Endometriose

Erst Abstandsmessung, dann OP?

Der anogenitale Abstand gilt als Marker für eine Exposition mit endokrinen Disruptoren. Das könnte auch bei der Entwicklung einer Endometriose eine Rolle spielen.

Praxistipp

Patientinnen nicht unnötig oft einbestellen

Ein urogenitaler Deszensus (pelvic organ prolapse, POP) kommt bei erwachsenen Frauen häufig vor. Oft wird als erste Therapie ein intravaginales Pessar verordnet. Dieses sollte im Verlauf regelmäßig gesäubert werden, wozu man Patientinnen in die Praxis einbestellen kann...

TEIL 1: Östrogenrezeptor-positive, HER2-negative Tumoren

nur für Fachkreise Systemische Therapie des Mammakarzinoms

Östrogenrezeptor-positive Mammakarzinome (ER+), die zugleich HER2-negativ sind (HER2-), stellen generell die häufigste Art des Brustkrebses dar: 65 % aller Patientinnen unter 50 Jahren entwickeln eine solche Form des Mammakarzinoms, und bei älteren Frauen mit Brustkrebs sind...

Ernährung der Säuglinge in Problemfällen

nur für Fachkreise Vom richtigen Umgang mit Spendermilch

Die WHO und andere Gremien betonen, dass Säuglinge während der ersten sechs Lebensmonate ausschließlich durch Stillen ernährt werden sollten. Manchmal steht aber nicht genug Milch von der Mutter zur Verfügung. Dann gibt es Alternativen.

Kontrazeptions-Stopp und Fekundabilität

nur für Fachkreise Wie lange bis zum Kind?

Kondome und orale Kontrazeptiva (OC) stellen in Europa und den USA nach wie vor die am häufigsten angewendeten kontrazeptiven Methoden dar. LARC (long acting reversible contraceptive methods) haben allerdings in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen (also IUD, Implantate und ...

Ovarialkarzinom

Pille schützt auch Frauen mit BRCA-Mutation

Die Einnahme oraler Kontrazeptiva senkt das Risiko für Eierstockkrebs um mehr als die Hälfte. Das gilt offenbar auch für die Subpopulation der BRCA1/2-Mutationsträgerinnen. Sollten orale Kontrazeptiva in diesem Risikokollektiv folglich zur Krebsprävention ...

Kasuistik

CA-125 verursacht diagnostisches Dilemma

Bei jüngeren Frauen bedeutet ein stark erhöhter CA-125-Wert nicht immer eine maligne Erkrankung. In seltenen Fällen kann er auch durch ein zystisches Teratom und ein muzinöses Zystadenom verursacht werden.

In-vitro-Fertilisation

Blastozystentransfer für alle?

Die Blastozystenkultur erhöht die Chance auf eine erfolgreiche Schwangerschaft nach Embryotransfer, aber auch das Risiko eines Zyklusabbruchs. Auf die Lebendgeburtenrate wirkt sich das insgesamt offenbar nicht negativ aus.

Leitliniensynopse

Neue Aspekte beim Management des Mamma-CA

Zu der vor einem Jahr beauftragten Leitliniensynopse zur Aktualisierung des DMP Brustkrebs liegt ein Vorbericht mit einer vorläufigen Bewertung vor, der neue Aspekte in den Leitlinien zum Management von Brustkrebs widerspiegelt.

Stillen fürs Immunsystem

Brustfütterung bestimmt das Virom

Im Fachblatt Nature veröffentlichte eine chinesische Arbeitsgruppe neue Erkenntnisse zum postpartalen Mikrobiomaufbau. Demnach verläuft die Besiedelung des neugeborenen Kindes durch Viren in mehreren Schritten. Und: Stillen beeinflusst diesen Prozess.

 

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