Senologie

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Zwischen Onkologie und Schönheitswahn: Pathologie und Therapie der weiblichen Brust haben ein großes Spektrum.

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Fertilität

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Von "Social Freezing" bis "Pille danach ohne Rezept":
Konzeption und Kontrazeption sind aktuelle Themen, die auch stark in der Öffentlichkeit stehen.

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Sexualmedizin

Sexualmedizin

Sexualmedizin kann auch Krebsprävention bedeuten.

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Onkologie

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Besonders in der gynäkologischen Onkologie
wird die Therapie immer personalisierter.

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Geburtshilfe

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In der Geburtshilfe entscheiden Minuten das Outcome ... und mal zählt auch jede Sekunde.

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Neonatologie

Neonatologie

Heute haben extreme "Frühchen" deutlich bessere Chancen als noch vor einigen Jahren.

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Postpartale IUD-Insertion
Viele Vorteile trotz höherer Expulsionsrate
Die US-amerikanische „Society of Family Planning“ gab eine Leitlinie zur unmittelbar postpartalen Einlage von kupfer- oder levonorgestrelhaltigen IUD heraus.
Whitaker AK et al.: Society of Family Planning Guidelines: Postplacental insertion of intrauterine devices. Contraception 2018; 97: 2-13
Gebärmuttertransplantation
Der häufige Wunsch nach einem Uterus
Eine Uterustransplantation kann es Frauen trotz einer fehlenden Gebärmutter ermöglichen, schwanger zu werden. Obwohl sich das Verfahren derzeit noch in einem experimentellen Stadium befindet, ist das Interesse der Bevölkerung offenbar groß.
Johannesson L et al.: Living uterus donation and transplantation: experience of interest and screening in a single center in the United States. Am J Obstet Gynecol 2018; 218: 331.e1-7
Vierfaches Unglück
Zweimal Krebs, HIV und Herzinfarkt

Mamma-und Zervixkarzinom kommen aufgrund der gegensätzlichen Risikofaktoren selten gemeinsam vor. Indische Mediziner berichten von einem sehr komplexen dieser seltenen Fälle.

Quelle: Thottian AG et al.: Surviving triple trouble: synchronous breast and cervical cancer ... The Breast Journal 2017; 23: 731-5

Original Pressemitteilung:
Pharma Trend 2017: Marktführer Roche von Onkologen ausgezeichnet

Die Onkologen sind sich ihrer Sache seit Jahren sicher. Zum 12. Mal in Folge vergeben sie den Award für „ihr“ bestes Pharmaunternehmen an die Roche Pharma AG. Dieser Erfolg hat viele Väter. Aus Sicht der Ärzte sind es bei ...

Original Pressemitteilung:
Pharma Trend Awards: Gynäkologen zeichnen Jenapharm zweifach aus

Kaum ein halbes Jahr auf dem Markt, wird die Hormonspirale Kyleena® von der Facharztgruppe der Gynäkologen zum Innovativsten Produkt 2017 gekürt. Kyleena® ist für alle Frauen im gebärfähigen Alter geeignet und bietet ...

Mammakarzinom
Häufig Nervenschmerzen nach Lymphknotendissektion

Neuropathische Schmerzen können die Lebensqualität nach einer Brustkrebstherapie erheblich beeinträchtigen. Portugiesische Wissenschaftler machten sich auf die Suche nach Risikofaktoren.

Pereira S et al.: Neuropathic pain after breast cancer ... J Pain Symptom Manage 2017; 54: 877-88
Mammakarzinomrisiko
Kein Vorteil für Vegetarier

Niedrigere Brustkrebsraten in südasiatischen Ländern haben zu der Hypothese geführt, dass eine vegetarische Ernährung das Erkrankungsrisiko senken könnte. Eine große indische Fall-Kontroll-Studie bestätigt das jedoch nicht.

Quelle: Gathani T et al.: Lifelong vegetarianism and breast cancer risk: a large multicentre case control study in India. BMC Women‘s Health 2017; 17: doi 10.1186/ s12905-016-0357-8

Mammakarzinom
Tumorwachstum fördert „Chemobrain“

Mammakarzinom-Patientinnen klagen häufig über kognitive Einbußen durch die Chemotherapie. Im transgenen Mausmodell wurde jetzt nachgewiesen, dass auch die Erkrankung selbst die geistige Leistungsfähigkeit beeinträchtigen kann.

