Senologie

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Zwischen Onkologie und Schönheitswahn: Pathologie und Therapie der weiblichen Brust haben ein großes Spektrum.

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Fertilität

Fertilität

Von "Social Freezing" bis "Pille danach ohne Rezept":
Konzeption und Kontrazeption sind aktuelle Themen, die auch stark in der Öffentlichkeit stehen.

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Sexualmedizin

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Sexualmedizin kann auch Krebsprävention bedeuten.

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Onkologie

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Besonders in der gynäkologischen Onkologie
wird die Therapie immer personalisierter.

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Geburtshilfe

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In der Geburtshilfe entscheiden Minuten das Outcome ... und mal zählt auch jede Sekunde.

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Neonatologie

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Heute haben extreme "Frühchen" deutlich bessere Chancen als noch vor einigen Jahren.

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Neoadjuvante Chemotherapie
Keine Therapieverzögerung durch Oozytenstimulation

Bei einer neoadjuvanten Chemotherapie ist das Zeitfenster nach der Diagnose für eine Oozytenentnahme zur Fertilitätsprotektion relativ klein. Mit einem „random start“ Protokoll scheint eine erfolgreiche ovarielle Stimulation dennoch möglich.

Quelle: Letourneau JM et al.: Random start ovarian stimulation for ... Human Reproduction 2017; 32: 2123-9

Embryoselektion
Mitochondriale DNA sagt IVF-Erfolg voraus

Trotz genetischer Präimplantationsdiagnostik werden mindestens 30% der Frauen nach einem Embryonentransfer nicht schwanger. Als guter Biomarker hierfür hat sich in einer US-amerikanischen Studie die Menge an mitochondrialer DNA in den Blastozysten erwiesen.

Quelle: Fragouli E et al.: Clinical implications of mitochondrial DNA quantification on pregnancy outcomes: a blinded prospective non-selection study. Human Reproduction 2017; 32: 2340-7

Uterusmyome
Welche Risikofaktoren gibt es?

Leiomyome des Uterus sind die häufigste gutartige Neoplasie bei Frauen. Etwa ein Drittel der Myome werden symptomatisch. Eine aktuelle Metaanalyse fahndete anhand von 60 Fall-Kontroll- und Kohortenstudien nach Risikofaktoren.

Quelle: Stewart EA et al.: Epidemiology of uterine fibroids: a systematic review. BJOG 2017; 124: 1501-12

Original Pressemitteilung:
Pharma Trend 2017: Marktführer Roche von Onkologen ausgezeichnet

Die Onkologen sind sich ihrer Sache seit Jahren sicher. Zum 12. Mal in Folge vergeben sie den Award für „ihr“ bestes Pharmaunternehmen an die Roche Pharma AG. Dieser Erfolg hat viele Väter. Aus Sicht der Ärzte sind es bei ...

Original Pressemitteilung:
Pharma Trend Awards: Gynäkologen zeichnen Jenapharm zweifach aus

Kaum ein halbes Jahr auf dem Markt, wird die Hormonspirale Kyleena® von der Facharztgruppe der Gynäkologen zum Innovativsten Produkt 2017 gekürt. Kyleena® ist für alle Frauen im gebärfähigen Alter geeignet und bietet ...

Schwanger in höherem Lebensalter
Erhöhtes Schlaganfallrisiko?

Mit den Möglichkeiten der assistierten Reproduktion wächst die Zahl der Frauen, die noch in fortgeschrittenem Alter schwanger werden. Wie sich das längerfristig auf deren Gesundheit auswirkt, ist unklar. Jetzt gibt es dazu neue Daten.

Quelle: Quereshi AI et al.: Pregnancy in advanced age ... Am J Obstet Gynecol 2017; 216: 409.e1-409.e6

