Achtung Sauerstoffmangel! | Gyn-Depesche 2/2001

Geburtskomplikationen und spätere Schizophrenie

In einer aktuellen Studie wurde der Zusammenhang von perinatalen Komplikationen und dem späteren Auftreten einer Schizophrenie untersucht.

Insgesamt wurden 80 Personen mit Schizophrenie, 61 Geschwister dieser, die nicht an Schizophrenie litten, und 56 Gesunde aus dem Geburtsjahrgang 1955 in Helsinki ausgewählt. Mittels Durchsicht der gynäkologischen Akten wurden für alle Personen die perinatalen Komplikationen, die mit temporärer zerebraler Hypoxie einhergingen, erfasst. Eine Schizophrenie in jüngeren Jahren trat signifikant häufiger bei Personen mit hypoxischen Ereignissen während der Geburt auftrat. Keine Zusammenhänge solcher Geburtskomplikationen wurden jedoch bei Schizophrenien des höheren Alters gefunden.

Quelle: Rosso, IM: Obstetrics risk factors for early-onset schizophrenia in a finnish birth cohort, Zeitschrift: AMERICAN JOURNAL OF PSYCHIATRY, Ausgabe 157 (2000), Seiten: 801-807

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