| Gyn-Depesche 2/2004

Brust-Dichte und Prognose

In einer US-amerikanischen Studie wurden 121 Frauen untersucht, bei denen innerhalb von 17 Monaten nach negativer Mammographie ein Mammakarzinom diagnostiziert worden war. Je dichter sich das Brustgewebe in der Mammographie dargestellt hatte, um so häufiger war der Tumor Östrogenrezetor-negativ, höhergradig und weiter ausgebreitet. Bei sehr dichtem Mammographie-Muster ist die Aussagefähigkeit der Untersuchung also eingeschränkt. Angesichts der deutlich schlechteren Prognose sollten hier andere Untersuchungsmethoden hinzugezogen werden. (MW)

In einer US-amerikanischen Studie wurden 121 Frauen untersucht, bei denen innerhalb von 17 Monaten nach negativer Mammographie ein Mammakarzinom diagnostiziert worden war. Je dichter sich das Brustgewebe in der Mammographie dargestellt hatte, um so häufiger war der Tumor Östrogenrezetor-negativ, höhergradig und weiter ausgebreitet. Bei sehr dichtem Mammographie-Muster ist die Aussagefähigkeit der Untersuchung also eingeschränkt. Angesichts der deutlich schlechteren Prognose sollten hier andere Untersuchungsmethoden hinzugezogen werden. (MW)

Quelle: Roubidoux, MA: Invasive cancers detected after breast cancer screening yielded a negative result: relationship of mammographic density to tumor prognostic factors, Zeitschrift: RADIOLOGY, Ausgabe 230 (2004), Seiten: 42-48

Alle im Rahmen dieses Internet-Angebots veröffentlichten Artikel sind urheberrechtlich geschützt. Alle Rechte, auch Übersetzungen und Zweitveröffentlichungen, vorbehalten. Jegliche Vervielfältigung, Verlinkung oder Weiterverbreitung in jedem Medium als Ganzes oder in Teilen bedarf der schriftlichen Zustimmung des Verlags.

Ihr Zugang zu exklusiven Inhalten für Fachkreise

Login für Fachkreise

Neu registrieren

Passwort vergessen?