Senologie

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Zwischen Onkologie und Schönheitswahn: Pathologie und Therapie der weiblichen Brust haben ein großes Spektrum.

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Fertilität

Fertilität

Von "Social Freezing" bis "Pille danach ohne Rezept":
Konzeption und Kontrazeption sind aktuelle Themen, die auch stark in der Öffentlichkeit stehen.

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Sexualmedizin

Sexualmedizin

Sexualmedizin kann auch Krebsprävention bedeuten.

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Onkologie

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Besonders in der gynäkologischen Onkologie
wird die Therapie immer personalisierter.

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Geburtshilfe

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In der Geburtshilfe entscheiden Minuten das Outcome ... und mal zählt auch jede Sekunde.

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Neonatologie

Neonatologie

Heute haben extreme "Frühchen" deutlich bessere Chancen als noch vor einigen Jahren.

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Organtransplantation
Postoperative Verhütung: Doppelt hält besser
Die meisten Immunsuppressiva sind teratogen. Nach einer Organtransplantation sollten Frauen daher mindestens ein Jahr warten, bevor sie schwanger werden.
Al-Badri M et al.: Reproductive planning for women after solid-organ transplant. Cleve Clin J Med 2017; 84: 719-28
Hormonspirale und -implantat
Wirksame Verhütung, länger als erlaubt

Hormonimplantat und -IUD bieten auch zwei Jahre nach der empfohlenen Nutzungsdauer noch sicheren Empfängnisschutz. Das belegte eine Kohortenstudie.

Quelle: McNicholas C et al.: Prolonged use of the etonogestrel implant and levonorgestrel intrauterine device: 2 years beyond Food and Drug Administration-approved duration. Am J Obstet Gynecol 2017; 216: 586. e1-6

Nephrolithiasis & Hormone
Kein Einfluss auf Nierensteine
Nach der Menopause steigt die Inzidenz von Nephrolithiasis an. Um zu klären, ob und wie sich dabei der Einsatz von Hormonen auswirkt, führten chinesische Wissenschaftler eine Metaanalyse durch.
Yu J et al.: Postmenopausal hormone and the risk of nephrolithiasis: a meta-analysis. EXCLI Journal 2017; 16: 986-94

Original Pressemitteilung:
Pharma Trend 2017: Marktführer Roche von Onkologen ausgezeichnet

Die Onkologen sind sich ihrer Sache seit Jahren sicher. Zum 12. Mal in Folge vergeben sie den Award für „ihr“ bestes Pharmaunternehmen an die Roche Pharma AG. Dieser Erfolg hat viele Väter. Aus Sicht der Ärzte sind es bei ...

Original Pressemitteilung:
Pharma Trend Awards: Gynäkologen zeichnen Jenapharm zweifach aus

Kaum ein halbes Jahr auf dem Markt, wird die Hormonspirale Kyleena® von der Facharztgruppe der Gynäkologen zum Innovativsten Produkt 2017 gekürt. Kyleena® ist für alle Frauen im gebärfähigen Alter geeignet und bietet ...

Ovarialkarzinom
Polymorphismus erhöht Krebsrisiko

Einzelnukleot id-Polymorphismen (SNP) in DNA-Reparaturgenen spielen bei der Krebsentstehung eine wesentliche Rolle. Das scheint auch beim Ovarialkarzinom der Fall zu sein, wie nun am ERCC2-Gen nachgewiesen wurde.

Quelle: Romanowicz H et al.: Association of R156R single nucleotide polymorphism of the ERCC2 gene with the susceptibility to ovarian cancer. European Journal of Obstetrics & Gynecology and Reproductive Biology 2017; 208: 36-40

Mammographie-Screening
Überdiagnosen sind häufig

Die Einführung der Screening-Mammographie hat dazu geführt, dass überproportional viele kleine Mammakarzinome detektiert werden. Ein erheblicher Teil dieser Tumore wird aber wahrscheinlich niemals klinisch relevant. Wissenschaftler haben nun berechnet, dass insbesondere ältere Frauen häufig von Überdiagnosen betroffen sind.