Winocur G et al.: Neurobiological mechanisms of chemotherapy-induced cognitive impairment ... Neuroscience 2018; 369: 51-65
Mammakarzinom
Brustkrebsprognose: Die Dichte macht´s

Eine Reduktion der mammographischen Dichte nach der Brustkrebsdiagnose ist bei Tamoxifen-behandelten Patientinnen mit einer besseren Prognose assoziiert. Schwedische Wissenschaftler wiesen nach, dass dies auch für postmenopausale Frauen unabhängig von einer Hormontherapie gilt.

Quelle: Andersson TM et al.: Mammographic density reduction ... Am J Epidemiol 2017; 186: 1065-73

Metastasierendes Mammakarzinom
IGF-Blockade verbessert Wirkung der Chemotherapie
Die IGF-Signalachse spielt bei der Tumorprogression des Mammakarzinoms eine wichtige Rolle. Ihre Blockade kann möglicherweise die Wirksamkeit von Paclitaxel beim invasiven Brustkrebs steigern.
Ireland L et al.: Blockade of insulin-like growth factors increases efficacy of paclitaxel in metastatic breast cancer. Oncogene 2018; 37: 2022-36
Koitale Harninkontinenz
Gezielt nach Urinverlust fragen!
Etwa jede zweite Inkontinenz-Patientin leidet auch unter koitalem Urinabgang. Freiwillig kommt darauf jedoch kaum eine Frau zu sprechen.
Gray T et al.: Evaluation of coital incontinence by electronic questionnaire: prevalence, associations and outcomes in women attending ... Int Urogynecol J 2017; doi 10.1007/s00192-017-3380-x
Tiefe Dyspareunie
Oft ist die Blase schuld
Kanadische Gynäkologen machten sich auf die Suche nach anatomischen und klinischen Faktoren, die den Schweregrad einer tiefen Dyspareunie beeinflussen.
Yong PJ et al.: Anatomic sites and associated clinical factors for deep dyspareunia. Sex Med 2017; 5: e184-e195
Trichomonas vaginalis
Hohe Infektionsrate bei älteren Frauen
Trichomoniasis zählt zu den weltweit am häufigsten durch Geschlechtsverkehr übertragenen Krankheiten. Erstaunlicherweise ist der Erreger jedoch vor allem bei Frauen im perimenopausalen Alter weit verbreitet, wie US-amerikanische Autoren jetzt überraschend herausfanden.
Stemmer SM et al.: Trichomonas vaginalis is most frequently detected in women at the age of peri-/premenopause: an unusual pattern for a sexually transmitted pathogen. Am J Obstet Gynecol 2018; 218: 328.e1-13
Trichomonas vaginalis
Hohe Infektionsrate bei älteren Frauen
Trichomoniasis zählt zu den weltweit am häufigsten durch Geschlechtsverkehr übertragenen Krankheiten. Erstaunlicherweise ist der Erreger jedoch vor allem bei Frauen im perimenopausalen Alter weit verbreitet, wie US-amerikanische Autoren jetzt überraschend herausfanden.
Stemmer SM et al.: Trichomonas vaginalis is most frequently detected in women at the age of peri-/premenopause: an unusual pattern for a sexually transmitted pathogen. Am J Obstet Gynecol 2018; 218: 328.e1-13
Morbus Basedow
Thyreostatika erhöhen Fehlbildungsrisiko
Eine unbehandelte Basedow-Erkrankung gefährdet in der Schwangerschaft die Gesundheit von Mutter und Kind. Die Einnahme von Thyreostatika kann jedoch die Entstehung fetaler Malformationen fördern, wie eine Datenanalyse aus Korea zeigt.
Seo GH et al.: Antithyroid drugs and congenital malformations: ... Ann Intern Med 2018; doi:10.7326/M17-1398
Kognitive Einbußen
Nur noch Kind im Kopf?
Viele Frauen klagen in der Schwangerschaft über Vergesslichkeit und Konzentrationsschwierigkeiten. Dass das Phänomen des „Baby brain“ tatsächlich empirisch belegbar ist, zeigt eine Metaanalyse australischer Wissenschaftlerinnen.
Davies SJ et al.: Cognitive impairment during pregnancy: ... Med J Aust 2018; doi: 10.5694/mja17.00131
Sectio bei Adipositas
Klammern oder nähen?

