Senologie

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Zwischen Onkologie und Schönheitswahn: Pathologie und Therapie der weiblichen Brust haben ein großes Spektrum.

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Fertilität

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Von "Social Freezing" bis "Pille danach ohne Rezept":
Konzeption und Kontrazeption sind aktuelle Themen, die auch stark in der Öffentlichkeit stehen.

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Sexualmedizin

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Sexualmedizin kann auch Krebsprävention bedeuten.

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Onkologie

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Besonders in der gynäkologischen Onkologie
wird die Therapie immer personalisierter.

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Geburtshilfe

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In der Geburtshilfe entscheiden Minuten das Outcome ... und mal zählt auch jede Sekunde.

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Neonatologie

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Heute haben extreme "Frühchen" deutlich bessere Chancen als noch vor einigen Jahren.

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Kaiserschnittrate
Die Kurve flacht ab

In industrialisierten Ländern kommen zu viele Kinder per Sectio zur Welt, moniert die WHO immer wieder. Nun wurden die weltweiten Trends bzgl. der Kaiserschnittrate aktualisiert, und man sah, dass heutzutage die Rate in den meisten untersuchten Ländern langsamer ansteigt.

Quelle: Declercq E et al.: The plateauing of cesarean rates in ... Am J Obstet Gynecol 2017; 216: 322-3

Hochrisikoschwangerschaften
Heparin schützt nicht

Ist niedermolekulares Heparin zur Rezidivprophylaxe von Präeklampsie und intrauteriner Wachstumsrestriktion (IUGR) in einer nachfolgenden Schwangerschaft effektiv oder nicht? Bisherige Studien brachten widersprüchliche Ergebnisse.

Quelle: Groom KM et al.: Enoxaparin for the prevention ... Am J Obstet Gynecol 2017; 216: 296.e1-14

Intrauterine Wachstumsrestriktion
Cave: hämodynamische Umverteilung

In den letzten Jahren ist das zerebroplazentare Verhältnis (cerebro-placental ratio, CPR) zur frühzeitigen Erkennung einer intrauterinen Wachstumsrestriktion zunehmend in den Fokus der Wissenschaft gerückt. Wie sich die Normalisierung der CPR auf das perinatale Outcome auswirkt, wurde jetzt in einer aktuellen Studie untersucht.

Quelle: Monteith C et al.: Evaluation of normalization of cerebro-placental ratio as a potential predictor for adverse outcome in SGA fetuses. Am J Obstet Gynecol 2017; 216: 285.e1-6

Original Pressemitteilung:
Pharma Trend 2017: Marktführer Roche von Onkologen ausgezeichnet

Die Onkologen sind sich ihrer Sache seit Jahren sicher. Zum 12. Mal in Folge vergeben sie den Award für „ihr“ bestes Pharmaunternehmen an die Roche Pharma AG. Dieser Erfolg hat viele Väter. Aus Sicht der Ärzte sind es bei ...

Original Pressemitteilung:
Pharma Trend Awards: Gynäkologen zeichnen Jenapharm zweifach aus

Kaum ein halbes Jahr auf dem Markt, wird die Hormonspirale Kyleena® von der Facharztgruppe der Gynäkologen zum Innovativsten Produkt 2017 gekürt. Kyleena® ist für alle Frauen im gebärfähigen Alter geeignet und bietet ...

Drug targeting im Tiermodell
Zielgerichtete Wehenhemmung mit Liposomen

Durch die Kopplung an spezifische Liganden könnten sich systemische Nebenwirkungen von Tokolytika und Uterotonika künftig reduzieren lassen.

Quelle: Paul JW et al.: Drug delivery to the human ... Am J Obstet Gynecol 2017; 216: 283.e1-14

Finnische Kohortenstudie
Hypertonus der Mutter, Diabetes beim Kind?

Schwangere mit arteriellem Hypertonus haben ein erhöhtes Risiko, später eine KHK oder einen Typ-2-Diabetes zu entwickeln. Die von diesen Frauen Geborenen weisen gehäuft kardiovaskuläre Risikofaktoren auf, wie Hypertonie, erhöhter BMI, sowie ein erhöhtes Risiko für kardiovaskuläre Erkrankungen einschließlich Schlaganfall. Ob auch das Lebenszeitrisiko für Typ-2-Diabetes bei diesen Kindern erhöht ist, konnte bislang nicht stringent geklärt werden.

