Empfindlichkeit der Harnblase

Protokoll für reproduzierbare Belastung

Eine „empfindliche Blase“ ist ein subjektiv definiertes Problem. Dieses Gefühl soll aber nicht unangenehm oder mit Schmerzen verbunden sein. Um zwischen normalen und krankhaften Empfindungen zu unterscheiden, ist einiger methodischer Aufwand nötig.

Überaktive Blase bei Senioren behandeln

nur für Fachkreise Kein geistiger Abbau durch Mirabegron

Es gibt Hinweise, dass eine anticholinerge Therapie den kognitiven Abbau beschleunigen kann. Für den Beta-3-Adrenozeptoragonist Mirabegron gilt das offensichtlich nicht.

LUTS-Therapie

Anticholinergika können Demenz fördern

Es gibt eine Assoziation zwischen LUTS ( lower urinary tract symptoms) und Demenz. Ob es sich um einen kausalen Zusammenhang handelt, ist unklar – ebenso ob die Therapie der Beschwerden des unteren Harntrakts mit Anticholinergika dazu beiträgt.

Die überaktive Blase mindert die Lebensqualität

nur für Fachkreise Unterschiede zwischen den Medikamenten?

Die überaktive Blase ist durch lästigen Harndrang gekennzeichnet, oft verbunden mit häufiger Miktion und Nykturie. Zur Behandlung werden diverse Pharmaka angeboten. Sie haben meist ähnliche Wirkprinzipien.

Therapie Optionen

Hilfe bei hyperaktiver Blase

Ab sofort ist mit Solifenacin PUREN ein weiteres Urologika in Form von Filmtabletten zur Behandlung der hyperaktiven Blase erhältlich. Das Präparat ist indiziert bei erwachsenen Patienten zur symptomatischen Therapie der Dranginkontinenz und/oder der Pollakisurie und des ...

Blasen-Mikrobiom

Auf dem Weg zur molekularen Diagnostik

Der Harnblasen-Inhalt gesunder Frauen ist nicht so steril, wie man lange dachte. Mit molekularbiologischen Methoden lassen sich Bakterien nachweisen, die zur normalen Flora gehören. Eine atypische Besiedlung korreliert mit klinischen Symptomen.

Praxis-Tipp

Patientinnen nicht unnötig oft einbestellen

Ein urogenitaler Deszensus (POP) kommt bei erwachsenen Frauen häufig vor. Oft wird als erste Therapie bei Patientinnen ein intravaginales Pessar verordnet. Dieses sollte im Verlauf regelmäßig gesäubert werden, wozu man Patientinnen in die Praxis einbestellen kann ... ...

Postpartale Harnretention

Blasenscanner versus Katheterisierung

Bei bis zu 45 % aller Frauen kommt es post partum zu einem erhöhten Restharnvolumen. Niederländische Forscher untersuchten, wie exakt dessen Messung mithilfe von automatisiertem Ultraschall ist.

OP am Urogenitaltrakt

Gefäßprobleme können sich akzentuieren

Jeder chirurgische Eingriff birgt das Risiko von Komplikationen. Wenn „nur“ wegen einer belastenden Störung operiert werden soll, fallen solche Zwischenfälle besonders ins Gewicht. Prophylaxe kann angebracht sein.

Praxis-Tipp

Ein seltenes, aber folgenschweres Problem

Abnorme Verbindungen zwischen weiblichem Genital- und Harntrakt, Darm oder Haut belasten die betroffenen Frauen schwer. Sie sind in Entwicklungsländern meist die Folge von Entbindungsproblemen; im Westen sind chirurgische Eingriffe, Bestrahlung oder chronische Darmentzündungen ...

Das Vulva-Melanom hat seine Besonderheiten

nur für Fachkreise Hier ist Expertenwissen gefragt

Für Melanome von Schleimhäuten, wie solche an der Vulva, gelten nicht dieselben Prämissen wie für Manifestationen an der Haut. Generell hat sich das Procedere bei Melanomen in den letzten Jahren grundlegend geändert. Im Genitalbereich tun sich aber spezielle ...

Harninkontinenz

Licht in die Rolle des Blasen-Mikrobioms

Der Urin gesunder Menschen ist nicht steril, wie man lange glaubte. Das lag an den wenig sensitiven Kulturtechniken. Neue Methoden zeigten, dass es ein Blasen-Mikrobiom gibt. Die Annahme liegt nahe, dass seine Zusammensetzung etwas mit Störungen wie der Harninkontinenz zu tun hat.

 

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