Der besondere Fall im Ultraschall
Seit vielen Jahren ist das Ersttrimesterscreening mittels Ultraschall und Serumbiochemie ( freies ßHCG und PAPP-A) im Zeitraum 11+0 -13+6 SSW etabliert. Der hochauflösende Ultraschall hat in diesem Rahmen dazu beigetragen, nicht nur Trisomien mit hoher Zuverlässigkeit frühzeitig zu erkennen, sondern auch einen wesentlichen Anteil der Fehlbildungsdiagnostik aus dem zweiten in das erste Trimenon vorzuverlagern. Mehr Spielraum für die Folgediagnostik und frühere Entscheidungsmöglichkeit bzgl. eines Fortführens der Schwangerschaft sind der Benefit dieser vorgezogenen Feindiagnostik.

Monochoriale Zwillinge

nur für Fachkreise Kein erhöhtes Totgeburtsrisiko

Ob auch bei scheinbar unkomplizierten monochorialen Zwillingsschwangerschaften ein erhöhtes Risiko für einen späten intrauterinen Fruchttod besteht, ist bislang unklar. US-amerikanische Studienergeb- nisse sprechen für eine nicht zu frühe Entbindung.

Gastroschisis

nur für Fachkreise Man muss nicht intervenieren

Die Gastroschisis ist ein Bauchwanddefekt des Feten unklarer Ursache. Von der richtigen Einschätzung der Prognose der Anomalie hängen die Konsequenzen ab, wie zum Beispiel eine vorzeitige Entbindung.

Makrolid-Antibiotika

nur für Fachkreise Erhöhtes Pylorusstenose-Risiko

Die infantile hypertrophe Pylorusstenose (IHPS) ist der häufigste Grund für chirurgische Eingriffe während der ersten Lebensmonate. Man sucht nach vermeidbaren Risikofaktoren für diese Erkrankung.

SSRI in der Schwangerschaft

nur für Fachkreise Kardiale Fehlbildungen kaum erhöht

Offensichtlich schaden Antidepressiva in der Schwangerschaft dem Fetus weniger als bisher angenommen, wie eine große US-amerikanische Kohortenstudie nun anhand von SSRI (selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer) belegt.

Konnatale CMV-Infektion

nur für Fachkreise Passive Immunisierung bietet kaum Schutz

Etwa jedes fünfte Kind, das während der Schwangerschaft mit humanen Zytomegalieviren (CMV) infiziert wird, entwickelt Folgeschäden wie Hörverlust und kognitive oder motorische Defizite. Ob sich die Übertragung des Erregers durch Immunglobuline verhindern lässt, überprüften ...

Schwangerschaft und Infektionen

nur für Fachkreise Eine empfängliche Lebensphase?

Vor der Einführung der Antibiotika galt die Schwangerschaft als ein Zustand, in dem man leicht an einer Pneumokokken-Infektion stirbt. Die Influenza-Pandemie von 2009 erinnerte wieder daran, dass manche Infektionen für Schwangere besonders gefährlich sind. Die pathophysiologischen ...

In-vitro-Fertilisation

Besser nur einen Embryo übertragen

Man kann davon ausgehen, dass die Chance auf Nachwuchs höher ist, wenn man bei der IVF mehrere Embryos transferiert. Dabei ist aber auch die Mehrlingsrate erhöht, und das ist mit Risiken für Mutter und Kinder verbunden.

IVF-Kinder

Keine Defizite im Kindergartenalter

IVF-Schwangerschaften sind mit einem höheren Frühgeburtsrisiko assoziiert. Ob die IVF die neuropsychologische Entwicklung von späten Frühchen beeinflusst, wollte eine US- amerikanische Arbeitsgruppe herausfinden.

Fehlgeburten vermeiden

nur für Fachkreise ASS – auch präkonzeptionell gut?

Acetylsalicylsäure gilt als praktisch unverzichtbar zur Sekundärprophylaxe der koronaren Herzkrankheit. ASS kann aber auch in reproduktiven Organen der Frau den Blutfluss steigern und Entzündungspro- zesse dämpfen.

Mütter- und Kinder-Gesundheit

Von globalen Zielen noch weit entfernt

Vor etwa 13 Jahren wurde von führenden Staatsmännern in New York eine Deklaration verabschiedet, die den festen Vorsatz beinhaltete, die größten Probleme der Menschheit bis zum Jahr 2015 wesentlich zu entschärfen.

Schilddrüsen-Dysfunktion

nur für Fachkreise Ein Grund für wiederholte Fehlgeburten

Schilddrüsenhormone sind unverzichtbar für die normale Entwicklung der Gewebe. Eine thyreoidale Dysfunktion kann die Fertilität ebenso beeinträchtigen wie die Entwicklung des Fetus. Über Screeningmaßnahmen herrscht allerdings kein Konsens.

Sterilisation

Kinderwunsch nach Tubenligatur – was tun?

Bis zu 30% aller Frauen, die sich sterilisieren lassen, bereuen diesen Entschluss später. IVF oder Reanastomose können ihnen zu einer Schwangerschaft verhelfen. Zwei Gynäkologinnen aus Chicago verglichen die Ökonomie der Methoden.

 

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