Senologie

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Zwischen Onkologie und Schönheitswahn: Pathologie und Therapie der weiblichen Brust haben ein großes Spektrum.

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Fertilität

Fertilität

Von "Social Freezing" bis "Pille danach ohne Rezept":
Konzeption und Kontrazeption sind aktuelle Themen, die auch stark in der Öffentlichkeit stehen.

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Sexualmedizin

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Sexualmedizin kann auch Krebsprävention bedeuten.

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Onkologie

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Besonders in der gynäkologischen Onkologie
wird die Therapie immer personalisierter.

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Geburtshilfe

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In der Geburtshilfe entscheiden Minuten das Outcome ... und mal zählt auch jede Sekunde.

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Neonatologie

Neonatologie

Heute haben extreme "Frühchen" deutlich bessere Chancen als noch vor einigen Jahren.

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Kombinierte orale Kontrazeptiva
Neue Daten zum Krebsrisiko durch die Pille

Wie verändert die Einnahme der Pille das Lebenszeitrisiko für Krebserkrankungen? Bisherige Studien belegen einen gewissen Schutz vor einigen Karzinomen, für andere aber ein erhöhtes Risiko. Auf lange Sicht scheint die Bilanz jedoch ausgeglichen zu sein.

Quelle: Iversen L et al.: Lifetime cancer risk and combined oral ... Am J Obstet Gynecol 2017; 216: 580.e1-9

Fertilitätsdiagnostik
Transvaginale Laparoskopie von Vorteil?

Im Vergleich zur klassischen Laparoskopie ist die transvaginale Variante weniger invasiv und in bestimmten Fällen sensitiver bei der Detektion fertilitätsmindernder Läsionen. Allerdings wird sie bislang nur von wenigen Spezialisten durchgeführt.

Quelle: Gordts S: Transvaginal, rather than traditional ... Li TC: Against: Practising specialists prefer traditional laparoscopy. BJOG 2017; 124: 1206-7

Assistierte Reproduktion
Mehr Hämorrhagien nach IVF und ICSI

In vielen westlichen Industrienationen steigt die Inzidenz schwerer postpartaler Blutungen – weshalb, ist noch unklar. Eine mögliche Ursache könnte die zunehmende Verbreitung von assistierten Reproduktionstechniken (ART) sein.

Quelle: Nyfløt LT et al.: Assisted reproductive technology and severe postpartum haemorrhage: a case-control study. BJOG 2017; 124: 1198-205

Original Pressemitteilung:
Pharma Trend 2017: Marktführer Roche von Onkologen ausgezeichnet

Die Onkologen sind sich ihrer Sache seit Jahren sicher. Zum 12. Mal in Folge vergeben sie den Award für „ihr“ bestes Pharmaunternehmen an die Roche Pharma AG. Dieser Erfolg hat viele Väter. Aus Sicht der Ärzte sind es bei ...

Original Pressemitteilung:
Pharma Trend Awards: Gynäkologen zeichnen Jenapharm zweifach aus

Kaum ein halbes Jahr auf dem Markt, wird die Hormonspirale Kyleena® von der Facharztgruppe der Gynäkologen zum Innovativsten Produkt 2017 gekürt. Kyleena® ist für alle Frauen im gebärfähigen Alter geeignet und bietet ...

Follikelpunktion
Keine höhere Oozytenausbeute durch Spülen

Theoretisch könnte die Zahl der gewonnenen Eizellen bei der Follikelpunktion durch mehrmaliges Spülen („follicular flushing“) erhöht werden. Insbesondere bei Patientinnen mit eingeschränkter ovarieller Reserve wäre das wünschenswert. Es scheint aber nicht zu funktionieren, wie eine Studie aus der Türkei zeigt.

Quelle: Haydardedeoglu B et al.: Direct aspiration versus follicular flushing ... BJOG 2017; 124: 1190-6

Ein Arzt blickt zurück
Fünf Dinge, die mir am Anfang niemand sagte

In der Wirtschaft ist es üblich, mit Mitarbeitern, die die Firma verlassen, „Exit-Gespräche“ zu führen. Das ist die letzte Chance für Vorgesetzte und das Unternehmen, noch etwas von dem Mitarbeiter-auf-dem- Sprung zu lernen. Im Gesundheitswesen gibt es solche Gespräche selten. Deshalb wollte es sich ein englischer Arzt nicht nehmen lassen, nach seiner 21-jährigen Tätigkeit seine fünf essenziellen Erkenntnisse an junge Ärzte zu vermitteln.

