SGA-Schwangerschaften

Die Definition verändert sich

Die nicht erkannte fetale Wachstumsrestriktion stellt den stärksten Risikofaktor für eine Totgeburt dar. Ein geburtshilfliches Ziel ist daher die rechtzeitige Entbindung mangelversorgter Kinder. Dieses Vorgehen hat allerdings Auswirkungen auf die Perzentilen.

Variable Missbildungen beim Cantrell-Syndrom

nur für Fachkreise Diagnose im ersten Trimester möglich

Der Erstbeschreiber ordnete dem Syndrom fünf neonatale Anomalien zu, die aber nicht voll ausgeprägt sein müssen. Dank Fortschritten in der Ultraschall-Diagnostik ist eine frühe Erkennung der Anomalien des Embryos durchaus möglich.

Fetales Wachstum

Es kommt nicht nur auf die Größe an

Eine Herausforderung bei der Beurteilung des fetalen Wachstums ist die Unterscheidung zwischen einer konstitutionellen Abweichung von der „normalen“ Größe und einer pathologischen Wachstumsrestriktion.

Zwillingsschwangerschaft

nur für Fachkreise Junge und Mädchen – trotzdem nur ein Chorion?

Die sonographische Diagnose der Chorionizität und Amnionizität in Mehrlingsschwangerschaften ist der Schlüssel zu deren erfolgreichem Management. Welche Fallstricke dabei lauern können, fassten Gynäkologen der Chinesischen Universität Hong Kong zusammen.

Fetale Anomalien

Die Rolle der Exom-Sequenzierung

Das Wissen um die Ätiologie einer fetalen Anomalie kann eine Hilfe für Entscheidungen über das weitere Vorgehen sein. Mit moderner Molekulargenetik lässt sie sich oft aufdecken.

Fetale Lungenobstruktion

Fetale Bronchoskopie ist möglich und hilft

Pulmonale Anomalien des Ungeborenen können auf angeborener Missbildung (CPAM), Lungen-Sequestration, kongenitalem Syndrom (CHAOS), bronchogenen Zysten und Bronchialatresie beruhen. Eine fetale Tracheobronchoskopie kann helfen.

Duplikation einer Genregion

Ein variables Fehlbildungssyndrom

Zu den „gröberen“ genetischen Störungen mit Fehlbildungspotenzial gehört die Duplikation der Chomosemenregion 1q21.1. Die Auswirkungen auf den Fetus reichen von minimal bis gravierend.

Ventrikulomegalie

Korrelation mit Chromosomendefekten

Die Ventrikulomegalie gilt als häufigste zerebrale Anomalie, die beim Feten mittels Ultraschall gefunden wird. In etwa der Hälfte der Fälle sind damit andere Missbildungen verbunden. Aber auch ohne solche ist die Prognose unsicher.

Septumdefekt und Trisomie 21

Hohes Risiko auch bei negativem Screening

Atrioventrikuläre Septumdefekte (AVSD) sind häufig mit Aneuploidien verbunden, vor allem Trisomie 21. Zwar konnte die Inzidenzrate mit Down-Syndrom geborener Kinder durch das 2001 eingeführte Screening im ersten Trimester gesenkt werden, doch bleibt auch bei einem negativem ...

Fetale Lungenunreife

Risikoabschätzung mittels Ultraschall

Viele vor dem errechneten Termin geborene Kinder entwickeln ein Atemnotsyndrom oder eine vorübergehende Tachypnoe. Wie zuverlässig ist die Beurteilung der fetalen Lungenreife pränatal mittels Ultraschall?

Patientinnen mit Vasa praevia optimal versorgen

nur für Fachkreise Sectiotermin abhängig von Zervixlänge

Bei Mehrlingsschwangerschaften steigt das Risiko für eine Insertio velamentosa und für Vasa praevia. Wie sich deren Management nach der pränatalen Diagnose verbessern lässt, untersuchten Gynäkologen aus London und Tel Aviv.

Fetale Programmierung

Leberdurchblutung und Adipositas

Es wird angenommen, dass bereits während der vorgeburtlichen Entwicklung die Weichen für ein Übergewicht im Kindesalter gestellt werden. Wissenschaftler haben untersucht, ob ein Zusammenhang zwischen der fetalen Leberdurchblutung im frühen dritten Trimenon und einer ...

Aneuploidie in zellfreier fetaler DNA erkennen

Aussagekraft noch immer gering

Nichtinvasive Tests mit zellfreier fetaler DNA (cffDNA) aus dem mütterlichen Plasma halten immer mehr Einzug in die Pränataldiagnostik. Britische Forscher nahmen deren diagnostische Genauigkeit unter die Lupe. Dabei stellten sie fest, dass die Aussagekraft nicht für alle ...

Intrauterine Wachstumsrestriktion und neurologische Schäden

Frühe Vorhersage kaum möglich

Die neonatale Morbidität dient in Studien oft als Surrogatmarker für spätere neurologische Behinderungen. Zu Unrecht, wie ein Team niederländischer und britischer Wissenschaftler jetzt herausfand.

 

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