Senologie

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Zwischen Onkologie und Schönheitswahn: Pathologie und Therapie der weiblichen Brust haben ein großes Spektrum.

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Von "Social Freezing" bis "Pille danach ohne Rezept":
Konzeption und Kontrazeption sind aktuelle Themen, die auch stark in der Öffentlichkeit stehen.

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Sexualmedizin kann auch Krebsprävention bedeuten.

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Besonders in der gynäkologischen Onkologie
wird die Therapie immer personalisierter.

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In der Geburtshilfe entscheiden Minuten das Outcome ... und mal zählt auch jede Sekunde.

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Heute haben extreme "Frühchen" deutlich bessere Chancen als noch vor einigen Jahren.

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Tokolyse bei äußerer Wendung der Beckenendlage
Tokolyse mit Fenoterol oder Atosiban?

Bei einer Beckenendlage am Termin kann man eine äußere Wendung versuchen. Eine Arbeitsgruppe aus den Niederlanden hat untersucht, mit welchem Tokolytikum der beste Wendungserfolg zu erzielen ist.

Quelle: Velzel J et al.: Atosiban versus fenoterol ... BMJ 2017; 356: i6773. doi: 10.1136/bmj.i6773

Menstruations-Emoji
Braucht man das?

Emojis, also kleine Piktogramme zur Verdeutlichung eines bestimmten Gemütszustandes oder generell zahlreicher Lebenssituationen, sind aus der digitalen Kommunikation nicht mehr wegzudenken – vor allem für die Generation der „digital natives“. Am bekanntesten ist wohl der „Smiley“. Jetzt möchte eine Kinderhilfsorganisation ein Emoji für „Menstruation“ etablieren. Ist das eine gute Idee?

Quelle: The Lancet: Time to talk about menstruation: #PeriodEmoji. Lancet 2017; 389: 1273

Borderline-Ovarialtumoren
Neuer Score verrät Rezidiv-Risiko

Die Wahrscheinlichkeit eines Rezidivs kann bei Patientinnen mit Borderline-Ovarialtumoren stark varriieren und hängt von verschiedenen Faktoren ab. Diesen gingen französische Forscher nun auf den Grund und entwickelten einen Score, mit dem sich das Rezidiv-Risiko im Vorfeld bestimmen lässt.

Quelle: Ouldamer L et al.: Improving the clinical management of women with borderline tumours: a recurrence risk scoring system from a french multicentre study. BJOG 2017; 124: 937-44

Original Pressemitteilung:
Pharma Trend 2017: Marktführer Roche von Onkologen ausgezeichnet

Die Onkologen sind sich ihrer Sache seit Jahren sicher. Zum 12. Mal in Folge vergeben sie den Award für „ihr“ bestes Pharmaunternehmen an die Roche Pharma AG. Dieser Erfolg hat viele Väter. Aus Sicht der Ärzte sind es bei ...

Original Pressemitteilung:
Pharma Trend Awards: Gynäkologen zeichnen Jenapharm zweifach aus

Kaum ein halbes Jahr auf dem Markt, wird die Hormonspirale Kyleena® von der Facharztgruppe der Gynäkologen zum Innovativsten Produkt 2017 gekürt. Kyleena® ist für alle Frauen im gebärfähigen Alter geeignet und bietet ...

Urogenitales Menopausensyndrom – vulvovaginale Atrophie
CO2-Laser-Behandlung lindert vaginale und urologische Symptome der Menopause effektiv

Während der menopausalen Transition unterliegt der Körper der Frau zahlreichen Veränderungen. Ursache ist die chronische Hypoöstrogenämie, welche sich insbesondere auch in vaginaler Trockenheit, Dyspareunie und Harnwegssymptomen äußern kann. Bis 2014 nannte man dieses Erscheinungsbild „vulvovaginale Atrophie“, dann schlugen Fachgesellschaften den umfassenderen und weniger stigmatisierenden Begriff „urogenitales Menopausensyndrom“ vor (GSM, genitourinary syndrome of menopause). Eine lokale, nicht medikamentöse Behandlungsmöglichkeit von GSM-Symptomen stellt der fraktionierte CO2-Laser „MonaLisa Touch®“ dar, der das vaginale Epithel gezielt stimulieren und revitalisieren kann. Das führt zu einer signifikanten Reduktion der vaginalen und urologischen GSM-Beschwerden, wie zahlreiche Studien zeigten.

Präeklampsie und ASS
Empfehlung mit Effekt?

