Senologie

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Zwischen Onkologie und Schönheitswahn: Pathologie und Therapie der weiblichen Brust haben ein großes Spektrum.

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Fertilität

Fertilität

Von "Social Freezing" bis "Pille danach ohne Rezept":
Konzeption und Kontrazeption sind aktuelle Themen, die auch stark in der Öffentlichkeit stehen.

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Sexualmedizin

Sexualmedizin

Sexualmedizin kann auch Krebsprävention bedeuten.

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Onkologie

Onkologie

Besonders in der gynäkologischen Onkologie
wird die Therapie immer personalisierter.

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Geburtshilfe

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In der Geburtshilfe entscheiden Minuten das Outcome ... und mal zählt auch jede Sekunde.

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Neonatologie

Neonatologie

Heute haben extreme "Frühchen" deutlich bessere Chancen als noch vor einigen Jahren.

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Natürliche Familienplanung
Besserer Sex mit symptothermaler Methode?

Die symptothermale Methode der natürlichen Familienplanung (NFP) beruht auf täglicher Temperaturmessung und Beobachtung des Zervixschleims. Bei typischem Gebrauch kommt sie auf eine unerwünschte Schwangerschaftsrate von 2 bis 8%. Forscher wollten nun wissen, wie diese Methode die Sexualität beeinflusst.

Quelle: Unseld M et al.: Use of natural family ... Front Public Health 2017; doi: 10.3389/fpubh.2017.00042

Inkontinenz-Abklärung
Geringere Bakterienvielfalt bei Drang

Dass das Mikrobiom der Harnblase bei der Dranginkontinenz eine Rolle spielt, gilt inzwischen als erwiesen. US-amerikanische Wissenschaftler untersuchten, ob das auch für die Stressinkontinenz gilt.

Quelle: Thomas-White KJ et al.: Evaluation of the urinary ... Am J Obstet Gynecol 2017; 216: 55.e1-16

Prognostischer Marker bei Zervixkarzinom
Weniger Leukozyten – häufiger Rezidive

Italienische Forscher gingen der Frage nach, inwieweit eine Immunsuppression durch die neoadjuvante Chemotherapie die Prognose nach einem Zervixkarzinom beeinflusst.

Quelle: Bogani G et al.: Chemotherapy-related leukopenia ... Eur J Obstet Gynecol Reprod Biol 2017; 208: 41-5

Original Pressemitteilung:
Pharma Trend 2017: Marktführer Roche von Onkologen ausgezeichnet

Die Onkologen sind sich ihrer Sache seit Jahren sicher. Zum 12. Mal in Folge vergeben sie den Award für „ihr“ bestes Pharmaunternehmen an die Roche Pharma AG. Dieser Erfolg hat viele Väter. Aus Sicht der Ärzte sind es bei ...

Original Pressemitteilung:
Pharma Trend Awards: Gynäkologen zeichnen Jenapharm zweifach aus

Kaum ein halbes Jahr auf dem Markt, wird die Hormonspirale Kyleena® von der Facharztgruppe der Gynäkologen zum Innovativsten Produkt 2017 gekürt. Kyleena® ist für alle Frauen im gebärfähigen Alter geeignet und bietet ...

Mammakarzinom
Kältekappe verringert Haarausfall

In vielen Ländern wird die Kopfhautkühlung bereits zur Prävention der Chemotherapie- induzierten Alopezie eingesetzt. Haarausfall stellt für Patientinnen mit die gefürchtetste Nebenwirkung einer Chemotherapie dar. Randomisierte klinische Studien zu ihrer Wirksamkeit fehlten aber bislang.

Quelle: Nangia J et al.: Effect of a scalp cooling device on alopecia in women undergoing chemotherapy for breast cancer: The SCALP randomized clinical trial. JAMA 2017; 317: 596-605

Hysterektomie
Nicht nur Übergewicht erhöht postoperatives Inkontinenzrisiko

Schwedische Wissenschaftler beschäftigten sich mit der Frage, welche Faktoren die Kontinenz nach einer Hysterektomie beeinflussen. Sie fanden einige deutliche positive und negative Assoziationen.