Vorderer Kreuzbandriss
Warum sind Frauen besonders gefährdet?
Das Risiko für einen vorderen Kreuzbandriss (VKB-Ruptur) ist bei Frauen drei- bis sechsmal so hoch wie bei Männern. Die hormonellen Schwankungen des weiblichen Zyklus stehen im Verdacht, das Rupturrisiko zu erhöhen, allerdings ohne schlüssige Beweise.
Herzberg SD et al.: The effect of menstrual cycle and contraceptives on ACL injuries and laxity. A systematic review and meta-analysis. Orthop J Sports Med 2017; 5: 2325967117718781
Knochengesundheit
Effekt von Bewegung ist messbar
Bewegungsarmut erhöht das Osteoporoserisiko. Bisherige Studien haben jedoch den Nachweis einer Korrelation zwischen Bewegungsparametern und Knochengesundheit verfehlt, vermutlich wegen einer zu geringen zeitlichen Auflösung der Messungen. Eine britische Studie verwendete nun eine neue Technologie zur zeitlich hoch aufgelösten Messung von Beschleunigungsimpulsen.
Stiles VH et al.: A small amount of precisely measured high-intensity habitual physical activity predicts bone health in pre- and post-menopausal women in UK Biobank. Int J Epidemiol 2017, 46: 1847-56
Pankreaskarzinom
Warum haben Frauen ein niedrigeres Risiko?

Männer haben ein 30 bis 50% höheres Risiko als Frauen, an einem Pankreaskarzinom zu erkranken. Der Einfluss von Lebensstilfaktoren wie geschlechtsspezifisch unterschiedlicher Alkohol- und Tabakkonsum ist zu gering, um diese Differenz zu erklären. Wirken weibliche Sexualhormone protektiv?

Quelle: Masoudi S et al.: Menstrual and reproductive factors and risk of pancreatic cancer in women. Middle East J Dig Dis 2017; 9: 146-49

Endometriose
Neuer Invasivitäts-Marker?

Zu den Pathomechanismen, die die Endometriose mit malignen Erkrankungen gemeinsam hat, scheint unter anderem die epithelial-mesenchymale Transition (EMT) zu zählen. EMT spielt bei Krebsprogression, Organogenese und Wundheilung eine Rolle. Charakterisiert ist sie durch den Verlust epithelialer Eigenschaften zugunsten mesenchymaler wie Migration und Invasion. In malignen Tumoren induziert EMT die Expression des Transkriptionsfaktors ZEB1 (Zinc finger E-box-binding homeobox 1). Spielt dieser auch bei der Endometriose eine Rolle?

Quelle: Furuya M et al.: ZEB1 expression is a potential ... Acta Obstet Gynecol Scand 2017; 96: 1128-35

Schwangerschaftsdiabetes
Den Stoffwechsel postpartal im Auge behalten

Frauen mit Gestationsdiabetes stellen eine zunehmende Risikogruppe dar. Sie werden anhand eines pathologischen oralen Glucosetoleranztests identifiziert. Dieser ist auch geeignet, um die Entwicklung des Stoffwechsels nach der Entbindung zu verfolgen. Viel Kopfzerbrechen bereitet die mangelhafte Inanspruchnahme der postpartalen Kontrollen.

Quelle: Martinez NG et al.: Optimizing postpartum care for the patient with gestational diabetes mellitus. Am J Obstet Gynecol 2017; 217: 314-21

Gebärmuttervorfall
Minimal-invasive Korrektur bewährt sich

Der Prolaps von Beckenorganen kann die Lebensqualität betroffener Frauen erheblich schmälern. Die Häufigkeit aller Grade im Alter zwischen 20 und 59 Jahren liegt bei rund 30%. Konventionelle Prolaps-Operationen haben dabei diverse Nachteile.

Quelle: Nair R et al.: Clinical outcomes in women undergoing laparoscopic hysteropexy: A systematic review. Eur J Obstet Gynecol Reprod Biol 2017; 208: 71-80

Opioid-Abhängigkeit
Substitution bei Schwangeren in Gefahr

Die Abhängigkeit von Opioiden ist auf dem Vormarsch – in den USA hat sie dramatische Ausmaße angenommen. In der Schwangerschaft kann besonders Heroin fatale Auswirkungen haben. Eine Substitution kann das Schlimmste verhindern.

Quelle: Bastian R et al.: Dose-adjusted plasma concentrations of sublingual buprenorphine are lower during than after pregnancy. Am J Obstet Gynecol 2017; 216: 64.e1-7

Prophylaxe der Präeklampsie
Nutzen und Risiken von Low-dose-ASS

Die Präeklampsie ist ein ernster Zustand, in den 3 bis 5% der graviden Frauen geraten. Niedrig dosierte Acetylsalicylsäure (L-ASS) scheint ihr vorzubeugen, wenn die Medikation vor der 16. SSW beginnt. Diese Prophylaxe birgt aber auch Risiken.