Quelle: Lannin DR, Wang S: Are small breast cancers good because they are small or small because they are good? N Engl J Med 2017; 376: 2286-91

Prolaps-Chirurgie
Methoden, Vorteile, Komplikationen

Die Prävalenz des Descensus genitalis in der weiblichen Bevölkerung ist hoch: Bis zu 8% der Frauen leiden an einem Prolaps der Geschlechtsorgane. Wissenschaftlerinnen von der Universität Chicago geben einen Überblick über die chirurgischen Behandlungsmöglichkeiten und die damit verbundenen Vor- und Nachteile.

Quelle: Geynisman-Tan J, Kenton K: Surgical updates in the treatment of pelvic organ prolapse. Rambam Maimonides Med J 2017; 8(2): e0017

Abdominale Hysterektomie
Intraoperative Schmerztherapie

Die nach einer abdominalen Hysterektomie auftretenden starken Schmerzen werden üblicherweise mit Opioiden behandelt. Eine schwedische Studie zeigt: Die postoperativen Beschwerden sind erträglicher, wenn während des Eingriffs ein Lokalanästhetikum in den Plexus hypogastricus superior injiziert wurde.

Quelle: Rapp H et al.: Superior hypogastric plexus block as a new method of pain relief after abdominal hysterectomy: double-blind, randomised clinical trial of efficacy. BJOG 2017; 124(2): 270-76

Abnorme Uterusblutungen
FIGO standardisiert Klassifikation

Angesichts der globalen Bedeutung abnormer uteriner Blutungen hat ein Expertengremium der FIGO ein neues Nomenklatur- und Klassifikationssystem entwickelt.

Quelle: Munro MG et al.: Research and clinical management ... BJOG 2017; 124(2): 185-89

PCOS als Stigma
Gefahr der Überdiagnose ist groß

Seit der Erstbeschreibung des polyzystischen Ovarialsyndroms (PCOS) 1935 wurden die Diagnosekriterien mehrfach erweitert. Dementsprechend hat die Prävalenz der Erkrankung zugenommen. Oft schadet die Diagnose jedoch mehr als sie nutzt.

Quelle: Copp T et al.: Are expanding disease definitions unnecessarily ... BMJ 2017; 358: j3694

Ektope Gravidität
Zwillinge in der Sectionarbe

Auch Zwillingsschwangerschaften können sich in einer Sectionarbe implantieren. US-Wissenschaftler aus Albany/ New York beschrieben im American Journal of Obstetrics and Gynecology den Fall einer solchen ektopen Gravidität.

Quelle: Bringley J et al.: Twin cesarean scar ectopic pregnancy treated with systemic and local methotrexate. Am J Obstet Gynecol 2017; 216: 577.e1-2

Schwangerschaft nach Sectio
Plazentation an der Narbe problematisch

Immer mehr Kinder kommen per Kaiserschnitt zur Welt. Die Folge: in einer späteren Schwangerschaft steigt das Risiko für eine Implantation des Embryos im Narbenbereich. Wissenschaftler haben nun untersucht, welchen Einfluss die Qualität der Narbenheilung auf den Schwangerschaftsverlauf hat.

Quelle: Kaelin Agten A et al.: The clinical outcome of cesarean scar pregnancies implanted „on the scar“ versus „in the niche“. Am J Obstet Gynecol 2017; 216(5): 510.e1-510.e6

Seltene IUD-Komplikation
Transvaginale Migration in die Blase
Bei Dislokation einer Spirale drohen neben dem Verlust der Kontrazeption Organperforationen und entzündliche Komplikationen. Eine chinesische Arbeitsgruppe beschreibt den seltenen Fall einer transvaginalen Migration eines IUD in die Blase.
Chai W et al.: Vesical transmigration of an intrauterine contraceptive device. A rare case report and literature review. Medicine 2017; 96: 40(e8236)
Migräne in der Pillenpause
Wann am besten Triptan-Prophylaxe starten?

Da perimenstruelle Migräneattacken meist nur schlecht auf Analgetika ansprechen, wird den betroffenen Frauen eine mehrtägige Prophylaxe mit Triptanen empfohlen. An welchen Zyklustagen Pillenanwenderinnen die Präparate optimalerweise einnehmen sollten, haben Forscher aus Zürich untersucht.