Quelle: Davies M: Five things I wish I‘d known at the start of my career as a GP. BMJ 2017; 357: j3042

Serie „Mammakarzinom" – Teil 1
Therapie des frühen Brustkrebs

Brustkrebs ist die häufigste maligne Erkrankung bei Frauen. 2012 gab es fast 1,7 Mio. neue Mammakarzinom-Diagnosen weltweit. Die Mortalität ist in der EU in den vergangenen Jahren gesunken, was überwiegend der Früherkennung und der systemischen Therapien zuzuschreiben ist. Das frühe Mammakarzinom gilt heute als potenziell heilbar. Entscheidend für die Prognose und das therapeutische Vorgehen ist der molekulare Subtyp des maligne transformierten Brustgewebes. Teil 2 der Serie in der kommenden Gyn-Depesche behandelt das metastasierte Mammakarzinom.

Quelle: Harbeck N, Gnant M: Breast cancer. Lancet 2017; 389: 1134-50

Metastasiertes Mammakarzinom
Zielgerichtete Thera­pien im Überblick

Dank moderner zielgerichteter Substanzen hat sich die Prognose von Patientinnen mit metastasiertem Mammakarzinom (mBC) verbessert. Welche Therapiestrategien nach aktueller Datenlage bei HER2-positivem und HER-2-negativem mBC empfohlen werden, fassten Experten im Rahmen des diesjährigen Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Senologie (DGS) zusammen.

Quelle: Symposium:
„Therapiestrategien: metastasiertes Mammakarzinom“, im Rahmen des 37. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Senologie, Berlin, 29.6.2017, Veranstalter: Roche Pharma
Bevacizumab: Avastin®;
Pertuzumab: Perjeta®;
Trastuzumab Emtansin: Kadcyla®

Myomentfernung
Morcellation bei Jüngeren kein Risiko

Bei der laparoskopischen Hysterektomie besteht theoretisch die Gefahr, dass durch die Gewebezerkleinerung bei einem übersehenen Uterussarkom Krebszellen in den Bauchraum gelangen. Dennoch scheint die minimal-invasive Methode sicherer als die abdominale – zumindest bei Myompatientinnen unter 50 Jahren.

Quelle: Siedhoff MT et al.: Laparoscopic hysterectomy with morcellation vs abdominal hysterectomy for presumed fibroids: an updated decision analysis following ... Am J Obstet Gynecol 2017; 216: 259-63

Schwangerschaftsintervall
Mit Konzeption lieber ein Jahr warten

Schnell aufeinanderfolgende Schwangerschaften erhöhen nicht nur das Risiko von Frühgeburten und Geburtsdefekten: Auch die Säuglingssterblichkeit steigt.

Quelle: McKinney D et al.: The influence of interpregnancy interval on infant mortality. Am J Obstet Gynecol 2017; 216: 316.e1-9

Risiko der In-vitro-Fertilisation
Mehr Neoplasien bei IVF-Kindern

Die Zahl der Kinder, die nach einer Fertilitätsbehandlung zur Welt kommen, nimmt zu. Haben diese Kinder langfristig ein erhöhtes Risiko für eine Tumorerkrankung? Dieser Frage sind nun israelische Wissenschaftler nachgegangen.

Quelle: Wainstock T et al.: Fertility treatments and pediatric neoplasms of the offspring: results of a population-based cohort with a median follow-up of 10 years. Am J Obstet Gynecol 2017; 216: 314.e1-314.e14

Rauchen und Frühgeburtsrisiko
Frühe Entwöhnung von Vorteil?

Schwangere, die rauchen, erhöhen damit ihr Risiko für eine Frühgeburt; das ist durch eine Vielzahl von Studien belegt. Das Rauchen aufgeben ist ratsam, aber kann man damit auch noch bei fortgeschrittener Schwangerschaft das Frühgeburtsrisiko senken?

Quelle: Wallace JL et al.: Modifying the risk of recurrent preterm birth: influence of trimester-specific changes in smoking behaviors. Am J Obstet Gynecol 2017; 216: 310.e1-310.e8

Erfolgsraten von IVF und ICSI bei Endometriose
Endometriose-Phänotyp spielt keine Rolle

Viele Endometriosepatientinnen nehmen aufgrund einer eingeschränkten Fertilität reproduktionsmedizinische Maßnahmen in Anspruch. Französische Wissenschaftler haben untersucht, in wiefern die phänotypische Ausprägung der Endometriose den Behandlungserfolg beeinflusst.

Quelle: Maignien C et al.: Prognostic factors for assisted reproductive technology in women with endometriosis- related infertility. Am J Obstet Gynecol 2017; 216: 280.e1-280.e9

Zervixneoplasien
Wann sind weitere Exzisionen nötig?