Quelle: Kajantie E et al.: Gestational hypertension is associated with increased risk of type 2 diabetes in adult offspring: the Helsinki Birth Cohort Study. Am J Obstet Gynecol 2017; 216: 281.e1-281.e7

Endometriumkarzinom
Wann ist der optimale OP-Zeitpunkt?

Wie viel Zeit sollte mindestens und darf höchstens zwischen der Diagnose eines Endometriumkarzinoms und der chirurgischen Therapie verstreichen? Existieren diesbezüglich Unterschiede zwischen Low- und High-Risk-Tumoren?

Quelle: Shalowitz DI et al.: Survival implications of time to surgical treatment of endometrial cancers. Am J Obstet Gynecol 2017; 216: 268.e1-e18

Zervikale intraepitheliale Neoplasien
Wenn HPV persistiert, drohen Läsionen

In immer mehr Ländern beinhalten Screeningprogramme zur Prävention des Zervixkarzinoms auch HPV-Tests. Unklar ist bisher jedoch, wie bei Frauen mit einer persistierenden HPV-Infektion verfahren werden soll, die aber einen unauffälligen zytologischen Befund aufweisen.

Quelle: Elfgren K et al.: Management of women with human papillomavirus persistence: long-term follow-up of a randomized clinical trial. Am J Obstet Gynecol 2017; 216: 264.e1-7

Fetale Zika-Infektion
Hirnschädigung auch ohne Mikrozephalie

Dass zwischen einer Zika-Infektion in der Schwangerschaft und fetaler Mikrozephalie ein kausaler Zusammenhang besteht, gilt mittlerweile als gesichert. Eine Infektion und mögliche ZNS-Schädigungen des Kindes nachzuweisen, ist jedoch nicht immer einfach.

Quelle: Eppes C et al.: Testing for Zika virus infection in pregnancy: key concepts to deal with an emerging epidemic. Am J Obstet Gynecol 2017; 2136: 209-25

Achondroplasie
Frühere Diagnose durch Winkelmessung

Die Achondroplasie wird meist zufällig bei einer routinemäßigen Ultraschalluntersuchung im letzten Trimenon oder postnatal diagnostiziert. Ein neuer sonographischer Marker erlaubt die Detektion schon vor Beginn der Knochenverkürzung.

Quelle: Khalil A et al.: Widening of the femoral diaphysis- metaphysis angle at 20-24 weeks: a marker for the detection of achondroplasia prior to the onset of skeletal shortening. Am J Obstet Gynecol 2016; 214: 291-2

Vaginalflora
Verhütung beeinflusst Keimspektrum

Unter hormonellen Kontrazeptiva scheint das Risiko einer bakteriellen Vaginose (BV) zu sinken. Wie genau sich Verhütungsmethoden auf das Mikrobiom der Scheide auswirken, untersuchte ein amerikanisch-afrikanisches Wissenschaftlerteam.

Quelle: Pyra M et al.: Associations between hormonal ... IDSOG (The Infectious Diseases Society for Obstetrics and Gynecology) 2016, Annapolis, USA

Progesteronsubstitution
„p-Hacking" – falsche Empfehlungen durch manipulierte Daten?

Von „p-Hacking” spricht man, wenn Studiendesigns nach dem Beginn verändert werden, um ein bestimmtes Signifikanzniveau zu erreichen. Offenbar beruht auch die durch zahlreiche Metaanalysen belegte Wirksamkeit von Gestagenen zur Prävention von Schwangerschaftskomplikationen auf einer solchen „Datenmassage“.

Quelle: Prior M et al.: Inadvertent P-hacking among trials and systematic reviews of the effect of progestogens in pregnancy? A systematic review and meta-analysis. BJOG 2017; 124: 1008-15

Stressinkontinenz
Was leistet das Transobturator-Tape?

