Mammakarzinom

Tumorwachstum fördert „Chemobrain“

Mammakarzinom-Patientinnen klagen häufig über kognitive Einbußen durch die Chemotherapie. Im transgenen Mausmodell wurde jetzt nachgewiesen, dass auch die Erkrankung selbst die geistige Leistungsfähigkeit beeinträchtigen kann.

Praxis-Tipp

Brustkrebs überdiagnostiziert? Stimmt nicht!

Die Screening-Mammographie steht unter Verdacht, zu viele Mammakarzinome zu diagnostizieren, die eigentlich harmlos oder nicht behandlungsbedürftig gewesen wären. In Norwegen warfen Forscher daher einen sehr genauen Blick auf die Zahlen des dort seit 2005 laufenden ...

UROLOGIE & NEPHROLOGIE

BRCA1/2: Risiko für beide Geschlechter

Mutationen im BRCA1- bzw. BRCA2-Gen sind ein wichtiger Risikofaktor für ein Malignom bei beiden Geschlechtern. Dieses Risiko wird aber durch genetische Variationen wesentlich beeinflusst, so dass im Einzelfall der polygene Risiko-Score bestimmt werden sollte. In einer Studie konnte ...

Serie „Mammakarzinom" – Teil 2

nur für Fachkreise Konzepte bei metastasiertem Brustkrebs

Wenn ein Mammakarzinom in das Stadium der Dissemination gekommen ist, kann man beim heutigen Stand der Therapie nicht mehr mit Heilung rechnen. Nach Daten aus dem Jahr 1996 machen langfristig überlebende Patientinnen weniger als 5% der Fälle aus. Ob die heutigen ...

Doppelte Antikörperblockade

nur für Fachkreise Rezidivrisiko bei Mamma-Ca sinkt

Die HER2-gerichtete Therapie mit Trastuzumab hat die adjuvante Behandlung von Patientinnen mit einem HER2-positiven Mammakarzinom nach der Operation in Kombination mit einer Chemotherapie deutlich verbessert. Eine weitere signifikante Verbesserung der Prognose kann durch die Kombination ...

Fortgeschrittenes Mammakarzinom

nur für Fachkreise Mehr Therapievielfalt mit Palbociclib

Im November 2016 wurde Palbociclib, der erste CDK4/6-Inhibitor, zur Behandlung von Patientinnen mit ER+/HER2- lokal fortgeschrittenem oder metastasiertem Brustkrebs zugelassen. Die Substanz erweitert die Bandbreite verfügbarer Therapie-Optionen für Patientinnen mit ...

Mammakarzinom

US-Staging macht Sentinel-Check entbehrlich

Mit Hilfe der intraoperativen Sentinel-Lymphknoten-Biopsie kann vielen Frauen bei der Brustkrebs-OP eine axilläre Lymphknotenausräumung erspart bleiben. Möglicherweise gibt es aber auch dazu eine rationelle Alternative.

App zur Therapie des Mammakarzinoms

nur für Fachkreise Entscheidungen digital erleichtern

Die neue App „Mammakarzinom Transparent“ soll Ärzten einen schnellen Zugang zu aktuellen und leitlinienbasierten Therapieempfehlungen bieten. Das produktneutrale Tool wird voraussichtlich ab September 2017 erhältlich sein.

Diagnostik beim Mammakarziom

2% falsch-negative Befunde bei Mamma-Stanzbiopsien

Die ultraschallgesteuerte Stanzbiopsie ermöglicht eine schnelle und kosteneffektive Gewebegewinnung zur histologischen Abklärung von Brustbefunden. Forscher aus Südkorea haben untersucht, wie häufig bei dieser Methode mit falsch-negativen Ergebnissen gerechnet werden ...

Postmenopausale Hormontherapie

Die Brustkrebsmortalität sinkt

Inwiefern postmenopausale Frauen hinsichtlich der Brustkrebsmortalität von einer Hormonersatztherapie (HRT) profitieren, wird in der Literatur kontrovers diskutiert. Finnische Wissenschaftler versuchten diese Frage populationsbasiert zu klären.

Mammakarzinom beim Mann

Welche Gene erhöhen das Risiko?

Brustkrebs bei Männern ist insgesamt selten (Inzidenz in der Allgemeinbevölkerung etwa 1:1000). Über die genetischen Einflüsse weiß man noch nicht so viel. Daher untersuchten Forscher aus den USA an einer Kohorte von Männern mit Mammakarzinom (MBC, male with ...

Service

Wann Tamoxifen, wann nicht

Für die antihormonelle Rezidivprophylaxe prämenopausaler, Hormonrezeptor- positiver Brustkrebspatientinnen wird in der aktuellen S3-Leitlinie Tamoxifen 20 mg tgl. über fünf Jahre empfohlen, bei hohem Rezidivrisiko über zehn Jahre. Für postmenopausale Patientinnen kommen je nach ...
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