Senologie

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Zwischen Onkologie und Schönheitswahn: Pathologie und Therapie der weiblichen Brust haben ein großes Spektrum.

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Fertilität

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Von "Social Freezing" bis "Pille danach ohne Rezept":
Konzeption und Kontrazeption sind aktuelle Themen, die auch stark in der Öffentlichkeit stehen.

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Sexualmedizin

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Sexualmedizin kann auch Krebsprävention bedeuten.

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Onkologie

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Besonders in der gynäkologischen Onkologie
wird die Therapie immer personalisierter.

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Geburtshilfe

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In der Geburtshilfe entscheiden Minuten das Outcome ... und mal zählt auch jede Sekunde.

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Neonatologie

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Heute haben extreme "Frühchen" deutlich bessere Chancen als noch vor einigen Jahren.

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Uterusmyome
Welche Risikofaktoren gibt es?

Leiomyome des Uterus sind die häufigste gutartige Neoplasie bei Frauen. Etwa ein Drittel der Myome werden symptomatisch. Eine aktuelle Metaanalyse fahndete anhand von 60 Fall-Kontroll- und Kohortenstudien nach Risikofaktoren.

Quelle: Stewart EA et al.: Epidemiology of uterine fibroids: a systematic review. BJOG 2017; 124: 1501-12

Schwanger in höherem Lebensalter
Erhöhtes Schlaganfallrisiko?

Mit den Möglichkeiten der assistierten Reproduktion wächst die Zahl der Frauen, die noch in fortgeschrittenem Alter schwanger werden. Wie sich das längerfristig auf deren Gesundheit auswirkt, ist unklar. Jetzt gibt es dazu neue Daten.

Quelle: Quereshi AI et al.: Pregnancy in advanced age ... Am J Obstet Gynecol 2017; 216: 409.e1-409.e6

Pankreaskarzinom
Warum haben Frauen ein niedrigeres Risiko?

Männer haben ein 30 bis 50% höheres Risiko als Frauen, an einem Pankreaskarzinom zu erkranken. Der Einfluss von Lebensstilfaktoren wie geschlechtsspezifisch unterschiedlicher Alkohol- und Tabakkonsum ist zu gering, um diese Differenz zu erklären. Wirken weibliche Sexualhormone protektiv?

Quelle: Masoudi S et al.: Menstrual and reproductive factors and risk of pancreatic cancer in women. Middle East J Dig Dis 2017; 9: 146-49

Original Pressemitteilung:
Pharma Trend 2017: Marktführer Roche von Onkologen ausgezeichnet

Die Onkologen sind sich ihrer Sache seit Jahren sicher. Zum 12. Mal in Folge vergeben sie den Award für „ihr“ bestes Pharmaunternehmen an die Roche Pharma AG. Dieser Erfolg hat viele Väter. Aus Sicht der Ärzte sind es bei ...

Original Pressemitteilung:
Pharma Trend Awards: Gynäkologen zeichnen Jenapharm zweifach aus

Kaum ein halbes Jahr auf dem Markt, wird die Hormonspirale Kyleena® von der Facharztgruppe der Gynäkologen zum Innovativsten Produkt 2017 gekürt. Kyleena® ist für alle Frauen im gebärfähigen Alter geeignet und bietet ...

Endometriose
Neuer Invasivitäts-Marker?

Zu den Pathomechanismen, die die Endometriose mit malignen Erkrankungen gemeinsam hat, scheint unter anderem die epithelial-mesenchymale Transition (EMT) zu zählen. EMT spielt bei Krebsprogression, Organogenese und Wundheilung eine Rolle. Charakterisiert ist sie durch den Verlust epithelialer Eigenschaften zugunsten mesenchymaler wie Migration und Invasion. In malignen Tumoren induziert EMT die Expression des Transkriptionsfaktors ZEB1 (Zinc finger E-box-binding homeobox 1). Spielt dieser auch bei der Endometriose eine Rolle?

Quelle: Furuya M et al.: ZEB1 expression is a potential ... Acta Obstet Gynecol Scand 2017; 96: 1128-35

Schwangerschaftsdiabetes
Den Stoffwechsel postpartal im Auge behalten

Frauen mit Gestationsdiabetes stellen eine zunehmende Risikogruppe dar. Sie werden anhand eines pathologischen oralen Glucosetoleranztests identifiziert. Dieser ist auch geeignet, um die Entwicklung des Stoffwechsels nach der Entbindung zu verfolgen. Viel Kopfzerbrechen bereitet die mangelhafte Inanspruchnahme der postpartalen Kontrollen.