Bis zu 60% aller Adenocarcinomata in situ (AIS) werden erst im Rahmen einer therapeutisch intendierten Exzision zervikaler intraepithelialer Neoplasien (CIN) vom Grad 2/3 entdeckt. Welche Faktoren beeinflussen dann das Risiko für ein Rezidiv der CIN?

Quelle: Munro A et al.: Risk of persistent and recurrent cervical neoplasia following incidentally detected adenocarcinoma in situ. Am J Obstet Gynecol 2017; 216: 272.e1-7

Opiatabhängigkeit
Kein Entzug in der Schwangerschaft!

Die Zahl der Schwangeren mit Opiatabhängigkeit ist in den letzten Jahren erheblich gestiegen. Wie man die daraus resultierenden Risiken für Fetus und Mutter minimiert, fassten Drogenexperten zusammen.

Quelle: McCarthy JJ et al.: Opioid dependence and pregnancy: minimizing stress on the fetal brain. Am J Obstet Gynecol 2017; 216: 226-31

Sport in der Schwangerschaft
Kein erhöhtes Frühgeburtsrisiko

Immer noch wird vielen Schwangeren empfohlen, sich körperlich zu schonen. Italienische Wissenschaftler konnten nun mithilfe einer systematischen Literaturanalyse belegen, dass ein aerobes Trainingsprogramm keine ungünstigen Auswirkungen auf den Schwangerschaftsverlauf hat.

Quelle: Di Mascio D et al.: Exercise during pregnancy ... Am J Obstet Gynecol 2016; 215(5): 561-71

Morbus Addison
Geburtsmonat bestimmt Risiko

Für das Risiko einiger autoimmunologischer Erkrankungen wurde bereits ein Einfluss des Geburtsmonats beschrieben, z. B. bei Diabetes mellitus Typ 1 oder Schilddrüsenerkrankungen. Da auch der Genese der primären Nebenniereninsuffizienz (Morbus Addison) eine autoimmune Komponente zugeschrieben wird, untersuchten Autoren nun, ob der Geburtsmonat einen Einfluss auf das spätere Addison-Risiko hat.

Quelle: Pazderska A et al.: Impact of month of birth on the risk ... J Clin Endocrinol Metab 2016; 101: 4214-8

Neues zur Schichtarbeit
Wann passieren die meisten Fehler?

Es ist eine immer wiederkehrende Frage: Wie beeinflusst die Arbeitsbelastung des Arztes das Patientenoutcome in der Klinik? Mittels spezieller statistischer Methoden gingen Autoren aus dem UK dieser Frage in einer großen Geburtsklinik nun nach.

Quelle: Aiken CE et al.: The influence of hours worked prior to ... Am J Obstet Gynecol 2017; 215: 634.e1-7

Postmenopausale Hormontherapie
Die Brustkrebsmortalität sinkt

Inwiefern postmenopausale Frauen hinsichtlich der Brustkrebsmortalität von einer Hormonersatztherapie (HRT) profitieren, wird in der Literatur kontrovers diskutiert. Finnische Wissenschaftler versuchten diese Frage populationsbasiert zu klären.

Mammakarzinom
US-Staging macht Sentinel-Check entbehrlich

Mit Hilfe der intraoperativen Sentinel-Lymphknoten-Biopsie kann vielen Frauen bei der Brustkrebs-OP eine axilläre Lymphknotenausräumung erspart bleiben. Möglicherweise gibt es aber auch dazu eine rationelle Alternative.

Quelle: Van Berckalaer C et al.: Preoperative ultrasound staging of the axilla makes ... Eur J Obstet Gynecol Reprod Biol. 2016; 206: 164-171

Spezielle Situationen in der Kontrazeption
Langzeitverhütung mit IUD und subdermalem Implantat

34% aller Schwangerschaften in Europa gelten als ungewollt. Kontrazeption stellt demnach eine bedeutende Präventionsmaßnahme dar. Zwei effektive reversible Langzeitkontrazeptiva sind das Intrauterin-Device (IUD, kupfer- oder hormonbeschichtet) und das subdermale Hormonimplantat („Verhütungsstäbchen“). Allerdings werden diese LARC (long-acting reversible contraceptives) von wenigen Frauen angewendet. Mehr Frauen den Zugang zu LARC zu ermöglichen, gilt als einer der wesentlichen Faktoren, die Zahl unerwünschter Schwangerschaften zu senken.

Quelle: Curtis KM et al.: Long-acting reversible contraception. N Engl J Med 2017; 376: 461-8

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