Gestationshypertonie | Gyn-Depesche 3/2019

Schwangere, esst mehr Fisch und Gemüse!

Eine dänische Studie untersuchte den Zusammenhang verschiedener Ernährungsmuster mit der Prävalenz von schwangerschaftsassoziierten Hochdruckerkrankungen.

Im Rahmen der Studie wurden 55.139 Schwangere gegen Ende des zweiten Trimenons in einem Fragebogen zu ihren Ernährungsgewohnheiten befragt. Dabei sollten sie angeben, welche von etwa 360 Lebensmitteln sie in den letzten vier Wochen bevorzugt zu sich genommen hatten. Anschließend prüfte man, wie stark ihr Speiseplan mit sieben zuvor definierten Diätmustern – charakterisiert unter anderem durch einen hohen Gemüse-, Süßigkeiten- oder Alkoholkonsum – übereinstimmte. 14 % der Befragten entwickelten im Studienverlauf eine Gestationshypertonie, 2 % eine Präeklampsie und 0,4% eine schwere Präeklampsie. Als ungünstig erwies sich vor allem eine „ westliche Diät“, mit häufigem Konsum von Kartoffeln und Pommes frites, Fleisch, Margarine und Weißbrot: Sie erhöhte das Risiko einer Schwangerschaftshypertonie um 18 % und das einer Präeklampsie um 40 %. Frauen, die viel Fisch und Gemüse aßen, hatten dagegen ein um 14 % bzw. 21 % geringeres Risiko. CW
Quelle:

Ikem E et al.: Dietary patterns and the risk of ... BJOG 2019; 126: 663-73

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