Gyn-Depesche

Mehr Aufklärung zu Gebärmutterhalskrebs

Den Januar erklärte der amerikanische Kongress zum Monat zur Förderung des Bewusstseins für Gebärmutterhalskrebs, und gab damit den Startschuss für zahlreiche weltweite Aufklärungskampagnen. Diese sollen nun mehr Frauen zur Vorsorgeuntersuchung ­motivieren.

Wichtig in diesem Zusammenhang ist, dass der ­Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) die Eckpunkte für das zukünftige Screening für ­Gebärmutterhalskrebs geändert hat. Die neuen Richtlinien sind auch in die aktuell veröffentlichten S3-Leitlinien „Prävention des Zervixkarzinoms“ eingeflossen. So haben Frauen ab 35 Jahren künftig im Abstand von drei Jahren Anspruch auf eine kombinierte Untersuchung mit einem Test auf humane Papillomaviren (HPV) und einem Pap-Test.

Das Unternehmen Roche Diagnostics bietet für die Zervixkarzinom-Diagnostik eine Reihe klinisch validierter HPV- und Biomarker-Tests an. Der HPV-Nachweis mittels PCR (cobas-HPV-Test) ist dabei das bisher einzige Testverfahren, das die Qualitätskriterien für das primäre Screening durch eine FDA-Zulassung und Validierung durch prospektive Studien erfüllt. Der cobas-HPV-Test identifiziert die für das Zervix-Ca-Risiko 14 relevanten Hochrisiko-Genotypen und wertet gleichzeitig das individuelle Ergebnis der beiden ­aggressivsten HPV-Genotypen HPV 16 und HPV 18 aus. Damit kann das individuelle Risiko für Zervixkarzinom noch genauer bestimmt werden. Der CINtec-PLUS-Test identifiziert Frauen mit bereits vorliegenden zervikalen p16/Ki-67-positiven Läsionen, die am meisten von ­einer Kolposkopie profitieren können. Der CINtec-Histology-Test bestätigt das Vorliegen bzw. Fehlen einer CIN3+Läsion (p16-positiv) in Biopsien, die während einer Differentialkolposkopie entnommen wurden.




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