Senologie

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Zwischen Onkologie und Schönheitswahn: Pathologie und Therapie der weiblichen Brust haben ein großes Spektrum.

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Fertilität

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Von "Social Freezing" bis "Pille danach ohne Rezept":
Konzeption und Kontrazeption sind aktuelle Themen, die auch stark in der Öffentlichkeit stehen.

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Sexualmedizin kann auch Krebsprävention bedeuten.

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Besonders in der gynäkologischen Onkologie
wird die Therapie immer personalisierter.

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In der Geburtshilfe entscheiden Minuten das Outcome ... und mal zählt auch jede Sekunde.

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Heute haben extreme "Frühchen" deutlich bessere Chancen als noch vor einigen Jahren.

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Mammakarzinom
Keine Axilladissektion trotz SN-Befall?

Haben Patientinnen mit Mamma-Ca im Stadium T1/2 und positivem Sentinel node (SN) langfristig einen Überlebensnachteil, wenn auf eine Axilladissektion verzichtet wird?

Quelle: Giuliano AE et al.: Effect of axillary dissection vs no axillary ... JAMA 2017; 318(10): 918-26

FOKO 2018 der Frauenärztlichen BundesAkademie (FBA)
Verhütungs-Apps, präkonzeptionelle Beratung, Intimchirurgie

Verlieren Gynäkologen heute zu viele Patientinnen an andere Fachärzte, Heilpraktiker oder sogar Handy-Apps? Das legten zumindest einige Vorträge auf dem FOKO 2018 nahe – es wurde vor möglichen Folgen gewarnt.

Metastasiertes Mammakarzinom
Weg von der endokrinen Monotherapie – hin zur Kombinationstherapie

Nach der Diagnose primär metastasiertes Mammakarzinom überleben die Patientinnen im Durchschnitt nur zwei Jahre. Der Bedarf an verbesserten Therapiemöglichkeiten ist hoch. Eine neue Option stellt die Kombinationstherapie mit Palbociclib dar.

Quelle: Fachpressekonferenz:„Paradigmenwechsel beim metastasierten Brustkrebs“, Stuttgart, 30.9.2017, Veranstalter: Pfizer Palbociclib: Ibrance®

Original Pressemitteilung:
Pharma Trend 2017: Marktführer Roche von Onkologen ausgezeichnet

Die Onkologen sind sich ihrer Sache seit Jahren sicher. Zum 12. Mal in Folge vergeben sie den Award für „ihr“ bestes Pharmaunternehmen an die Roche Pharma AG. Dieser Erfolg hat viele Väter. Aus Sicht der Ärzte sind es bei ...

Original Pressemitteilung:
Pharma Trend Awards: Gynäkologen zeichnen Jenapharm zweifach aus

Kaum ein halbes Jahr auf dem Markt, wird die Hormonspirale Kyleena® von der Facharztgruppe der Gynäkologen zum Innovativsten Produkt 2017 gekürt. Kyleena® ist für alle Frauen im gebärfähigen Alter geeignet und bietet ...

Shared Decision Making
Patientenmaterial gibt es zahlreich

Die Konzepte der partizipativen Entscheidungsfindung (PEF, oder auch „Shared Decision Making“, SDM) sind bis heute noch nicht zum praktischen Allgemeingut medizinischer Behandlungen geworden. Und das, obwohl dies unter anderem von BMG, G-BA und anderen öffentlichen Stellen seit langem gefordert wird. Ziel bei SDM ist es, gemeinsam mit dem Patienten auf Augenhöhe die nötigen Entscheidungen zu treffen. Eine Säule bei SDM stellen geeignete Patienteninformationen dar, zum Beispiel so genannte „Patienten- Entscheidungshilfen“. Davon stehen mittlerweile zahlreiche online zur Verfügung – man muss sie nur finden ... und verwenden.

Quelle: Härter M et al.: The long way of implementing patient- centered care and shared decision making in Germany. Z Evid Fortbild Qual Gesundhwes 2017; Epub May 22; doi: 10.1016/j.zefq.2017.05.006; eigene Recherchen

Diagnose des Harnwegsinfektes
Ohne U-Stix und Urinkultur?

Urinstreifentests und eine bakteriologische Untersuchung des Mittelstrahlurins gelten als der Goldstandard bei der Diagnose von Harnwegsinfekten (HWI). Aber es gab auch schon immer Bedenken ob der Verlässlichkeit dieser Methoden. Deshalb präferieren viele Autoren bei Verdacht auf HWI eine mikroskopische Untersuchung des Urins mit Zählung der Leukozyten (Pyurie-Nachweis). Ob vielleicht aber auch eine etwas umfangreichere Anamnese ausreicht, um Patientinnen mit HWI zu identifizieren, prüften nun britische Nephrologen mit einem aus 39 Fragen bestehendem HWI-Anamnesebogen.

