Polyzystisches Ovarialsyndrom
Immer mehr Studien beschäftigen sich mit Therapieoptionen des polyzystischen Ovarialsyndroms, die auf eine Behandlung des intestinalen Mikrobioms abzielen. Valide klinische Daten sind jedoch rar.

Praxistipp

nur für Fachkreise Analfissuren: Diagnose und Behandlung

Analfissuren können in jedem Lebensalter auftreten, betreffen jedoch am häufigsten Erwachsene ab 50 Jahren sowie Frauen im Rahmen der Schwangerschaft. Sie können sowohl akut als auch chronisch sein.

Vaginalflora aus dem Gleichgewicht

nur für Fachkreise Ernste Risiken für den Genitaltrakt

Eine bakterielle Vaginose ist häufig, verläuft allerdings großteils asymptomatisch. Die Störung der Vaginalflora kann weitreichende Folgen für den Genitaltrakt haben. Dazu gehört auch eine Minderung der Fertilität.

Diabetes und Polyzystisches Ovarialsyndrom

Besteht ein kausaler Zusammenhang?

Das Polyzystische Ovarialsyndrom (PCOS) ist verbunden mit Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Nun gingen Forschende der Frage nach, ob es sich dabei um eine kausale Beziehung handelt.

Uteruserhaltende Deszensuskorrektur

Welcher Zugangsweg beruhigt eine überaktive Blase?

Dass die Suspension des Uterus zur Behandlung von Senkungsbeschwerden der Hysterektomie ebenbürtig ist, belegen diverse Studien. Ein direkter Vergleich der verschiedenen Zugangswege bei uteruserhaltenden Verfahren fehlte bislang jedoch.

Endometriose

Erst Abstandsmessung, dann OP?

Der anogenitale Abstand gilt als Marker für eine Exposition mit endokrinen Disruptoren. Das könnte auch bei der Entwicklung einer Endometriose eine Rolle spielen.

Praxistipp

Patientinnen nicht unnötig oft einbestellen

Ein urogenitaler Deszensus (pelvic organ prolapse, POP) kommt bei erwachsenen Frauen häufig vor. Oft wird als erste Therapie ein intravaginales Pessar verordnet. Dieses sollte im Verlauf regelmäßig gesäubert werden, wozu man Patientinnen in die Praxis einbestellen kann...

Vaginose in der Schwangerschaft

Generelles Screening nicht empfohlen

In einem aktuellen Report spricht sich die US Preventive Services Task Force (USPSTF) gegen ein Screening auf bakterielle Vaginose bei asymptomatischen Schwangeren aus: Momentan gibt es keine Hinweise dafür, dass eine Vaginose-Therapie die Zahl der Frühgeburten senkt – ...

Urogenitales Menopausen-Syndrom

So wenig Hormone wie möglich

Niedrigdosiertes intravaginales Östriol oder DHEA hat sich als effektiv zur Behandlung vulvovaginaler Beschwerden im Klimakterium erwiesen.

Empfindlichkeit der Harnblase

Protokoll für reproduzierbare Belastung

Eine „empfindliche Blase“ ist ein subjektiv definiertes Problem. Dieses Gefühl soll aber nicht unangenehm oder mit Schmerzen verbunden sein. Um zwischen normalen und krankhaften Empfindungen zu unterscheiden, ist einiger methodischer Aufwand nötig.

Überaktive Blase bei Senioren behandeln

nur für Fachkreise Kein geistiger Abbau durch Mirabegron

Es gibt Hinweise, dass eine anticholinerge Therapie den kognitiven Abbau beschleunigen kann. Für den Beta-3-Adrenozeptoragonist Mirabegron gilt das offensichtlich nicht.

LUTS-Therapie

Anticholinergika können Demenz fördern

Es gibt eine Assoziation zwischen LUTS ( lower urinary tract symptoms) und Demenz. Ob es sich um einen kausalen Zusammenhang handelt, ist unklar – ebenso ob die Therapie der Beschwerden des unteren Harntrakts mit Anticholinergika dazu beiträgt.

Die überaktive Blase mindert die Lebensqualität

nur für Fachkreise Unterschiede zwischen den Medikamenten?

Die überaktive Blase ist durch lästigen Harndrang gekennzeichnet, oft verbunden mit häufiger Miktion und Nykturie. Zur Behandlung werden diverse Pharmaka angeboten. Sie haben meist ähnliche Wirkprinzipien.

 

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