Senologie

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Zwischen Onkologie und Schönheitswahn: Pathologie und Therapie der weiblichen Brust haben ein großes Spektrum.

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Fertilität

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Von "Social Freezing" bis "Pille danach ohne Rezept":
Konzeption und Kontrazeption sind aktuelle Themen, die auch stark in der Öffentlichkeit stehen.

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Sexualmedizin

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Sexualmedizin kann auch Krebsprävention bedeuten.

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Besonders in der gynäkologischen Onkologie
wird die Therapie immer personalisierter.

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In der Geburtshilfe entscheiden Minuten das Outcome ... und mal zählt auch jede Sekunde.

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Heute haben extreme "Frühchen" deutlich bessere Chancen als noch vor einigen Jahren.

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Stresshyperglykämie mit Folgen

Stresshyperglykämie ist ein Warnschuss. Das zeigte eine retrospektive Kohortenstudie von 86 634 Patienten im Alter von 40 Jahren und älter, die als Notfall stationär aufgenommen werden mussten. Das Risiko, in den nächsten drei Jahren einen Diabetes zu entwickeln, lag bei einem Blutzuckerspiegel von ...

Quelle: McAllister DA et al.: Stress hyperglycaemia in hospitalised patients and their 3-year risk of diabetes. PLoS Med 11 (2014)

Der Pflegeschlüssel kann entscheiden.

Nach einer prospektiven multizentrischen Studie aus den USA besteht eine dosisabhängige Assoziation zwischen der Mortalität bei Schlaganfall und der Zahl der Patienten pro spezialisierter Pflegekraft. Kamen 1,5 Pflegekräfte auf zehn Betten, lag die Mortalität nach Schlaganfall über 30 Tage bei 15,2%...

Quelle: Bray BD et al.: Associations between stroke mortality and weekend working by stroke specialist physicians and registered nurses. PLoS Med 11 (2014)

Serie „Mammakarzinom" – Teil 1
Therapie des frühen Brustkrebs

Brustkrebs ist die häufigste maligne Erkrankung bei Frauen. 2012 gab es fast 1,7 Mio. neue Mammakarzinom-Diagnosen weltweit. Die Mortalität ist in der EU in den vergangenen Jahren gesunken, was überwiegend der Früherkennung und der systemischen Therapien zuzuschreiben ist. Das frühe Mammakarzinom gilt heute als potenziell heilbar. Entscheidend für die Prognose und das therapeutische Vorgehen ist der molekulare Subtyp des maligne transformierten Brustgewebes. Teil 2 der Serie in der kommenden Gyn-Depesche behandelt das metastasierte Mammakarzinom.

Quelle: Harbeck N, Gnant M: Breast cancer. Lancet 2017; 389: 1134-50

Original Pressemitteilung:
Pharma Trend Image & Innovation Award: Verleihung „Goldene Tablette" und „Das innovativste Produkt" 2016

Die Gewinner für die Awards „Die Goldene Tablette“ und „Das innovativste Produkt“ stehen fest. Insgesamt 7 Awards „Die Goldene Tablette“ und 5 Awards „Das innovativste Produkt“ wurden vergeben. Die...

Original Pressemitteilung:
Pharma Trend Image & Innovation Award: Ranking Pharma Trend „Beste Pharma-Unternehmen" 2016 in Deutschland

Das Ranking „Pharma Trend Beste Pharma-Unternehmen“ ist veröffentlicht. Insgesamt 35 Pharmaunternehmen führt das Ranking der besten Pharma-Unternehmen in 2016. Zudem wurden die Gewinner der Awards „Die Goldene Tablette&...

Metastasiertes Mammakarzinom
Zielgerichtete Thera­pien im Überblick

Dank moderner zielgerichteter Substanzen hat sich die Prognose von Patientinnen mit metastasiertem Mammakarzinom (mBC) verbessert. Welche Therapiestrategien nach aktueller Datenlage bei HER2-positivem und HER-2-negativem mBC empfohlen werden, fassten Experten im Rahmen des diesjährigen Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Senologie (DGS) zusammen.

Quelle: Symposium:
„Therapiestrategien: metastasiertes Mammakarzinom“, im Rahmen des 37. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Senologie, Berlin, 29.6.2017, Veranstalter: Roche Pharma
Bevacizumab: Avastin®;
Pertuzumab: Perjeta®;
Trastuzumab Emtansin: Kadcyla®

Schwangerschaftsintervall
Mit Konzeption lieber ein Jahr warten

Schnell aufeinanderfolgende Schwangerschaften erhöhen nicht nur das Risiko von Frühgeburten und Geburtsdefekten: Auch die Säuglingssterblichkeit steigt.

