Kindsbewegungen in der Schwangerschaft

Reduzierte fetale Aktivität kann auf bevorstehende Komplikationen hinweisen. Dass aber auch erhöhte Kindsbewegungen Vorboten einer drohenden Totgeburt sein ­können, legten einige wenige Berichte aus den letzten Jahren nahe. Nun hat ein Forschungsteam aus Israel den Zusammenhang in einer umfangreichen Kohortenstudie untersucht.

Stillen

Stillen kann Allergien beim Kind nicht verhindern

Muttermilch ist die von nationalen und internationalen Fachgesellschaften empfohlene Ernährung für Säuglinge und wirkt sich positiv auf die Gesundheit von Mutter und Kind aus. Aus den wissenschaftlichen Daten lässt sich allerdings nicht ableiten, dass Stillen zu einem ...

CAVE

Risikofaktor Migräne

Schätzungsweise jede vierte Frau im fortpflanzungsfähigen Alter leidet an Migräne. In der Schwangerschaft steigt dadurch offenbar das Risiko einer Frühgeburt oder Präeklampsie.

Plazentadysfunktion

PDE5-Hemmer in der Schwangerschaft

Die Indikationen für die Behandlung mit Phosphodiesterase-5 (PDE5)-Inhibitoren in der Schwangerschaft umfassen die Plazentadysfunktion sowie die maternale Hypertonie. Die Mütter vertragen die Therapie relativ gut und sie schützt vor einer operativen Geburt aufgrund einer ...

Abortkürettage

Hyaluronsäure mindert Verwachsungen

Wenn nach einem Abort eine Abrasio durchgeführt werden muss, kommt es oft zu intrauterinen Adhäsionen, die eine weitere Schwangerschaft erschweren. Die postoperative Instillation eines Hyaluronsäure-Gels kann das Risiko senken.

Plazentafunktionsstörungen

Doppler und PlGF sagen Histologie voraus

In Schwangerschaften mit hohem Risiko für Plazentakomplikationen lässt sich anhand des Verlaufs des maternalen zirkulierenden PlGF (Placental Growth Factor)-Profils im zweiten Trimenon sowie des Uterina-Dopplers die spätere Plazentahistologie voraussagen.

Schwangerschaftshypertonie

nur für Fachkreise Präeklampsie-Management: Was tun zwischen SSW 34 und 37?

Die Schwangerschaftshypertonie ist weltweit für schätzungsweise etwa 27.000 mütterliche und 500.000 kindliche Todesfälle pro Jahr verantwortlich. Dazu zählen etwa 200.000 Totgeburten. In entwickelten Ländern kommt es bei etwa 2 bis 3 % aller Schwangerschaften ...

Präeklampsie-Diagnostik

Doppler der Augenschlagader hilfreich

Eine Hypertonie in der Schwangerschaft kann, muss aber nicht in eine Präeklampsie münden. Schwere Verläufe können möglicherweise durch eine einfache Doppleruntersuchung der A. ophthalmica erkannt werden, berichtet ein Forscherteam vom King’s College London.

Neues US-Abtreibungsgesetz

Herzkreislaufkranke Mütter stark gefährdet

Im Juni 2022 schaffte das Oberste US-Gericht, der Supreme Court, das bis zu diesem Zeitpunkt geltende landesweite Recht auf Schwangerschaftsabbruch ab. Dies gefährdet die Gesundheit kardiovaskulär belasteter Frauen, warnen Expertinnen von der Universität Connecticut.

 

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