Die verschiedenen Formen von tension-free vaginal tapes (TVT) haben schon lange einen festen Platz in der Therapie der weiblichen Stressinkontinenz. In jüngster Zeit wird oft die Transobturator-Variante bevorzugt – zu Recht?

Quelle: Karmakar D et al.: Long-term outcomes of transobturator tapes in ... BJOG 2017; 124: 973-81

Evidenzbasiertes Management in der Praxis
Was tun gegen Blasenschmerzen?

Ein Expertenkomitee des Royal College of Obstetricians and Gynaecologists (RCOG) veröffentlichte Leitlinien zur Diagnose und Therapie des Harnblasenschmerzsyndroms.

Quelle: Tirlapur SA et al.: Management of bladder pain syndrome. BJOG 2016; 124: e46–e72

Immunisierung in der Schwangerschaft
Frühkindlicher Schutz durch maternale Impfung

In den ersten Lebenswochen ist ein Säugling besonders anfällig für schwere Infektionen. Zumindest vor einigen dieser Infektionen kann eine Impfung der Mutter während der Schwangerschaft schützen.

Quelle: Omer SB: Maternal Immunization. N Engl J Med 2017; 376: 1256-67

Säuglingsnahrung
Doch kein Allergieschutz durch HA-Milch?

Für allergiegefährdete Säuglinge, die nicht gestillt werden, empfehlen die geltenden Leitlinien den Einsatz von Hydrolysatnahrung. Die Ergebnisse einer Metaanalyse stellen infrage, ob das gerechtfertigt ist.

Quelle: Boyle RJ et al.: Hydrolysed formula and risk of allergic or autoimmune disease: systematic review and meta-analysis. BMJ 2016; 352: i974

Stillverhalten
Nach ART weniger Muttermilch

Ob und wie lange eine Mutter ihr Kind stillt, hängt von vielen Faktoren ab. Einer davon ist offensichtlich die Art der Konzeption.

Quelle: Michels KA et al.: Differences in infant feeding practices. Fertil Steril 2016; 105: 1014-22

Notfall-Kontrazeption
Kupferspirale zu wenig genutzt

Der Verhütungsschutz von gebräuchlichen oralen Notfallkontrazeptiva ist vor allem bei übergewichtigen Frauen nicht sichergestellt. Obwohl die Kupferspirale die effektivste Methode der Notfallverhütung ist, wird diese dagegen nur selten genutzt. Dabei wären einige Frauen an dieser Option durchaus sehr interessiert.

Quelle: Schubert FD et al: Access to the copper IUD as post-coital contraception: results from a mystery caller study. Contraception 2016; 94(5): 561-6

Sicherheit von Etonogestrel-Implantaten
Funktioniert bei jedem BMI

Östrogenfreie Kontrazeptiva bieten sich besonders für übergewichtige oder adipöse Frauen an, da sie kein zusätzliches Thromboserisiko bergen. Allerdings gibt es kaum Daten dazu, inwiefern die Sicherheit reiner Gestagen-Implantate bei Fettleibigkeit gewährleistet ist. Neue Daten lassen aber Gutes vermuten.

Quelle: Morrell KM et al.: Relationship between etonogestrel level and BMI ... Contraception 2016; 93: 263-5

Harninkontinenz
Lieber nicht zum Arzt

Bis zu 25% aller Frauen weltweit leiden an Harninkontinenz. Trotz der oft hohen Belastung suchen aber nur wenige Betroffene frühzeitig einen Arzt auf. Eine Arbeitsgruppe versuchte herauszufinden, woran das liegt.

Quelle: Huang KC: Health care-seeking behaviors among women suffering from urinary incontinence. Yoga Phys Ther 2016; 5: 223

Oophorektomie ohne Indikation
Häufiger bei Opfern von Missbrauch

Oft lassen Frauen ihre Eierstöcke im Rahmen einer Hysterektomie gleich mit entfernen, auch wenn gar keine ovarielle Indikation vorliegt. Per Zufall machten Forscher aus den USA nun die Beobachtung, dass dies besonders häufig bei Missbrauchsopfern vorkommt.

Quelle: Rocca LG et al.: Adverse childhood or adult experiences and risk of bilateral oophorectomy: a population- based case-control study. BMJ Open 2017; 7: e016045

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