möglich.

Quelle: Leeman A et al.: HPV testing in first-void urine provides sensitivity for CIN2+ detection comparable with a smear taken by a clinician or a brush-based self-sample: cross-sectional ... BJOG 2017; 124: 1356-63

Genitalverstümmelung
Beschnittene Sexualfunktion

Die negativen gesundheitlichen Folgen der weiblichen Genitalbeschneidung – oder besser Genitalverstümmelung – (female genital mutilation, FGM) sind hinreichend erforscht. Ihre Auswirkungen auf die Sexualfunktion weniger. Saudi-arabische Wissenschaftler machten sich daran, diese Wissenslücke zu füllen.

Quelle: Rouzi AA et al.: Effects of female genital mutilation/ cutting on the sexual function of Sudanese women: a cross-sectional study. Am J Obstet Gynecol 2017; 217: 62.e1-6

Maternale Gesundheit im „4. Trimester"
Um frisch gebackene Mütter kümmern!

Im „4th Trimester Project“ sammelten US-amerikanische Wissenschaftlerinnen Ideen für eine bessere postpartale Versorgung. Und das scheint auch dringend notwendig zu sein, denn häufig fühlen sich Wöchnerinnen nicht optimal betreut.

Quelle: Tully KP et al.: The fourth trimester: a critical transition period with unmet maternal health needs. Am J Obstet Gynecol 2017; 217: 37-41

Screening und Therapie
Syphilis wieder auf dem Vormarsch

Die Inzidenz der Syphilis ist in den USA und Westeuropa in den letzten Jahren wieder erheblich gestiegen. Grund genug für drei texanische Wissenschaftlerinnen, die aktuellen Empfehlungen zum maternalen Screening und zur Therapie zusammenzufassen.

Quelle: Rac MW et al.: Syphilis during pregnancy: a preventable threat to maternal-fetal health. Am J Obstet Gynecol 2017; 216: 352-63

GFI Der Medizin-Verlag

Anschrift

GFI. Gesellschaft für medizinische Information mbH
Paul-Wassermann-Straße 15
81829 München

Telefon: +49 89 4366300
Fax: +49 89 436630210
E-Mail: info@gfi-online.de

Copyright © 2017, GFI | AGB | Sicherheit und Datenschutz | Impressum