Im September 2014 sprach die US-Präventionsbehörde USPSTF eine Empfehlung für ASS zur Verhinderung der Präeklampsie für Schwangere mit erhöhtem Risiko aus. Nun wurde analysiert, ob diese Empfehlung tatsächlich etwas bewirkte. Ja, lautete das Ergebnis, welches man aber durchaus kritisch hinterfragen muss, denn die eigentlich spannende Aussage der Studie liest man eher zwischen den Zeilen.

Quelle: Tolcher MC et al.: Impact of USPSTF recommendations for ... Am J Obstet Gynecol 2017; 217: 365.e1-8

Frühgeborenen-Retinopathie
Geringstes Risiko nach Blasensprung

Über die pränatalen Risikofaktoren einer Frühgeborenen-Retinopathie ist wenig bekannt. US-Wissenschaftler haben retrospektiv untersucht, in wiefern verschiedene Ursachen der Frühgeburtlichkeit die Erkrankungswahrscheinlichkeit beeinflussen.

Quelle: Lynch AM et al.: The relationship of the subtypes ... Am J Obstet Gynecol 2017; 217: 354.e1-354.e8

Jahre nach der Entbindung ...
In der Psyche bleiben Spuren zurück

Eine Entbindung ist eine einschneidende Lebenserfahrung. Die Erinnerung daran kann positiv oder negativ besetzt sein. Dieser Nachhall ist noch nach vielen Jahren nicht verklungen.

Quelle: Bossano CM et al.: The maternal childbirth ... Am J Obstet Gynecol 2017; 217: 342.e1-8

Mikroinvasives Zervixkarzinom
Radikale Hysterektomie ist übertrieben

Die operative Therapie des mikroinvasiven Plattenepithelkarzinoms der Zervix besteht in der Konisation bzw. der einfachen vaginalen Hysterektomie. Bei mikroinvasiven Adenokarzinomen wird hingegen meist ein radikaleres Vorgehen gewählt. Ob dies gerechtfertigt ist, haben US-Wissenschaftler untersucht.

Quelle: Bean LM et al.: Survival of women with microinvasive ... Am J Obstet Gynecol 2017; 17: 332.e1-332.e6

Therapie-Optionen
Vakuumerektionshilfen

Zwischen Januar und August 2017 führte die Firma KESSEL MEDintim eine Anwenderbefragung zu den Vakuumerektionshilfen Active Erection System® und Manual Erection System® durch. Die Umfrage erreichte insgesamt 1500 Männer, und die Daten der ersten 100 Befragten flossen in die erste ...

Risiken oraler Kontrazeptiva
Thromboemboliegefahr abschätzen

Kombinierte orale Kontrazeptiva (KOK) erhöhen das Risiko für venöse Thromboembolien. Schweizer Forscher haben zwei genetische Varianten identifiziert, die mit einem erhöhten Risiko einhergehen.

Quelle: McDaid A et al.: Risk prediction of developing venous thrombosis in combined oral contraceptive users. PLoS One 2017; 12 (7): e0182041. doi: 10.1371/journal.pone.0182041

Indikation zur Endometriumbiopsie
BMI wichtiger als Alter

Frauen mit abnormalen uterinen Blutungen (AUB) und erhöhtem Risikoprofil sollten gemäß Leitlinien einer Endometriumbiopsie unterzogen werden, um endometriale Hyperplasien oder Karzinome ausschließen zu können. Die Entscheidung für die Untersuchung wird dabei hauptsächlich vom Alter der Patientin abhängig gemacht. Wesentlich ausschlaggebender ist einer Studie zufolge aber der BMI.

Quelle: Wise MR et al.: Body mass index trumps age in decision for endometrial biopsy: cohort study of symptomatic premenopausal women. Am J Obstet Gynecol 2016; 215: 598.e1-8

Postpartale Blutungen besser beherrschen
Tranexamsäure kann Leben retten

Eine postpartale Hämorrhagie (PPH), üblicherweise definiert als ein maternaler Blutverlust von mehr als 500 ml innerhalb der ersten 24 Stunden nach Geburt, ist eine der führenden postpartalen Todesursachen. Tranexamsäure inhibiert die Spaltung von Fibrinogen und Fibrin durch Plasmin und wird in der Versorgung von Traumapatienten bereits erfolgreich zur Blutungskontrolle eingesetzt. Jetzt konnte gezeigt werden, dass Tranexamsäure bei der PPH die Blutungs-bedingte Mortalität signifikant um 19% senkte.

