Extremfrühgeburten in Dänemark
Während des strengen SARS-CoV-2-bedingten Lockdowns im Frühjahr 2020 kamen in vielen Ländern deutlich weniger extrem unreife Frühgeborene zur Welt. Dies deutet darauf hin, dass der Frühgeburtlichkeit zum Teil vermeidbare Risikofaktoren zu Grunde liegen. Auch jahreszeitliche Schwankungen scheinen das Frühgeburtsrisiko zu beeinflussen, wie nun ein dänisches Forschungsteam zeigte.

Praxistipp

Lebensstil schlägt sich in kindlicher DNA nieder

Mütterliches Übergewicht führt zu epigenetischen Veränderungen beim Nachwuchs, die sich auf dessen Gesundheit auswirken können. Aber auch durch Sport und Ernährungsberatung in der Schwangerschaft lässt sich die fetale DNA-Methylierung beeinflussen.

Extremfrühgeburten in Dänemark

Herbst ist Hochrisikozeit

Während des strengen SARS-CoV-2-bedingten Lockdowns im Frühjahr 2020 kamen in vielen Ländern deutlich weniger extrem unreife Frühgeborene zur Welt. Dies deutet darauf hin, dass der Frühgeburtlichkeit zum Teil vermeidbare Risikofaktoren zu Grunde liegen. Auch ...

Therapie

Metformin jetzt auch in der Schwangerschaft zugelassen

Das Metforminprodukt Glucophage® wurde als erstes orales Antidiabetikum für die unbedenkliche Anwendung von der Empfängnis bis zur Geburt zugelassen. Das gab der Hersteller Merck Anfang Februar bekannt. Die Zulassungserweiterung basiert unter anderem auf den ...

Hypertonie in der Schwangerschaft

nur für Fachkreise Optimale medikamentöse Therapie unklar

Etwa jede zehnte Schwangere hat einen erhöhten Blutdruck – eine chronische Hypertonie, einen Gestationshypertonus oder eine Präeklampsie. Dieser birgt erhebliche Risiken für Mutter und Kind und sollte daher behandelt werden. Welches der verfügbaren ...

Hypertensive Schwangerschaftserkrankung

Früher Indikator für spätere Herzinsuffizienz

Frauen sind von einer Herzinsuffizienz mit erhaltener Ejektionsfraktion (HFpEF) wesentlich häufiger betroffen als Männer. Eine hypertensive Schwangerschaftserkrankung in der Anamnese steigert das spätere Risiko offenbar besonders.

Amniozentese / Chorionzottenbiopsie

US-Empfehlungen zur pränatalen Diagnostik

Zum fünften Mal hat das Royal College of Obstetricians and Gynaecologists seine Empfehlungen zur Fruchtwasseruntersuchung und Chorionzottenbiopsie (chorionic villus sampling, CVS) auf den neuesten Stand gebracht. Die Schlüsselaspekte im Überblick.

Kasuistik

Kohlenmonoxid-Vergiftung mit Rhabdomyolyse

Eine Kohlenmonoxid-Intoxikation in der Schwangerschaft ist sowohl für die Mutter als auch für das ungeborene Kind lebensbedrohlich. Auch Muskelkomplikationen können auftreten, wie ein chinesisches Forscherteam berichtet.

Proteinurie in der Schwangerschaft

nur für Fachkreise Komplexer Konnex mit Präeklampsie

Die Bestimmung von Eiweiß im Urin gehört zu den etablierten Kontrollmethoden in der Schwangerschaft, vor allem im Hinblick auf eine Präeklampsie. Sie sollte aber ausreichend präzise sein. Und man sollte ihre Relevanz für die Prognose von Mutter und Kind nicht &...

Katecholamin- produzierende Tumoren in graviditate

nur für Fachkreise Wie entdeckt man ein Phäochromozytom?

Katecholamin-produzierende Tumoren sind in der Schwangerschaft selten, können aber ein Risiko für Mutter und Kind bedeuten. Über die Labordiagnostik hinaus (Katecholamine bzw. Derivate in Serum bzw. Urin) gibt es klinische Indizien, die zu einer frühen Diagnose ...

Isoliertes Fieber intrapartal

Antibiose: Ja oder nein?

Um ein potenziell drohendes Amnioninfektionssyndrom zu verhindern, erhalten viele Frauen, die während der Geburt zwar Fieber, aber keine weiteren Infektionszeichen entwickeln, Antibiotika. Für die Mütter hat diese Strategie vermutlich Vorteile – für die Kinder ...

Fetales Wachstum bei Gestationsdiabetes

Alles anders bei Zwillingen?

In Einlingsschwangerschaften prädisponiert ein Gestationsdiabetes mellitus (GDM) für ein beschleunigtes fetales Wachstum. Für Zwillingsschwangerschaften – bei denen nicht selten die gegenteilige Problematik auftritt, nämlich eine intrauterine Wachstumsrestriktion ...

Risiken für die fetale Entwicklung

COVID-19-Therapeutika bei Schwangeren

Viele der Medikamente, die zur Behandlung bei COVID-19 in Frage kommen, sind in der Schwangerschaft wegen des Risikos für eine fetale Schädigung womöglich kontraindiziert. Eine Arbeitsgruppe um Prof. Anick Bérard, Inhaberin des Lehrstuhls für Pharmazie an der ...
hhh

 

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