Quelle: Merki-Feld GS et al.: Temporal relations in hormone- withdrawal ... J Headache Pain 2017; 18(1): 91

Den Faden verloren
Bergung dislozierter IUD ist aufwändig

Die Spirale ist ein zuverlässiges Verhütungsmittel – sofern sie korrekt ins Cavum uteri eingelegt wird und es nicht zu einer Dislokation kommt. Sind die Rückholfäden bei der gynäkologischen Untersuchung nicht mehr auffindbar, folgt häufig eine aufwändige Suche nach dem Kontrazeptivum.

Quelle: Goswami D et al.: Missing IUCD strings: role of imaging in locating the misplaced device. J Clin Diagn Res 2017; 11(4): QJ01-QJ02

Postpartale Kontrazeption
IUD-Einlage während der Sectio

Da viele Frauen innerhalb eines Jahres nach einer Geburt erneut schwanger werden, ist eine zuverlässige postpartale Kontrazeption erforderlich. Sollte Müttern mit Kaiserschnittentbindung routinemäßig die Einlage einer Spirale im Rahmen der Sectio angeboten werden?

Quelle: Heller R et al.: Routine provision of intrauterine contraception at elective cesarean section in a national public health service: a service evaluation. Acta Obstet Gynecol Scand 2017; 96(9): 1144-51

Zerebrale Hormonwirkungen
Schlaganfallrisiko in der Postmenopause

Offenbar schützen die weiblichen Geschlechtshormone – Östrogene und Gestagene – prämenopausale Frauen vor ischämischen Schlaganfällen. Eine postmenopausale Hormontherapie scheint hingegen keine neuroprotektive Wirkung zu haben. Warum ist dies so?

Quelle: Shekhar S et al.: Menopause and ischemic stroke: a brief review. MOJ Toxicol 2017; 3(4)

Endometriumkarzinom
Nodalstaging mittels Sentinel node

Der wichtigste Prognosefaktor beim Endometriumkarzinom ist der Nodalstatus. Laut einer aktuellen Metaanalyse ist die Sentinel-node-Technik (SN-Technik) eine bessere Alternative zur komplikationsreichen pelvinen und paraaortalen Lymphonodektomie.

Quelle: Bodurtha Smith AJ et al.: Sentinel lymph node assessment in endometrial cancer: a systematic review and meta-analysis. Am J Obstet Gynecol 2017; 216(5): 459-76.e10

Schlafstörungen bekämpfen
Was Brustkrebspatientinnen hilft

Viele Brustkrebspatientinnen leiden unter Ein- und Durchschlafstörungen. Sie profitieren langfristig von einer speziell auf die Insomnie-Problematik zugeschnittenen kognitiven Verhaltenstherapie (KVT). Gemäß einer US-Studie kann auch Tai Chi Chih (TCC), eine Form der Bewegungsmeditation, helfen.

Quelle: Irwin MR et al.: Tai chi chih compared with cognitive behavioral therapy for the treatment of insomnia in survivors of breast cancer: a randomized, partially ... J Clin Oncol 2017; 35(23): 2656-65

Zervixkarzinom-Früherkennung
Abstrich zu Hause statt beim Arzt

Viele Frauen nehmen nicht am Zervixkarzinom-Screening teil – sei es aus kultureller oder religiöser Motivation, aus Angst oder Scham oder aufgrund körperlicher Einschränkungen. Können zytologische Abstriche, die von den Frauen selbst abgenommen werden, dieses Problem lösen?

Quelle: Braz NSDF et al.: The acceptability of vaginal smear self-collection for screening for cervical cancer: ... Clinics (Sao Paulo) 2017; 72(3): 183-87

Hormontherapie und Mortalität
Langzeit-Daten der WHI-Studie ausgewertet

Wie wirkt sich eine postmenopausale Hormontherapie auf das Sterberisiko aus? Dieser Frage sind US-Wissenschaftler nachgegangen: Sie haben die Daten der „Women‘s Health Initiative“-Studie (WHI) analysiert.

Quelle: Manson JE et al.: Menopausal hormone therapy and long-term all-cause and cause-specific mortality: the Women‘s Health Initiative randomized trials. JAMA 2017; 318(10): 927-38

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