Quelle: Martinez NG et al.: Optimizing postpartum care for the patient with gestational diabetes mellitus. Am J Obstet Gynecol 2017; 217: 314-21

Gebärmuttervorfall
Minimal-invasive Korrektur bewährt sich

Der Prolaps von Beckenorganen kann die Lebensqualität betroffener Frauen erheblich schmälern. Die Häufigkeit aller Grade im Alter zwischen 20 und 59 Jahren liegt bei rund 30%. Konventionelle Prolaps-Operationen haben dabei diverse Nachteile.

Quelle: Nair R et al.: Clinical outcomes in women undergoing laparoscopic hysteropexy: A systematic review. Eur J Obstet Gynecol Reprod Biol 2017; 208: 71-80

Opioid-Abhängigkeit
Substitution bei Schwangeren in Gefahr

Die Abhängigkeit von Opioiden ist auf dem Vormarsch – in den USA hat sie dramatische Ausmaße angenommen. In der Schwangerschaft kann besonders Heroin fatale Auswirkungen haben. Eine Substitution kann das Schlimmste verhindern.

Quelle: Bastian R et al.: Dose-adjusted plasma concentrations of sublingual buprenorphine are lower during than after pregnancy. Am J Obstet Gynecol 2017; 216: 64.e1-7

Prophylaxe der Präeklampsie
Nutzen und Risiken von Low-dose-ASS

Die Präeklampsie ist ein ernster Zustand, in den 3 bis 5% der graviden Frauen geraten. Niedrig dosierte Acetylsalicylsäure (L-ASS) scheint ihr vorzubeugen, wenn die Medikation vor der 16. SSW beginnt. Diese Prophylaxe birgt aber auch Risiken.

Quelle: Mone F et al.: Should we recommend universal ... Am J Obstet Gynecol 2017; 216: 141.e1-141.e5

Östrogen-Gabe bei IVF
Seltene Komplikation „akute Pankreatitis"

Mehr als 100 Medikamente stehen im Verdacht, eine akute Pakreatitis auslösen zu können. Östrogene scheinen aber nur sehr selten dafür verantwortlich zu sein; es gibt rund 40 entsprechende Berichte in der Literatur.

Quelle: Seo D et al.: Estrogen-induced acute pancreatitis: a case report and literature review. Obstet Gynecol Sci 2017; 60: 485-9

Auch ein Effekt der „Pille"
Die Frau fällt nicht so leicht um

Die weiblichen Sexualhormone entfalten eine Vielzahl von Wirkungen, darunter auch solche auf den Bewegungsapparat. Unter kombinierter oraler Kontrazeption (COC) wird offenbar auch dieser Wirkungskreis tangiert.

Quelle: Maged AM et al.: Effect of contraceptives ... Taiwan J Obstet Gynecol 2017; 56: 463-6

Endozervikales Karzinom
Dilemma in der Schwangerschaft

Wenn eine Patientin trotz Krebs im Genitalbereich ein Kind bekommen möchte, muss mit einer Verschlechterung ihrer Prognose gerechnet werden.

Quelle: Schorge JO et al.: Case 21-2017: a 28-year-old pregnant woman with endocervical carcinoma. N Engl J Med 2017; 377: 174-83

Langwirksame Kontrazeptiva
Hohe Verweildauer auch bei Teenagern

In den USA wird eine von fünf jungen Frauen schon vor dem 20. Lebensjahr Mutter – meist ungeplant. Der First-line-Einsatz von langwirksamen Kontrazeptiva (LARC) könnte diese Rate senken – denn die Verweildauer von IUD und Implantat ist auch in dieser Altersgruppe hoch, wie eine Metaanalyse zeigte.

Quelle: Diedrich JT et al.: Long-acting reversible contraception in adolescents: a systematic review and meta-analysis. Am J Obstet Gynecol 2017; 216: 364-74

Patientinnen mit Vasa praevia optimal versorgen
Sectiotermin abhängig von Zervixlänge

Bei Mehrlingsschwangerschaften steigt das Risiko für eine Insertio velamentosa und für Vasa praevia. Wie sich deren Management nach der pränatalen Diagnose verbessern lässt, untersuchten Gynäkologen aus London und Tel Aviv.