Quelle: Bohlin KS et al.: Factors influencing the incidence and remission of urinary incontinence after hysterectomy. Am J Obstet Gynecol 2017; 216: 53.e1-9

„Von Walen und Menschen" oder „Ein Menopausenerklärungsversuch"
Der Fortpflanzungskonflikt der Killerwale

In die Menopause kommen außer den Menschen nur zwei weitere Spezies: Orcas und Kurzflossen-Grindwale. Aber welchen biologischen Sinn ergibt es, dass die reproduktive Phase der weiblichen Individuen lange vor dem Ablauf ihrer Lebenserwartung endet? Walforscher kamen der Klärung des Rätsels näher.

Quelle: Croft DP et al.: Reproductive conflict and the evolution of menopause in killer whales. Curr Biol 2017; 27: 298-304

Endometriumkarzinom
Vorerkrankungen bestimmen Mortalität

Patientinnen mit Endometriumkarzinom weisen häufig eine Komorbidität (z. B. Diabetes oder Adipositas) auf. Wie sich diese auf die Prognose auswirkt, untersuchte eine US-amerikanische Arbeitsgruppe.

Quelle: Binder PS et al.: Adult Comorbidity Evaluation 27 score ... Am J Obstet Gynecol 2016; 215: 766.e1-9

Harninkontinenz durch Uterus-Neubildung
Myom oder Sarkom?

Sowohl ein großes Myom als auch ein Leiomyosarkom können Miktionsbeschwerden verursachen. Wächst das Geschwulst in der Postmenopause weiter, sollte man an das seltene Uterussarkom denken, wie ein Fallbericht nun zeigte.

Quelle: Wright JD et al.: Case 16-2017: A 69-year-old woman with ... N Engl J Med 2017; 376: 2066-73

Präeklampsie
Kognitive Beeinträchtigung messbar

Hypertonie gilt als Risikofaktor für zerebrovaskuläre Erkrankungen und kognitive Beeinträchtigungen. Ob sich auch eine Präeklampsie negativ auf das geistige Leistungsvermögen im höheren Lebensalter auswirkt, untersuchten Wissenschaftler jetzt.

Quelle: Fields JA et al.: Preeclampsia and cognitive ... Am J Obstet Gynecol 2017; 217: 74.e1-11

Plasma-Proteom im Wandel der Schwangerschaft
Deutliche Variabilität der Proteinspiegel

US-amerikanische Forscher untersuchten die Konzentrationsveränderungen von über 1000 Plasmaproteinen im Verlauf einer normalen Schwangerschaft.

Quelle: Romero R et al.: The maternal plasma proteome changes as a function of gestational age in normal pregnancy ... Am J Obstet Gynecol 2017; 217: 67.e1- 21

Kinderwunsch trotz Infektion mit HIV, Hepatitis B oder C
So kann das Risiko einer Infektion für Partner und Kind effektiv reduziert werden

Was tun, wenn ein Paar trotz einer HIV-, Hepatitis-B oder -C-Infektion Kinder bekommen möchte? US-amerikanische Reproduktionsmediziner fassten zusammen, wie man Betroffene beraten und unterstützen und gleichzeitig das Transmissionsrisiko für das Kind und den nicht infizierten Partner minimieren kann.

Quelle: Hanson BM et al.: Reproductive considerations in the setting of chronic viral illness. Am J Obstet Gynecol 2017; 217: 4-10

Kinderwunsch mit HIV
Mit Samenwäsche und PrEP keine Infektion!

Nicht jedes HIV-diskordante Paar mit Kinderwunsch will mithilfe von ICSI schwanger werden. Aber auch bei einer intrauterinen Insemination lässt sich durch Samenwäsche und Präexpositionsprophylaxe (PrEP) die Ansteckungsgefahr minimieren.

Quelle: Safier LZ et al.: Sperm washing with intrauterine insemination and preexposure prophylaxis: an innovative approach to treating HIV-serodiscordant couples. Am J Obstet Gynecol 2017; 216: 617-8

Maternales Fieber ≠ neonatale Sepsis
Summa summarum: Nicht mit Kanonen auf Spatzen schießen

Soll man Neugeborene nach intrapartalem Fieber der Mutter prophylaktisch mit Antibiotika behandeln? Eher nicht, sagt eine US-amerikanische Kohortenstudie.

Quelle: Towers CV et al.: Incidence of fever in labor and risk of neonatal sepsis. Am J Obstet Gynecol 2017; 216: 596.e1-5

Kombinierte orale Kontrazeptiva
Neue Daten zum Krebsrisiko durch die Pille

Wie verändert die Einnahme der Pille das Lebenszeitrisiko für Krebserkrankungen? Bisherige Studien belegen einen gewissen Schutz vor einigen Karzinomen, für andere aber ein erhöhtes Risiko. Auf lange Sicht scheint die Bilanz jedoch ausgeglichen zu sein.