Adipositas steigert das Risiko von Wundkomplikationen. Über die optimale Wundverschlusstechnik nach einer Sectio bei adipösen Frauen herrscht bislang jedoch Unklarheit.

Quelle: Zaki MN et al.: Comparison of staples vs subcuticular suture in class III obese women ... Am J Obstet Gynecol 2018; 218: 451.e1-8

Sectio
Keine postoperative Schmerzlinderung durch präoperatives Paracetamol
US-amerikanische Forscher testeten, ob die präoperative i.v.-Administration von Paracetamol den Opioidbedarf nach einer Sectio reduzieren kann.
Towers CV et al.: Preoperative cesarean delivery intravenous acetaminophen treatment for postoperative pain ... Am J Obstet Gynecol 2018; 218: 353.e1-4
Unerwünschter Schwangerschaftsausgang
Ein Unglück prädisponiert für das nächste
Nach einer Totgeburt, Frühgeburt oder intrauterinen Wachstumsrestriktion wächst in der nächsten Schwangerschaft die Gefahr ähnlicher Komplikationen.
M Malacova E et al.: Risk of stillbirth, preterm delivery, and fetal growth restriction following exposure in a previous birth: systematic review and meta-analysis. BJOG 2018; 125: 183-92
Plazentophagie
Essen oder vergraben?
Die willentliche Ingestion der Plazenta nach der Geburt ist bei Säugetieren nichts Ungewöhnliches – beim Menschen heutzutage aber schon. Einer anthropologischen Theorie nach hörte Homo erectus vor etwa zwei Mio. Jahren mit der so genannten Plazentophagie auf, weil das Feuer entdeckt wurde: Die Mutter und das Neugeborene sollten möglicherweise so vor der Aufnahme von durch das offene Feuer entstehenden Verbrennungstoxinen über die Plazenta geschützt werden. Aber das ist nur Theorie. In der heutigen Praxis fragen immer mehr Schwangere ihre Gynäkologen, ob Plazentophagie zu empfehlen sei. Prominente „Vorbilder“ tragen ein übriges zu dem (vor allem in den USA grassierenden) Hype bei. Aber welche wissenschaftlichen Daten gibt es – über die zahlreich vorhandenen Mythen hinaus – zur Plazentophagie? Kann man seinen Patientinnen das empfehlen? Die wissenschaftliche Sicht auf das Thema ist eindeutig.
Farr A et al.: Human placentophagy: a review. Am J Obstet Gynecol 2018; 218: 401.e1-401
Angeborene Vitien
CAVE: Schwangere mit Herzfehler
Schwangerschaft, Entbindung und Wochenbett stellen das Herz-Kreislauf-System vor besondere Herausforderungen. Frauen mit einem angeborenen Herzfehler brauchen deshalb eine kompetente multidisziplinäre Betreuung.
Cauldwell M et al.: Pregnancy in women with congenital heart disease. BMJ 2018; 360: doi: 10.1136/ bmj.k478
Kinderwunsch und Schwangerschaft
Kinderwunsch und Schwangerschaft
Trotz eines umfassenden Angebotes an Lebensmitteln ist die Versorgung von Frauen mit Mikronährstoffen in Deutschland häufig unzureichend. Bei Frauen mit Kinderwunsch, Schwangeren und Stillenden kann eine Supplementierung sinnvoll sein.
Fachpressekonferenz: „Frauen mit Kinderwunsch kompetent beraten – Vitamine und Mineralstoffe für den gesunden Start ins Leben“, Düsseldorf, 18.4.2018, Veranstalter: Bayer Vital, Phasengerechtes Mikronährstoff-Präparat u. a. mit Folsäure, Jod, Vitamin D, DHA, EPA, Zink, Eisen und Selen: Elevit® 1 und 2 (D)
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