Quelle: Jauniaux E et al.: Prenatal diagnosis and management of vasa previa in twin pregnancies: a case series and systematic review. Am J Obstet Gynecol 2017; 216: 568-75

Sectio bei Adipösen
Antibiotikaprophylaxe reduziert Wundinfektionen

Adipositas erhöht das Risiko von Wundinfektionen nach einer Sectio. Eine zusätzliche postoperative Antibiotikaprophylaxe könnte dem entgegenwirken.

Quelle: Valent AM et al.: Effect of post-cesarean delivery oral cephalexin and metronidazole on surgical site infection among obese women: A randomized clinical trial. JAMA 2017; 318: 1026-34

Präeklampsie
Screening-Nutzen ungewiss

Seit 1996 wird in den USA ein auf regelmäßigen Blutdruckmessungen basiertes Präeklampsie- Screening empfohlen. Anhand eines systematischen Reviews versuchten US-amerikanische Autoren, Nutzen und Risiken verschiedener Screening-Verfahren zu evaluieren.

Quelle: Henderson JT et al.: Preeclampsia Screening: Evidence Report and Systematic Review for the US Preventive Services Task Force. JAMA 2017; 317: 1668-83

Hormonspirale und -implantat
Wirksame Verhütung, länger als erlaubt

Hormonimplantat und -IUD bieten auch zwei Jahre nach der empfohlenen Nutzungsdauer noch sicheren Empfängnisschutz. Das belegte eine Kohortenstudie.

Quelle: McNicholas C et al.: Prolonged use of the etonogestrel implant and levonorgestrel intrauterine device: 2 years beyond Food and Drug Administration-approved duration. Am J Obstet Gynecol 2017; 216: 586. e1-6

Ovarialkarzinom
Polymorphismus erhöht Krebsrisiko

Einzelnukleot id-Polymorphismen (SNP) in DNA-Reparaturgenen spielen bei der Krebsentstehung eine wesentliche Rolle. Das scheint auch beim Ovarialkarzinom der Fall zu sein, wie nun am ERCC2-Gen nachgewiesen wurde.

Quelle: Romanowicz H et al.: Association of R156R single nucleotide polymorphism of the ERCC2 gene with the susceptibility to ovarian cancer. European Journal of Obstetrics & Gynecology and Reproductive Biology 2017; 208: 36-40

Mammographie-Screening
Überdiagnosen sind häufig

Die Einführung der Screening-Mammographie hat dazu geführt, dass überproportional viele kleine Mammakarzinome detektiert werden. Ein erheblicher Teil dieser Tumore wird aber wahrscheinlich niemals klinisch relevant. Wissenschaftler haben nun berechnet, dass insbesondere ältere Frauen häufig von Überdiagnosen betroffen sind.

Quelle: Lannin DR, Wang S: Are small breast cancers good because they are small or small because they are good? N Engl J Med 2017; 376: 2286-91

Prolaps-Chirurgie
Methoden, Vorteile, Komplikationen

Die Prävalenz des Descensus genitalis in der weiblichen Bevölkerung ist hoch: Bis zu 8% der Frauen leiden an einem Prolaps der Geschlechtsorgane. Wissenschaftlerinnen von der Universität Chicago geben einen Überblick über die chirurgischen Behandlungsmöglichkeiten und die damit verbundenen Vor- und Nachteile.

Quelle: Geynisman-Tan J, Kenton K: Surgical updates in the treatment of pelvic organ prolapse. Rambam Maimonides Med J 2017; 8(2): e0017

Abdominale Hysterektomie
Intraoperative Schmerztherapie

Die nach einer abdominalen Hysterektomie auftretenden starken Schmerzen werden üblicherweise mit Opioiden behandelt. Eine schwedische Studie zeigt: Die postoperativen Beschwerden sind erträglicher, wenn während des Eingriffs ein Lokalanästhetikum in den Plexus hypogastricus superior injiziert wurde.

Quelle: Rapp H et al.: Superior hypogastric plexus block as a new method of pain relief after abdominal hysterectomy: double-blind, randomised clinical trial of efficacy. BJOG 2017; 124(2): 270-76

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