Quelle: Mone F et al.: Should we recommend universal ... Am J Obstet Gynecol 2017; 216: 141.e1-141.e5

Östrogen-Gabe bei IVF
Seltene Komplikation „akute Pankreatitis"

Mehr als 100 Medikamente stehen im Verdacht, eine akute Pakreatitis auslösen zu können. Östrogene scheinen aber nur sehr selten dafür verantwortlich zu sein; es gibt rund 40 entsprechende Berichte in der Literatur.

Quelle: Seo D et al.: Estrogen-induced acute pancreatitis: a case report and literature review. Obstet Gynecol Sci 2017; 60: 485-9

Auch ein Effekt der „Pille"
Die Frau fällt nicht so leicht um

Die weiblichen Sexualhormone entfalten eine Vielzahl von Wirkungen, darunter auch solche auf den Bewegungsapparat. Unter kombinierter oraler Kontrazeption (COC) wird offenbar auch dieser Wirkungskreis tangiert.

Quelle: Maged AM et al.: Effect of contraceptives ... Taiwan J Obstet Gynecol 2017; 56: 463-6

Endozervikales Karzinom
Dilemma in der Schwangerschaft

Wenn eine Patientin trotz Krebs im Genitalbereich ein Kind bekommen möchte, muss mit einer Verschlechterung ihrer Prognose gerechnet werden.

Quelle: Schorge JO et al.: Case 21-2017: a 28-year-old pregnant woman with endocervical carcinoma. N Engl J Med 2017; 377: 174-83

Langwirksame Kontrazeptiva
Hohe Verweildauer auch bei Teenagern

In den USA wird eine von fünf jungen Frauen schon vor dem 20. Lebensjahr Mutter – meist ungeplant. Der First-line-Einsatz von langwirksamen Kontrazeptiva (LARC) könnte diese Rate senken – denn die Verweildauer von IUD und Implantat ist auch in dieser Altersgruppe hoch, wie eine Metaanalyse zeigte.

Quelle: Diedrich JT et al.: Long-acting reversible contraception in adolescents: a systematic review and meta-analysis. Am J Obstet Gynecol 2017; 216: 364-74

Patientinnen mit Vasa praevia optimal versorgen
Sectiotermin abhängig von Zervixlänge

Bei Mehrlingsschwangerschaften steigt das Risiko für eine Insertio velamentosa und für Vasa praevia. Wie sich deren Management nach der pränatalen Diagnose verbessern lässt, untersuchten Gynäkologen aus London und Tel Aviv.

Quelle: Jauniaux E et al.: Prenatal diagnosis and management of vasa previa in twin pregnancies: a case series and systematic review. Am J Obstet Gynecol 2017; 216: 568-75

Minimal-invasive Hysterektomie
Viele Analgesie-Varianten, wenig Evidenz

Empfehlungen zum postoperativen Schmerzmanagement gibt es viele. Wenige Studien befassen sich jedoch mit der Analgesie speziell bei einer benignen minimal-invasiven Hysterektomie. US-amerikanische Autoren fassten die Datenlage zusammen.

Quelle: Blanton E et al.: Non-opioid pain management in benign minimally invasive hysterectomy: A systematic review. Am J Obstet Gynecol 2017; 216: 557-67

Sectio bei Adipösen
Antibiotikaprophylaxe reduziert Wundinfektionen

Adipositas erhöht das Risiko von Wundinfektionen nach einer Sectio. Eine zusätzliche postoperative Antibiotikaprophylaxe könnte dem entgegenwirken.

Quelle: Valent AM et al.: Effect of post-cesarean delivery oral cephalexin and metronidazole on surgical site infection among obese women: A randomized clinical trial. JAMA 2017; 318: 1026-34

Präeklampsie
Screening-Nutzen ungewiss

Seit 1996 wird in den USA ein auf regelmäßigen Blutdruckmessungen basiertes Präeklampsie- Screening empfohlen. Anhand eines systematischen Reviews versuchten US-amerikanische Autoren, Nutzen und Risiken verschiedener Screening-Verfahren zu evaluieren.

Quelle: Henderson JT et al.: Preeclampsia Screening: Evidence Report and Systematic Review for the US Preventive Services Task Force. JAMA 2017; 317: 1668-83

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