Neue Studie liefert Daten zum besten Vorgehen | Gyn-Depesche 5/2016

Vorzeitiger Blasensprung nahe am Termin – warten oder sofort entbinden?

Bei einem vorzeitigen Blasensprung, der vor einer (überlebens-)ausreichenden Reife des Feten auftritt, ist das Vorgehen klar: Die Schwangerschaft so lange als möglich aufrecht erhalten. Was aber, wenn es zum vorzeitigen Blasensprung nur kurz vor dem Geburtstermin kommt (SSW 34 bis 36+6)? Dann gilt es, die Infektionsgefahr und die Probleme der Frühreife des Kindes abzuwägen. Das ist in der Praxis nicht einfach, was sich auch daran zeigt, dass es unterschiedliche Vorgehensweisen gibt – und aktuell keine einheitliche Leitlinienempfehlung. Eine aktuelle Studie veglich nun das Outcome solcher Schwangerschaften, wenn man die Schwangere umgehend entbindet oder zuwartet und beobachtet. Das Fazit der Autoren der PPROMT-Studie liefert wichtige Informationen zur Abwägung und Entscheidungsfindung.

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