Quelle: Iversen L et al.: Lifetime cancer risk and combined oral ... Am J Obstet Gynecol 2017; 216: 580.e1-9

Fertilitätsdiagnostik
Transvaginale Laparoskopie von Vorteil?

Im Vergleich zur klassischen Laparoskopie ist die transvaginale Variante weniger invasiv und in bestimmten Fällen sensitiver bei der Detektion fertilitätsmindernder Läsionen. Allerdings wird sie bislang nur von wenigen Spezialisten durchgeführt.

Quelle: Gordts S: Transvaginal, rather than traditional ... Li TC: Against: Practising specialists prefer traditional laparoscopy. BJOG 2017; 124: 1206-7

Assistierte Reproduktion
Mehr Hämorrhagien nach IVF und ICSI

In vielen westlichen Industrienationen steigt die Inzidenz schwerer postpartaler Blutungen – weshalb, ist noch unklar. Eine mögliche Ursache könnte die zunehmende Verbreitung von assistierten Reproduktionstechniken (ART) sein.

Quelle: Nyfløt LT et al.: Assisted reproductive technology and severe postpartum haemorrhage: a case-control study. BJOG 2017; 124: 1198-205

Follikelpunktion
Keine höhere Oozytenausbeute durch Spülen

Theoretisch könnte die Zahl der gewonnenen Eizellen bei der Follikelpunktion durch mehrmaliges Spülen („follicular flushing“) erhöht werden. Insbesondere bei Patientinnen mit eingeschränkter ovarieller Reserve wäre das wünschenswert. Es scheint aber nicht zu funktionieren, wie eine Studie aus der Türkei zeigt.

Quelle: Haydardedeoglu B et al.: Direct aspiration versus follicular flushing ... BJOG 2017; 124: 1190-6

Ein Arzt blickt zurück
Fünf Dinge, die mir am Anfang niemand sagte

In der Wirtschaft ist es üblich, mit Mitarbeitern, die die Firma verlassen, „Exit-Gespräche“ zu führen. Das ist die letzte Chance für Vorgesetzte und das Unternehmen, noch etwas von dem Mitarbeiter-auf-dem- Sprung zu lernen. Im Gesundheitswesen gibt es solche Gespräche selten. Deshalb wollte es sich ein englischer Arzt nicht nehmen lassen, nach seiner 21-jährigen Tätigkeit seine fünf essenziellen Erkenntnisse an junge Ärzte zu vermitteln.

Quelle: Davies M: Five things I wish I‘d known at the start of my career as a GP. BMJ 2017; 357: j3042

Serie „Mammakarzinom" – Teil 1
Therapie des frühen Brustkrebs

Brustkrebs ist die häufigste maligne Erkrankung bei Frauen. 2012 gab es fast 1,7 Mio. neue Mammakarzinom-Diagnosen weltweit. Die Mortalität ist in der EU in den vergangenen Jahren gesunken, was überwiegend der Früherkennung und der systemischen Therapien zuzuschreiben ist. Das frühe Mammakarzinom gilt heute als potenziell heilbar. Entscheidend für die Prognose und das therapeutische Vorgehen ist der molekulare Subtyp des maligne transformierten Brustgewebes. Teil 2 der Serie in der kommenden Gyn-Depesche behandelt das metastasierte Mammakarzinom.

Quelle: Harbeck N, Gnant M: Breast cancer. Lancet 2017; 389: 1134-50

Metastasiertes Mammakarzinom
Zielgerichtete Thera­pien im Überblick

Dank moderner zielgerichteter Substanzen hat sich die Prognose von Patientinnen mit metastasiertem Mammakarzinom (mBC) verbessert. Welche Therapiestrategien nach aktueller Datenlage bei HER2-positivem und HER-2-negativem mBC empfohlen werden, fassten Experten im Rahmen des diesjährigen Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Senologie (DGS) zusammen.

Quelle: Symposium:
„Therapiestrategien: metastasiertes Mammakarzinom“, im Rahmen des 37. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Senologie, Berlin, 29.6.2017, Veranstalter: Roche Pharma
Bevacizumab: Avastin®;
Pertuzumab: Perjeta®;
Trastuzumab Emtansin: Kadcyla®

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