Therapieoption bei unklarem bzw. dysplastischem Zervixabstrich | Gyn-Depesche

Therapieoption bei unklarem bzw. dysplastischem Zervixabstrich

Ab Mitte Februar 2020 ist das Medizinprodukt DeflaGyn® zur Förderung der Remission bei unklaren bzw. dysplastischen Zervixabstrichen (Pap III oder Pap IIID) auf dem deutschen Markt verfügbar. Nach Angaben des Herstellers Exeltis bindet das  im Vaginalgel enthaltene mikronisierte Siliziumdioxid Krankheitserreger und hemmt deren Ausbreitung. Zusätzlich soll das zugesetzte Deflamin®, eine Kombinatinon aus Natriumselenit und Zitronensäure, den antioxidativen Schutz fördern. Die Wirksamkeit von DeflaGyn® wurde klinisch bestätigt. Vor kurzem wurde eine Untersuchung an mehr als 200 Patientinnen finalisiert, in der man die Remissionsrate unbehan­delter Patientinnen mit der Remissionsrate von Patientinnen verglich, die über einen Zeitraum von drei Monaten mit DeflaGyn® behandelt wurden: Während bei 76,5 % der Patientinnen mit einem unklaren bzw. dysplastischen Befund drei Monate nach der Behandlung mit dem Vaginalgel eine Heilung bzw. Besserung der vormals auffälligen Befunde nachgewiesen wurde, lag in der unbehandelten Kontrollgruppe der Anteil der Patientinnen mit einer Heilung bzw. Besserung bei nur 36,5 %. DeflaGyn® ist ein verschrei­bungspflichtiges Medizinpro­dukt-Set, bestehend aus Vaginalgel und Einmalapplikatoren. Die Kosten werden in der Regel nicht von der Krankenkasse übernommen.

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