Quelle: McKinney D et al.: The influence of interpregnancy interval on infant mortality. Am J Obstet Gynecol 2017; 216: 316.e1-9

Risiko der In-vitro-Fertilisation
Mehr Neoplasien bei IVF-Kindern

Die Zahl der Kinder, die nach einer Fertilitätsbehandlung zur Welt kommen, nimmt zu. Haben diese Kinder langfristig ein erhöhtes Risiko für eine Tumorerkrankung? Dieser Frage sind nun israelische Wissenschaftler nachgegangen.

Quelle: Wainstock T et al.: Fertility treatments and pediatric neoplasms of the offspring: results of a population-based cohort with a median follow-up of 10 years. Am J Obstet Gynecol 2017; 216: 314.e1-314.e14

Rauchen und Frühgeburtsrisiko
Frühe Entwöhnung von Vorteil?

Schwangere, die rauchen, erhöhen damit ihr Risiko für eine Frühgeburt; das ist durch eine Vielzahl von Studien belegt. Das Rauchen aufgeben ist ratsam, aber kann man damit auch noch bei fortgeschrittener Schwangerschaft das Frühgeburtsrisiko senken?

Quelle: Wallace JL et al.: Modifying the risk of recurrent preterm birth: influence of trimester-specific changes in smoking behaviors. Am J Obstet Gynecol 2017; 216: 310.e1-310.e8

Erfolgsraten von IVF und ICSI bei Endometriose
Endometriose-Phänotyp spielt keine Rolle

Viele Endometriosepatientinnen nehmen aufgrund einer eingeschränkten Fertilität reproduktionsmedizinische Maßnahmen in Anspruch. Französische Wissenschaftler haben untersucht, in wiefern die phänotypische Ausprägung der Endometriose den Behandlungserfolg beeinflusst.

Quelle: Maignien C et al.: Prognostic factors for assisted reproductive technology in women with endometriosis- related infertility. Am J Obstet Gynecol 2017; 216: 280.e1-280.e9

Zervixneoplasien
Wann sind weitere Exzisionen nötig?

Bis zu 60% aller Adenocarcinomata in situ (AIS) werden erst im Rahmen einer therapeutisch intendierten Exzision zervikaler intraepithelialer Neoplasien (CIN) vom Grad 2/3 entdeckt. Welche Faktoren beeinflussen dann das Risiko für ein Rezidiv der CIN?

Quelle: Munro A et al.: Risk of persistent and recurrent cervical neoplasia following incidentally detected adenocarcinoma in situ. Am J Obstet Gynecol 2017; 216: 272.e1-7

Sport in der Schwangerschaft
Kein erhöhtes Frühgeburtsrisiko

Immer noch wird vielen Schwangeren empfohlen, sich körperlich zu schonen. Italienische Wissenschaftler konnten nun mithilfe einer systematischen Literaturanalyse belegen, dass ein aerobes Trainingsprogramm keine ungünstigen Auswirkungen auf den Schwangerschaftsverlauf hat.

Quelle: Di Mascio D et al.: Exercise during pregnancy ... Am J Obstet Gynecol 2016; 215(5): 561-71

Morbus Addison
Geburtsmonat bestimmt Risiko

Für das Risiko einiger autoimmunologischer Erkrankungen wurde bereits ein Einfluss des Geburtsmonats beschrieben, z. B. bei Diabetes mellitus Typ 1 oder Schilddrüsenerkrankungen. Da auch der Genese der primären Nebenniereninsuffizienz (Morbus Addison) eine autoimmune Komponente zugeschrieben wird, untersuchten Autoren nun, ob der Geburtsmonat einen Einfluss auf das spätere Addison-Risiko hat.

Quelle: Pazderska A et al.: Impact of month of birth on the risk ... J Clin Endocrinol Metab 2016; 101: 4214-8

Neues zur Schichtarbeit
Wann passieren die meisten Fehler?

Es ist eine immer wiederkehrende Frage: Wie beeinflusst die Arbeitsbelastung des Arztes das Patientenoutcome in der Klinik? Mittels spezieller statistischer Methoden gingen Autoren aus dem UK dieser Frage in einer großen Geburtsklinik nun nach.