Quelle: Khasriya R et al.: Lower urinary tract symptoms that predict microscopic pyuria. Int Urogynecol J 2017; doi: 10.1007/s00192-017-3472-7

Chronische Beckenschmerzen
Kann Gabapentin helfen?

Chronische Beckenschmerzen sind ein häufiges Problem von Frauen. Die Ursache bleibt oft unklar; eine kurative Therapie ist dann nicht möglich. Man kann aber die Lebensqualität trotz Schmerzen bessern. Eine Option sind Neuromodulatoren.

Quelle: Horne AW et al.: Is gabapentin effective for women with unexplained chronic pelvic pain? BMJ 2017; 358:
j3520;
Duffy JMN: How should we manage women with unexplained chronic pelvic pain in light of uncertainty about the effectiveness of gabapentin? BMJ 2017; 358:j3624

Endometriose
Stillen wirkt präventiv

Kann der Entstehung einer Endometriose durch Stillen vorgebeugt werden? Dieser Frage sind Wissenschaftler aus Boston nachgegangen. Ihre Hypothese: Langes Stillen schützt durch die Induktion einer Amenorrhoe sowie durch eine Veränderung des hormonellen Milieus vor dieser Erkrankung.

Quelle: Farland LV et al.: History of breast feeding and risk of incident endometriosis: prospective cohort study. BMJ 2017; 358: j3778. doi: 10.1136/bmj.j3778.

Therapie-Optionen
Palbociclib bei metastasiertem Brustkrebs
Wie Experten auf einer Veranstaltung von Pfizer Oncology im Rahmen des diesjährigen Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Hämatologie und Onkologie (DGHO) betonten, wird in der Therapie des HR+/HER2-metastasierten Brustkrebs zunehmend auf eine Kombinationstherapie statt auf eine
...
Kostaufbau nach Sectio
Wann wieder essen?

Wie schnell sollten Mütter nach einer elektiven Sectio wieder Nahrung zu sich nehmen? Malaysische Forscher haben das versucht, randomisiert zu klären.

Quelle: Tan PC et al.: Immediate compared with on-demand ... BJOG 2017; 124: 123-31

Tokolyse bei äußerer Wendung der Beckenendlage
Tokolyse mit Fenoterol oder Atosiban?

Bei einer Beckenendlage am Termin kann man eine äußere Wendung versuchen. Eine Arbeitsgruppe aus den Niederlanden hat untersucht, mit welchem Tokolytikum der beste Wendungserfolg zu erzielen ist.

Quelle: Velzel J et al.: Atosiban versus fenoterol ... BMJ 2017; 356: i6773. doi: 10.1136/bmj.i6773

Menstruations-Emoji
Braucht man das?

Emojis, also kleine Piktogramme zur Verdeutlichung eines bestimmten Gemütszustandes oder generell zahlreicher Lebenssituationen, sind aus der digitalen Kommunikation nicht mehr wegzudenken – vor allem für die Generation der „digital natives“. Am bekanntesten ist wohl der „Smiley“. Jetzt möchte eine Kinderhilfsorganisation ein Emoji für „Menstruation“ etablieren. Ist das eine gute Idee?

Quelle: The Lancet: Time to talk about menstruation: #PeriodEmoji. Lancet 2017; 389: 1273

Borderline-Ovarialtumoren
Neuer Score verrät Rezidiv-Risiko

Die Wahrscheinlichkeit eines Rezidivs kann bei Patientinnen mit Borderline-Ovarialtumoren stark varriieren und hängt von verschiedenen Faktoren ab. Diesen gingen französische Forscher nun auf den Grund und entwickelten einen Score, mit dem sich das Rezidiv-Risiko im Vorfeld bestimmen lässt.

