Genetische Krebsdisposition
Frauen mit einem positiven BRCA-Mutationstest haben die Möglichkeit, ihr Krebsrisiko durch eine Salpingo-Ovarektomie bzw. Mastektomie zu senken. Die Entscheidung für oder gegen eine solche OP fällt vielen Frauen schwer – auch, weil es kurzfristige physische und seelische Folgen, gegen den oft erst auf lange Sicht erkennbaren Wert eines niedrigeren Krebsrisikos abzuwägen gilt. In vielen Fällen werden die Eingriffe deshalb um mehrere Jahre hinausgezögert.

Verflochtene Organsysteme

Schilddrüsenerkrankungen nach Brustkrebs

Mammakarzinom-Patientinnen haben möglicherweise ein erhöhtes Risiko für Schilddrüsenerkrankungen inklusive maligner Tumore. Sie sollten daher regelmäßig entsprechende Früherkennungsuntersuchungen in Anspruch nehmen.

Eierstockkrebs

Salpingo- Oophorektomie oder Überwachung?

Wie eine Kosten-Wirksamkeits-Analyse aus den USA zeigt, ist die unilaterale Salpingo-Oophorektomie (USO) kosteneffektiver als die Überwachung von Endometriomen bei prämenopausalen Patientinnen ohne Kinderwunsch.

Endometriumkarzinom-Risiko

Endometriumdicke: Welche Schwellenwerte geeignet sind

Das Endometriumkarzinom-Risiko bei asymptomatischen postmenopausalen Frauen lässt sich anhand der ultrasonografischen Endometriumdicke (ET) vorhersagen. Eine Metaanalyse untersuchte nun die diagnostische Testgenauigkeit für verschiedene Schwellenwerte.

Krebs in der Schwangerschaft

Geplante Frühgeburten möglichst vermeiden

Eine landesweite Kohortenstudie in Dänemark gab Aufschluss über fetale und neonatale Risiken infolge einer Krebserkrankung der Mutter während der Schwangerschaft. Die meisten waren durch eine hohe Frühgeburtsrate bedingt.

Endometriumkarzinom

Entscheidend ist die Dauer des Übergewichts

Dass Adipositas das Risiko eines Endometriumkarzinoms erhöht, weiß man. Neu ist die Erkenntnis, dass es dabei offenbar weniger auf den aktuellen BMI als auf die Entwicklung des Körpergewichts über die Jahre ankommt.

Alternative Therapien bei Brustkrebsoperationen

nur für Fachkreise Nutzen-Risiko-Abwägung spricht für Anwendung

Basierend auf einer PubMed-Analyse wurde ein systematischer Überblick zu alternativen Therapieansätzen erstellt, die dazu dienen, die emotionalen sowie physischen Belastungen bei Patientinnen nach einer Brustkrebsoperation zu verringern und die Genesung zu unterstützen.

Antidiabetikum zur Krebsprophylaxe?

nur für Fachkreise Metformin zur Prävention und Therapie des Mammakarzinoms

Das Mammakarzinom stellt das am weitesten verbreitete Malignom und die häufigste krebsbedingte Todesursache bei Frauen dar. Der Insulin-Sensitizer Metformin hingegen ist eines der am häufigsten verschriebenen oralen Antidiabetika. Wenn Frauen nun also Metformin einnehmen, treffen...

 

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