Quelle: Aiken CE et al.: The influence of hours worked prior to ... Am J Obstet Gynecol 2017; 215: 634.e1-7

Postmenopausale Hormontherapie
Die Brustkrebsmortalität sinkt

Inwiefern postmenopausale Frauen hinsichtlich der Brustkrebsmortalität von einer Hormonersatztherapie (HRT) profitieren, wird in der Literatur kontrovers diskutiert. Finnische Wissenschaftler versuchten diese Frage populationsbasiert zu klären.

Mammakarzinom
US-Staging macht Sentinel-Check entbehrlich

Mit Hilfe der intraoperativen Sentinel-Lymphknoten-Biopsie kann vielen Frauen bei der Brustkrebs-OP eine axilläre Lymphknotenausräumung erspart bleiben. Möglicherweise gibt es aber auch dazu eine rationelle Alternative.

Quelle: Van Berckalaer C et al.: Preoperative ultrasound staging of the axilla makes ... Eur J Obstet Gynecol Reprod Biol. 2016; 206: 164-171

Spezielle Situationen in der Kontrazeption
Langzeitverhütung mit IUD und subdermalem Implantat

34% aller Schwangerschaften in Europa gelten als ungewollt. Kontrazeption stellt demnach eine bedeutende Präventionsmaßnahme dar. Zwei effektive reversible Langzeitkontrazeptiva sind das Intrauterin-Device (IUD, kupfer- oder hormonbeschichtet) und das subdermale Hormonimplantat („Verhütungsstäbchen“). Allerdings werden diese LARC (long-acting reversible contraceptives) von wenigen Frauen angewendet. Mehr Frauen den Zugang zu LARC zu ermöglichen, gilt als einer der wesentlichen Faktoren, die Zahl unerwünschter Schwangerschaften zu senken.

Quelle: Curtis KM et al.: Long-acting reversible contraception. N Engl J Med 2017; 376: 461-8

App zur Therapie des Mammakarzinoms
Entscheidungen digital erleichtern

Die neue App „Mammakarzinom Transparent“ soll Ärzten einen schnellen Zugang zu aktuellen und leitlinienbasierten Therapieempfehlungen bieten. Das produktneutrale Tool wird voraussichtlich ab September 2017 erhältlich sein.

Quelle: Fachpressekonferenz: „Mammakarzinom State of the Art 2017 – Das interaktive Tumorboard unterstützt durch MiD 3.0“, Berlin, 29.6.2017, Veranstalter: Novartis

Chirurgische Versorgung von vesikovaginalen Fisteln
Einfache Vorhersage des Langzeit-OP-Erfolges

Vesikovaginale Fisteln stellen (insbesondere in Entwicklungsländern) ein relevantes Gesundheitsproblem dar. Mithilfe eines einfachen Vorlagen-Wiegetests können diejenigen Frauen identifiziert werden, die nach einer OP dauerhaft kontinent bleiben.

Quelle: Kopp DM et al.: Use of a postoperative pad test to identify continence ... BJOG 2017; 124(6): 966-72

Schwangerschaftskomplikationen
Ältere Schwangere: Risiko per se?

Das Risiko für Schwangerschaftskomplikationen steigt mit höherem Alter der Schwangeren. Ist das Alter dabei ein unabhängiger Risikofaktor?

Quelle: Fitzpatrick KE et al.: Pregnancy at very advanced maternal age ... BJOG 2016; 124: 1097-106

Ovarielle Stimulation
Weniger Gestagen reicht auch

Statt mit GnRH-Analoga kann ein vorzeitiger LH-Anstieg bei der IVF auch durch Gestagene verhindert werden. Wissenschaftler aus Shanghai testeten, ob das auch mit einer geringeren MPA-Dosierung funktioniert.

Quelle: Dong J et al.: The pregnancy outcome of progestin- primed ovarian ... BJOG 2017; 124: 1048-55

Zervixkarzinom
Längeres Überleben nach PET-CT-Staging

Operatives Staging oder PET-CT? Bisher gibt es kaum Evidenz, welches Verfahren zum Nachweis einer paraaortalen Lymphknotenbeteiligung beim lokal fortgeschrittenen Zervixkarzinom die Prognose verbessert. Die Ergebnisse einer Studie aus Frankreich favorisieren nun das PET-CT.

Quelle: Pomel C et al.: Survival effect of laparoscopic para-aortic staging in ... BJOG 2017; 124: 1089-94

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