Quelle: WOMAN Trial Collaborators: Effect of early tranexamic acid administration on mortality, hysterectomy, and other morbidities in women with post-partum haemorrhage (WOMAN) ... Lancet 2017; 389: 2105-16

Fetale Programmierung
Leberdurchblutung und Adipositas

Es wird angenommen, dass bereits während der vorgeburtlichen Entwicklung die Weichen für ein Übergewicht im Kindesalter gestellt werden. Wissenschaftler haben untersucht, ob ein Zusammenhang zwischen der fetalen Leberdurchblutung im frühen dritten Trimenon und einer neonatalen Adipositas besteht.

Quelle: Ikenoue S et al.: Prospective association of fetal liver ... Am J Obstet Gynecol. 2017; 217: 204.e1-204.e8

Fetale Lungenunreife
Risikoabschätzung mittels Ultraschall

Viele vor dem errechneten Termin geborene Kinder entwickeln ein Atemnotsyndrom oder eine vorübergehende Tachypnoe. Wie zuverlässig ist die Beurteilung der fetalen Lungenreife pränatal mittels Ultraschall?

Quelle: Palacio M et al.: Prediction of neonatal ... Am J Obstet Gynecol 2017; 217: 196.e1-196.e14

Unklare Schwangerschaftsanlage
Endometriumbiopsie bringt Klarheit

Viele Patientinnen mit unklarer Schwangerschaftslokalisation und auffälliger hCG-Dynamik erhalten Methotrexat. Durch die Entnahme von Endometrium- Aspirationsbiopsien kann vielen betroffenen Frauen eine solche Behandlung aber erspart werden.

Quelle: Insogna IG et al.: Outpatient endometrial aspiration: an alternative to methotrexate for pregnancy of unknown location. Am J Obstet Gynecol 2017; 217: 185.e1-185.e9

Lymphödeme nach Mammakarzinom
Wenig Evidenz für konkrete Maßnahmen

Etwa eine von fünf Frauen entwickelt innerhalb von zwei Jahren nach einer Brustkrebsbehandlung ein Lymphödem. Eine niederländisch-kanadische Arbeitsgruppe suchte nach Wirksamkeitsnachweisen für verbreitete Präventions- und Therapiemaßnahmen.

Quelle: Stuiver MM et al.: Which are the best conservative interventions for lymphoedema after breast cancer surgery? BMJ 2017; 357: j2330. doi: 10.1136/bmj.j2330

Hämatoperitoneum
Bei rascher Intervention gute Prognose

Ein spontanes Hämatoperitoneum in der Schwangerschaft ist ein sehr seltenes, aber potenziell lebensbedrohliches Ereignis. Endometriose gilt als ein wichtiger Risikofaktor. Niederländische Wissenschaftler sammelten die Fälle der letzten Jahre.

Quelle: Lier MC et al.: Spontaneous haemoperitoneum in pregnancy and endometriosis: a case series. BJOG 2017; 124: 306-12

Prämenopausales Mammakarzinom
Stillen schützt vor Luminal-B-Tumoren

Inwiefern beeinflussen reproduktive Faktoren das Risiko prämenopausaler Frauen, an einem Mammakarzinom zu erkranken? Bestehen Unterschiede bezüglich der verschiedenen molekularen Tumor-Subtypen?

Quelle: Giudici F et al.: Breastfeeding: a reproductive factor able to ... Eur J Cancer Prev 2017; 26: 217-24

Gestagen-only-Präparate
Was tun bei Blutungsproblemen?

Bei der Kontrazeption mit reinen Gestagenpräparaten sind Blutungsunregelmäßigkeiten einer der Hauptgründe für Unzufriedenheit und mangelnde Adhärenz. Zwei Gynäkologinnen aus St. Louis, Missouri, fassten die Therapieoptionen zusammen.

Quelle: Zigler RE et al.: Unscheduled vaginal bleeding with progestin ... Am J Obstet Gynecol 2017; 216: 443-50

Uterines Leiomyosarkom
Zufallsbefund mit schlechter Prognose

Klinisch lässt sich ein uterines Leiomyosarkom kaum von einem benignen Myom unterscheiden. Was bei Diagnose und Therapie zu beachten ist, fassten drei Gynäkologen des Columbia University College in New York zusammen.

Quelle: Cui RR et al.: Uterine leiomyosarcoma: a review of recent advances in molecular biology, clinical management and outcome. BJOG 2017; 124: 1028-37

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