Kinderwunsch, Schwangerschaft und Stillzeit | Gyn-Depesche 1/2019

Mikronährstoffe frühzeitig ansprechen

Die Bedeutung einer optimierten Mikronährstoffversorgung im Rahmen der Schwangerschaft ist bekannt. Dennoch wurden im Jahre 2018 noch fast zwei Drittel der Frauen beispielsweise mit einer Folat-Mangelversorgung schwanger. Auch im weiteren Verlauf einer Schwangerschaft sowie in der Stillzeit bleibt das Thema nicht ausreichend adressiert.

„Oft machen sich Frauen erst dann Gedanken über ihre Mikronährstoffversorgung, wenn sie schon schwanger sind,“ begründete Dr. Matthias Krick, Moers, auf einer Veranstaltung von Bayer Vital, die schlechte Folatversorgung bei Schwangerschaftsbeginn. Laut Krick bietet z. B. die jährliche Krebsvorsorgeuntersuchung einen guten Anlass, um junge Frauen aktiv auf einen potenziellen Kinderwunsch anzusprechen und schon früh zumindest das Thema „Folsäure“ anzusprechen. „Das kostet keine zwei Minuten und wird, bei regelmäßiger Ansprache, im Gedächtnis der jungen Frau bleiben“, so der Experte. Weitere geeignete Zeitpunkte um das Thema Mikronährstoffversorgung zu platzieren, sind Krick zufolge die Frühschwangerschaft beim ersten Kontakt und die postpartale Nachsorge. MW
Quelle:

Symposium „Kinderwunsch, Schwangerschaft, Stillzeit: 3 Phasen – 1 Konzept. Umfassende Nährstoff-Versorgung – Neues aus Wissenschaft und Praxis“, im Rahmen des 62. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe e.V. (DGGG): Berlin, 2.11.2018, 

 

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