Quelle: Ouldamer L et al.: Improving the clinical management of women with borderline tumours: a recurrence risk scoring system from a french multicentre study. BJOG 2017; 124: 937-44

Urogenitales Menopausensyndrom – vulvovaginale Atrophie
CO2-Laser-Behandlung lindert vaginale und urologische Symptome der Menopause effektiv

Während der menopausalen Transition unterliegt der Körper der Frau zahlreichen Veränderungen. Ursache ist die chronische Hypoöstrogenämie, welche sich insbesondere auch in vaginaler Trockenheit, Dyspareunie und Harnwegssymptomen äußern kann. Bis 2014 nannte man dieses Erscheinungsbild „vulvovaginale Atrophie“, dann schlugen Fachgesellschaften den umfassenderen und weniger stigmatisierenden Begriff „urogenitales Menopausensyndrom“ vor (GSM, genitourinary syndrome of menopause). Eine lokale, nicht medikamentöse Behandlungsmöglichkeit von GSM-Symptomen stellt der fraktionierte CO2-Laser „MonaLisa Touch®“ dar, der das vaginale Epithel gezielt stimulieren und revitalisieren kann. Das führt zu einer signifikanten Reduktion der vaginalen und urologischen GSM-Beschwerden, wie zahlreiche Studien zeigten.

Konzept der „Eu-Östrogenämie“ in der Postmenopause
Angepasste Re-Östrogenisierung anstreben
Kaum ein anderes Hormon steht so häufig in der öffentlichen Diskussion wie Östrogen. Angesichts der Vielzahl wissenschaftlicher Untersuchungen zu Nutzen und Risiken einer postmenopausalen Substitutionsbehandlung ist die Verwirrung oft groß.
Turner RJ et al.: A theory of eu-estrogenemia: a unifying concept. Menopause 2017; 24: 1086-97
Präeklampsie und ASS
Empfehlung mit Effekt?

Im September 2014 sprach die US-Präventionsbehörde USPSTF eine Empfehlung für ASS zur Verhinderung der Präeklampsie für Schwangere mit erhöhtem Risiko aus. Nun wurde analysiert, ob diese Empfehlung tatsächlich etwas bewirkte. Ja, lautete das Ergebnis, welches man aber durchaus kritisch hinterfragen muss, denn die eigentlich spannende Aussage der Studie liest man eher zwischen den Zeilen.

Quelle: Tolcher MC et al.: Impact of USPSTF recommendations for ... Am J Obstet Gynecol 2017; 217: 365.e1-8

Frühgeborenen-Retinopathie
Geringstes Risiko nach Blasensprung

Über die pränatalen Risikofaktoren einer Frühgeborenen-Retinopathie ist wenig bekannt. US-Wissenschaftler haben retrospektiv untersucht, in wiefern verschiedene Ursachen der Frühgeburtlichkeit die Erkrankungswahrscheinlichkeit beeinflussen.

Quelle: Lynch AM et al.: The relationship of the subtypes ... Am J Obstet Gynecol 2017; 217: 354.e1-354.e8

Jahre nach der Entbindung ...
In der Psyche bleiben Spuren zurück

Eine Entbindung ist eine einschneidende Lebenserfahrung. Die Erinnerung daran kann positiv oder negativ besetzt sein. Dieser Nachhall ist noch nach vielen Jahren nicht verklungen.

Quelle: Bossano CM et al.: The maternal childbirth ... Am J Obstet Gynecol 2017; 217: 342.e1-8

Mikroinvasives Zervixkarzinom
Radikale Hysterektomie ist übertrieben

Die operative Therapie des mikroinvasiven Plattenepithelkarzinoms der Zervix besteht in der Konisation bzw. der einfachen vaginalen Hysterektomie. Bei mikroinvasiven Adenokarzinomen wird hingegen meist ein radikaleres Vorgehen gewählt. Ob dies gerechtfertigt ist, haben US-Wissenschaftler untersucht.

Quelle: Bean LM et al.: Survival of women with microinvasive ... Am J Obstet Gynecol 2017; 17: 332.e1-332.e6

Therapie-Optionen
Vakuumerektionshilfen

Zwischen Januar und August 2017 führte die Firma KESSEL MEDintim eine Anwenderbefragung zu den Vakuumerektionshilfen Active Erection System® und Manual Erection System® durch. Die Umfrage erreichte insgesamt 1500 Männer, und die Daten der ersten 100 Befragten flossen in die erste ...

Risiken oraler Kontrazeptiva
Thromboemboliegefahr abschätzen

Kombinierte orale Kontrazeptiva (KOK) erhöhen das Risiko für venöse Thromboembolien. Schweizer Forscher haben zwei genetische Varianten identifiziert, die mit einem erhöhten Risiko einhergehen.

Quelle: McDaid A et al.: Risk prediction of developing venous thrombosis in combined oral contraceptive users. PLoS One 2017; 12 (7): e0182041. doi: 10.1371/journal.pone.0182041

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