Burnout-Syndrom | Gyn-Depesche 6/2019

Hilfe für ausgebrannte Ärzte

Beruflicher Stress und Burnout sind mit erheblichen Beeinträchtigungen der Arbeit verbunden, auch bei Ärzten. Die psychische Zermürbung ist nicht leicht in den Griff zu bekommen.
Das Syndrom besteht in einem Zustand der körperlichen, emotionalen und mentalen Erschöpfung und führt zu einer Abnahme der Fähigkeit, den beruflichen Anforderungen gerecht zu werden. Die emotionale Erschöpfung ist oft das erste Symptom von Burnout, gefolgt von der Depersonalisation des Patienten und dem Einbruch der persönlichen Leistungsfähigkeit. Die Fähigkeit der Emotionsregulation ist bei Burnout verloren gegangen. Literaturrecherchen zufolge besteht bei Ärzten eine Korrelation zwischen Emotionsregulation und Burnout, wobei die Symptome der Störung durch Selbstregulation, auch erlernte, oder Interventionen wie Achtsamkeitstraining gelindert werden können. Achtsamkeitstraining (MBSR, Mindfulness Based Stress Reduction) wird heute oft zum Stressabbau propagiert. Das Einüben emotionaler Resilienz könnte ein hilfreiches Werkzeug für Betroffene sein, um diese vor den fatalen Folgen eines Burnout- Syndroms zu schützen.
Zur weiteren Erforschung der Mechanismen dieses Problems sind jedoch weitere Studien notwendig. WE
Quelle: Jackson-Koku G et al.: Emotion regulation and ... Occup Med 2019; 69: 9-21

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